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    <description></description>
    <dc:publisher>ssattzi</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-11-15T19:32:43Z</dc:date>
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    <title>KISS the future...</title>
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    <description>&lt;b&gt;Der einzige Körperteil, den man nicht liften kann, ist die Hand. Bis vor kurzem war das eine Tatsache, und ich hab&apos; mich echt darüber kaputtgelacht, bis ich dann las, dass es doch geht. Es hat irgendwie mit Eigenfett-Transfer zu tun, und die Hände sehen danach 10-15 Jahre jünger aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witzbolde! Eigenfett hätte ich zwar reichlich, aber warum sollte ich mir sowas antun? Das einzige, was ich tun konnte, war diese Story zu schreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KISS the future...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Augenblick der Wahrheit kam, als Eve sich ausnahmsweise mit aufgesetzter Brille im Badezimmerspiegel betrachtete. Ihre Gesichtszüge sahen auf einmal erschreckend scharf aus, ihre Mundwinkel schienen ihre Wangen hinunterzuziehen  und erst die Augenlider... Konnte es tatsächlich sein, dass sie so hingen? Fassungslos blickte sie in den Spiegel. &lt;br /&gt;
Sie knöpfte ihre Bluse auf und streifte sie langsam ab. Aufmerksam nahm sie jedes Detail ihres Körpers wahr: Der Busen hing nicht besonders und neigte zur Üppigkeit wie in früheren Zeiten. Aber die Fältchen, die sich auf ihrem Hals bildeten, als sie sich nach vorne beugte, um im Spiegel auch das letzte hässliche Detail von sich zu sehen, die waren neu. Und auch ihre Arme wirkten irgendwie wabbelig.&lt;br /&gt;
Oh Gott, es war vorbei! Und dabei hatte sie gedacht, sie würde nie wirklich alt aussehen. Doch es war passiert, heimlich, schleichend, unaufhaltsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve machte einen Spaziergang. Die herrliche Frühlingsluft hatte sie nach draußen gelockt. &lt;br /&gt;
Aber auch das tat nicht gut. Überall erblickte sie nur schöne Frauen. Alle waren jung, alle waren blond in verschiedenen Nuancen, alle hatten die gleiche hohe und straffe Figur mit einem keck hervorstechenden Busen. War das die Entwicklung, zu der automatisch alles hinführte? Sie sahen so schön aus, die Männer dunkelhaariger als die Frauen und vielfacher in ihren Erscheinungsformen, manche muskulös wie Bodybuilder und manche eher sehnig drahtig. Aber schön waren sie alle.&lt;br /&gt;
Eve fühlte sich inmitten all dieser Pracht wie menschlicher Restmüll, den man vergessen hatte zu entsorgen, und sie dachte verzweifelt daran, was sie früher von sich gegeben hatte. &apos;Wenn ich mal alt werde, dann will ich das in Würde tun.&apos;&lt;br /&gt;
Ha, sie lachte bitter auf. Als Fünfzigjährige kann man das Maul noch gut aufreißen, aber mit sechzig sah das alles ganz anders aus...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Hause stellte sie sich wieder vor den Spiegel und musterte sich verzweifelt.&lt;br /&gt;
Die hängenden Lider ließen ihre Augen alt und müde wirken, und die neue Form ihrer Wangen machte das Gesicht fast quadratisch - und dabei sollte es doch diese bezaubernde Rundung haben... Auch ihr Körper hatte sich verändert. Die einstigen Vorzüge waren verschwunden, während die immer schon vorhandenen Mängel immer schlimmer wurden und sich geradezu widerlich in den Vordergrund drängten.&lt;br /&gt;
Oh Gott! Niemand würde sie mehr begehrlich anschauen, denn sie war jetzt unsichtbar, geschlagen mit der durchsichtigen Blässe des Alters. Nein, nein, und noch mal nein! &lt;br /&gt;
Sie zog ihre Wangenpartie mit beiden Händen ein wenig nach hinten, und schon sah sie aus, als wäre sie dreißig Jahre jünger. Nur durch das bisschen Hautspannen. So einfach war das! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve lag die ganze Nacht wach und grübelte. Sie dachte an die jungen Frauen in ihrem Büro. Für sie waren Schönheitsoperationen das Normalste auf der Welt, und jede von ihnen ließ sich ab und zu optimieren. &lt;br /&gt;
Die Schönheitschirurgie hatte in den letzten Jahren gewaltige Fortschritte gemacht. Was mit Fettabsaugen und manchmal dilettantischer Schnibbelei begann, entpuppte sich als ein mächtiges Instrument. Jeder konnte sich das ideale Aussehen verschaffen, alle Operationen verliefen nahezu problemlos, und Hormonbehandlungen ließen gewünschte Gliedmaßen gezielt wachsen. Das beinhaltete zwar ein gewisses Risiko, aber so war das Leben eben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sie wollen eine andere Nase? Machen wir!&lt;br /&gt;
Sie wollen einen anderen Mund? Machen wir!&lt;br /&gt;
Sie wollen eine athletische Figur? Längere Beine? Größeren Busen? Kleinere Füße? Mehr Taille? Machen wir! &lt;br /&gt;
Wir optimieren SIE! Es kostet Sie nur wenig, aber Sie werden schön und jung sein, und das ist Ihnen die Sache doch wohl wert!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist mir die Sache wert! Eve war immer schon spontan gewesen, und wenn sie sich einmal zu etwas entschlossen hatte, dann zog sie es durch. Nur ging es diesmal nicht um eine Kurzhaarfrisur, sondern um ihren ganzen Körper.&lt;br /&gt;
Noch besser, wenn schon dann richtig! Das Geld? Sie hatte einiges gespart, eigentlich sollte es für ihr Alter sein. Aber wen juckte das Alter, das Alter war hässlich und grauenhaft. Sie aber wollte schön und jung sein!

&lt;center&gt;~~~~~~~~~~~~~~~~&lt;/center&gt;

Drei Wochen später und nach einem unbezahlten Sonderurlaub verließ Eve die Klinik, die sinnigerweise KISS the future hieß.&lt;br /&gt;
Sie fühlte sich fantastisch. Sie sah genau so gut aus wie die anderen Frauen, die gelassen auf der Straße daher schlenderten. Wenn nicht gar besser... KISS the future hatte gute Arbeit geleistet.&lt;br /&gt;
Im Büro begrüßte man sie enthusiastisch. Denn sie gehörte jetzt dazu, sie war genauso schön und jung wie die anderen  bis auf ein paar alte Schrullen, die wohl nicht genug Geld hatten, um sich optimieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Eves Höhenflug hielt an. Sie musste zwar vorsichtig beim Laufen sein, weil ihre länger gewordenen Beine eventuell leichter brechen konnten, aber es war die Sache wert. Männerblicke streiften sie bewundernd und bissen sich dann an ihr fest. Sie war so jung und so anziehend wie nie zuvor!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder machte sie einen Spaziergang. Überall sah sie nur schöne Frauen. Alle waren jung, alle waren blond in verschiedenen Nuancen, alle hatten die gleiche hohe und straffe Figur mit einem keck hervorstechenden Busen. Alle sahen genauso aus wie sie selber. &lt;br /&gt;
Aber dann stutzte sie. Denn inmitten der schönen, blonden und keckbusigen Frauen erblickte sie eine, die müde Hängelider hatte und deren Wangenpartie quadratisch war und sie alt machte. Trotzdem besaß diese Person die Frechheit, arrogant und anmaßend zu lächeln. Unglaublich! Eve schnaubte verächtlich in sich hinein und ging weiter, zufrieden mit ihrem Gesicht und mit ihrem Körper.&lt;br /&gt;
Aber ein paar Tage später sah sie schon wieder so eine. Das konnte nicht sein! Was ging da vor sich? Und es wurden immer mehr. Immer mehr alt aussehende, untersetzte Frauen mit Hängelidern und eckiger Wangenkontur liefen herum, und die fanden sich auch noch schön! Was passierte da?&lt;br /&gt;
Eve redete sich krampfhaft ein: Ich bin jung, ich bin schön! Aber es fühlte sich nicht mehr richtig an. Der Trend hatte sich anscheinend gewendet. Alt und individuell faltig war jetzt in  und es würde ziemlich lange dauern, bis ihr optimierter Körper das interessante Aussehen des Alters erreicht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KISS the future? Sie hatte nur noch eine Hoffnung: Vielleicht würde sie irgendwann wieder in Mode sein...</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>ALLTAGSFRUST</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-15T13:45:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Nicht schlecht, die Aussicht, &apos;ne wahr?</title>
    <link>http://nimmermehr.twoday.net/stories/6032865/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/Herbst-autumn.JPG&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


Aus dem Büro heraus fotografiert. Und Frau Iggy glaubt tatsächlich, sie könnte just diese Aussicht vermissen, aber sonst eigentlich nichts. &lt;br /&gt;
Denn es geht zügig auf das Ende zu, nur noch 18 (in Worten achtzehn) reine Arbeitstage, dann ist Frau Iggy in Rente.&lt;br /&gt;
Ob sie es bereuen wird? Niemand weiß das. Und sie weiß nur, dass sie demnächst vielleicht statt morgens zur Arbeit zu den Ärzten fahren wird, denn dieses Kribbeln in den Beinen ist irgendwie irritierend, vor allem im Sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was soll&apos;s, im Augenblick gibt es im Umkreis viel Schlimmeres bei viel Jüngeren.</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-08T15:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nimmermehr.twoday.net/stories/6017576/">
    <title>Oh Robbie,</title>
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    <description>eigentlich bist du ja ein total cooler Typ, gutaussehend auf eine rotzige Weise, die viele Mädels anspricht, interessanterweise auch vorbelastet mit ein paar Drogenproblemen, Identitätsproblemen, na ja, halt mit so Prominentheitsproblemen. &lt;br /&gt;
Und ich war nie ein richtiger Fan von dir, aber ich mochte deine Songs, Millennium zum Beispiel. &lt;br /&gt;
Aber als ich dich jetzt im TV sah, war ich ein bissken enttäuscht. Du kamst mir bei deinem Auftritt fast so unscheinbar vor wie der Typ, der morgens die Straßenbahn mit Ach und Krach mitkriegt. &lt;br /&gt;
Und dann kamen noch Assoziationen dazu wegen deines blöden mausgrauen 7/8 langen Kittels, und ich musste automatisch an den Hausmeister Krause denken und an seinen Spruch: &lt;b&gt;Alles für den Dackel - Alles für den Club.&lt;/b&gt; Nicht dass ich das jemals gesehen hätte - wenn dann nur in der TV-Eigenwerbung. ;) Jedenfalls krieg&apos; ich das nicht mehr aus meinem Kopf!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es macht dich menschlicher...</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>ALLTAGSFRUST</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T16:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nimmermehr.twoday.net/stories/6010209/">
    <title>Fotos, Japan und die Schärfe überhaupt</title>
    <link>http://nimmermehr.twoday.net/stories/6010209/</link>
    <description>Musste unbedingt die neue Digi ausprobieren - ein sehr teures vorgezogenes Geschenk zum Geburtstag. Denn demnächst werde ich so alt sein wie die Essener Lichtwochen, das hört sich eleganter als die andere dicke fette Zahl. Jedenfalls wird diese Digi meine letzte Digi sein, denn teure Geschenke - oder gar selber kaufen - beides ist einfach nicht mehr drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls scheint es zu klappen mit dem 12fach optischen Zoom, allerdings hat weder das Bäumchen groß gewackelt, 

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/Herbst-Autumm.jpg&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


noch die seltsame Gans (oder Ente), welche fast schon auf der Hauptstraße spazieren ging. 

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/Gans-Goose.jpg&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


Die Krähe allerdings schon, und trotzdem ist es richtig gut geworden.&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/Kraehe-Crow.jpg&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


Wo ich war? Im Schloss Borbeck und im Park drumherum. Außerdem gab es da eine Austellung: &lt;b&gt;Landschaften und Gärten in Japan um 1900&lt;/b&gt;. Sehr schön anzuschauen und sehr interessant.&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schloss-borbeck.de/&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/FotosNippon.JPG&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>FOTOS-KATZEN-GARTEN</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-25T15:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nimmermehr.twoday.net/stories/6006103/">
    <title>Denk ich an</title>
    <link>http://nimmermehr.twoday.net/stories/6006103/</link>
    <description>Deutschland in der Nacht,&lt;br /&gt;
so bin ich um den Schlaf gebracht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk ich an Deutschland voll am Tage&lt;br /&gt;
setzt&apos;s Denken aus, gar keine Frage...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mist, ich höre zufällig Nachrichten, sehe zufällig fern, erblicke beim Einkaufen zuviel BILD, kriege bei AOL die neuesten Hiobsbotschaften präsentiert...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Entrinnen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;PS: Vielleicht sollte ich eine Sonderkategorie einführen, sowas wie &quot;Politikfrust&quot;. Ha, mach&apos; ich auch!&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>POLITIKFRUST</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-22T16:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nimmermehr.twoday.net/stories/5997800/">
    <title>Illusionen...</title>
    <link>http://nimmermehr.twoday.net/stories/5997800/</link>
    <description>Nachdem ich heute dieses alte Foto wiederfand, erkannte ich, dass meine Kindheit wohl vorbei ist. Aber die nette Tante auf dem Bild hieß Tante Margret, das weiß ich noch. Wieso weiß man immer so viel aus der Vergangenheit und nichts von dem, was gestern passiert ist?&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/Kindergarten.JPG&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


Deswegen hab&apos; ich mir vorgenommen, von jetzt an alles aufzuschreiben, damit ich es nicht vergesse. Denn wieder ist eine Illusion den Bach runter gegangen, nämlich die Illusion vom unverwüstlichen Bambus. Ich hab ja sowieso gedacht, dass eine Welt, in der es nur Bambus gibt, irgendwie stupide und sehr einseitig wäre, es erinnnerte mich schwer an einen Science Fiction Roman, weiß aber nicht mehr, wie der hieß.&lt;br /&gt;
Jedenfalls ist Bambus bei weitem nicht so hart, wie er oder seine Vertreiber es behaupten. Dieses Schneidbrett ist ein Weichei, heute gekauft - heute schon zerrauft...

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/b2.JPG&quot; /&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>ALLTAGSFRUST</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-17T18:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nimmermehr.twoday.net/stories/5986520/">
    <title>Und sie leuchten doch...</title>
    <link>http://nimmermehr.twoday.net/stories/5986520/</link>
    <description>Hässlich fand ich sie eigentlich immer schon, die sagenhaften Energiesparlampen, und die teuren birnenförmigen waren nach zwei Jahren kaputt. Ich habe sie in die Mülltonne entsorgt. Stand drauf, dass sie Sondermüll sind? Keine Ahnung. Jedenfalls ist Quecksilber drin, zwar eine winzig kleine Menge, aber bei den Massen könnte es sich summieren, und der Stromverbrauch ist bei weitem nicht so niedrig wie angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LEDs waren bis jetzt keine Alternative, sie können eine bestimmte Größe nicht überschreiten, und die Leuchtkraft ist einfach zu gering. Mann wurmt das schon seit zwei Jahren, er meinte: Warum soll man nicht viele LEDs auf eine Birne oder sonstwas draufpappen, das muss doch irgendwie gehen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich: Es geht:&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/LED.JPG&quot; /&gt;&lt;/center&gt;

Ist natürlich teuer, vor allem bei solchen mit größerer Leuchtkraft, andererseits hat man nach ein bis zwei Jahren den Kaufpreis wieder raus, und sie halten angeblich bis zu 50.000 Betriebsstunden durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mal schauen, was DIE für Nachteile haben. Man erfährt es ja immer erst ein paar Jahre später...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;PS: Der Text ist ein bisschen, na ja, Schnupfen und Husten haben mich im Würgegriff.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>UMWELT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-11T08:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nimmermehr.twoday.net/stories/5976542/">
    <title>DAS 13. STERNZEICHEN</title>
    <link>http://nimmermehr.twoday.net/stories/5976542/</link>
    <description>&lt;small&gt;(neu bearbeitet, ich muss mal wieder ein bisschen Reklame für mich machen...)&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bookrix.de/_title-de-alias-i-das-13-sternzeichen&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/13sternzeichen.JPG&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;

Die große Kreuzspinne hing lässig in der Mitte ihres perfekten Netzes. Das Netz schaukelte im Abendwind, der braungesprenkelte Körper der Spinne war unförmig aufgetrieben und sah aus, als würde er bald platzen, aber das beeinträchtigte die Eleganz der Spinne nicht im mindesten.&lt;br /&gt;
Sie war schön... Und Daphne verspürte keinerlei Angst vor ihr. Warum auch? Fasziniert beobachtete sie, wie eine kleinere Spinne am äußeren Rand des Netzes auftauchte und sich vorsichtig der Mitte näherte. Ein Männchen vielleicht? Doch die große Spinne, die übrigens ARACHNE hieß, wie Daphne traumwandlerisch wusste, schien nicht in Stimmung zu sein. Sie stürzte sich auf den kleineren Artgenossen, biss ihn mit ihren Kieferzangen, umwickelte ihn mit Fäden  und wob ihn schließlich in den Rand ihres Netzes ein. Daphne lächelte in ihrem Traum. Es schien ihr nicht grausam zu sein, sondern notwendig und... praktisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EIN NEUES STERNZEICHEN IST ZWISCHEN SKORPION UND SCHÜTZE ENSTSTANDEN, ES TRÄGT DEN NAMEN OPHIUCHUS UND ERHÖHT DIE STERNZEICHEN VON DER GÖTTLICHEN ZWÖLF AUF DIE UNCHRISTLICHE DREIZEHN! &lt;br /&gt;
DER SCHLANGENTRÄGER, WIE DER OPHIUCHUS AUCH GENANNT WIRD, BRINGT DEN TIERKREIS VÖLLIG DURCHEINANDER, JUNGFRAUEN SIND IN WAHRHEIT LÖWEN, LÖWEN KREBSE, KREBSE ZWILLINGE UND SOWEITER. UND AUCH DAS DREIZEHNTE STERNZEICHEN MUSS GANZ NEU DEFINIERT WERDEN...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totaler Quatsch, Sternbilder entstehen nicht über Nacht, und den Schlangenträger gibt es schon seit ewigen Zeiten! Diese angebliche Sensation las sich zwar interessant, aber sie war falsch. Was für ein Blödsinn!&lt;br /&gt;
Daphne fühlte sich enttäuscht, sie hatte zwar nie richtig an Horoskope geglaubt, aber sie suchte dringend etwas, mit dem sie sich identifizieren konnte. Denn sie und eine Schütze-Frau? Nein danke, sie war weder idealistisch noch reisefreudig. &lt;br /&gt;
Trotzdem musste doch was dran sein an dem ganzen Mist mit den Horoskopen. Aber worauf stützte es sich? Und was war eigentlich der Unterschied zwischen Sternbildern und Sternzeichen? Denn sie trugen ja zumindest die gleichen Namen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZUR BLÜTEZEIT DER ANTIKEN ASTROLOGIE (CA. 2000 V.CHR.) WAREN DIE STERNZEICHEN  AUCH TIERKREIS GENANNT  MIT DEN ASTRONOMISCHEN STERNBILDERN IDENTISCH. JEDOCH HABEN DIESE SICH WEGEN DER PRÄZESSION DER ERDACHSE IM LAUFE DER JAHRTAUSENDE VERSCHOBEN. TROTZDEM ARBEITET DIE WESTLICHE ASTROLOGIE IMMER NOCH MIT DEM HIMMEL, WIE ER VOR CIRCA 2000 JAHREN ZU SEHEN WAR...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daphne musste lachen. Das war irgendwie absurd! Genauso absurd wie ihre Beziehung zu Bernie... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang fand sie es richtig nett mit ihm, aber es hielt nicht lange vor. Nach ungefähr zwei Wochen verlor sie die rosarote Brille des Verliebtseins und sah ihn mit objektiven Augen: Er war grässlich, er war eingebildet, er war hochmütig, er sah gar nicht gut aus, er quatschte zuviel, und er nervte sie ganz fürchterlich. &lt;br /&gt;
Bernhard hielt sich nämlich für den Besten, den Größten und den Intelligentesten unter der Sonne, andere Männer verachtete er. Mit Frauen kam er allerdings blendend zurecht. Daphne argwöhnte, dass er sich mit Frauen gut verstand, weil sie eben nur Frauen waren und keine männlichen Konkurrenten. Dieser eingebildete Laffe! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schnaubte unwillig vor sich hin und wandte sich wieder ihren Studien zu. ALLES IST VERSCHOBEN, das hatte sie im Kopf behalten. Sie fing daraufhin an, nach rein wissenschaftlichen Hinweisen Ausschau zu halten. Was konnte man wirklich vor zweitausend Jahren am Himmel sehen?&lt;br /&gt;
Sie fand nichts. &lt;br /&gt;
Doch urplötzlich kam ihr der Traum mit der Spinne in den Sinn, sie tippte als Suchbegriff SPINNE ein, und oh Wunder, sie landete inmitten der Mythen der Griechischen Sagen, wurde schnell fündig und las etwas über eine gewisse ARACHNE. Seltsam, den Namen kannte sie doch... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ARACHNE, EINST EINE KUNSTVOLLE WEBERIN, LIEß SICH AUF EINEN WETTSTREIT MIT DER GÖTTLICHEN ATHENE EIN. UND WAS GESCHAH? ARACHNE WOB UND STICKTE SO PERFEKT, DASS DIE ATHENE SICH GESCHLAGEN GEBEN MUSSTE. ABER DA SIE EINE GÖTTIN WAR, KONNTE SIE NICHT ZULASSEN, VON EINER STERBLICHEN GESCHLAGEN WORDEN ZU SEIN. ALSO VERWANDELTE SIE DIE ARACHNE IN EINE SPINNE, MACHTE SIE UNSTERBLICH, UND DIE ARME ARACHNE MUSSTE BIS IN ALLE EWIGKEITEN WEITERWEBEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie macht man jemanden unsterblich? Klar, die griechischen Götter versetzten irgendwelche Typen an den Himmel und verschafften ihnen dadurch das ewige Leben.&lt;br /&gt;
Daphne seufzte auf, die Zeit mit Bernie kam ihr mittlerweile auch ewig lang vor. Wie sie ihn verabscheute! Sie musste ihn dringend loswerden, denn es war etwas geschehen...&lt;br /&gt;
Aber wo steckte die ARACHNE? Es gab kein Sternbild mit diesem Namen. Daphne suchte unverdrossen weiter und fand schließlich doch eins, es trug den Namen ARA... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VOR EIN PAAR TAUSEND JAHREN STAND DAS STERNBILD ARA MITTEN IN DER EKLIPTIK, UND ZWAR ZWISCHEN DEM SKORPION UND DEM SCHÜTZEN. DOCH JETZT KANN ES NICHT MEHR VON EUROPA AUS GESEHEN WERDEN... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nicht wahr! Kann es wirklich sein? ARA ist die ARACHNE?&lt;br /&gt;
Also war der Schlangenträger erst im nachhinein in die Lücke gestoßen, die sich zwischen dem Skorpion und dem Schützen aufgetan hatte. Denn das Sternbild ARACHNE, später ARA genannt, war durch die Präzession der Erdachse nach Süden abgewandert, und es schien verdrängt worden zu sein in der Erinnerung der Menschen und vor allem der Astrologen. Irgendwann gab es nur noch die göttlichen ZWÖLF, und der Tierkreis war gefestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernie war nicht da. Gott sei Dank! Sie trafen sich eh nur noch einmal in der Woche, und dann ließ Daphne ihn bei sich zu Hause, während sie mit einer Freundin ausging. Aber immerhin durfte er sie am nächsten Morgen pflegen, ihr den Kaffee ans Bett bringen und das Essen machen. Sonst durfte er nichts. Und beim nächsten Treffen würde sie einen Streit mit ihm provozieren und ihn dann hinauswerfen. Sie brauchte ihn nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, sie hatte die ARACHNE wiederentdeckt, ein altes Sternzeichen, das es anscheinend schon ewig gab, aber was bedeutete das?&lt;br /&gt;
Sie suchte weiter, las alles mögliche  und fand dann eine spaßhafte Analyse des angeblichen Sternzeichens Schlangenträger, denn die Schlange verkörperte anscheinend alle schlechten Eigenschaften des Skorpions und des Schützen. &lt;br /&gt;
Als da beim Skorpion wären: &lt;br /&gt;
GERISSEN, SKRUPELLOS, MACHTGIERIG, MANIPULIEREND, TRIEBHAFT, MISSTRAUISCH, SARKASTISCH, UNDURCHSCHAUBAR, RACHSÜCHTIG, VERBISSEN... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großartig! Beim Schützen fiel es Daphne schon schwerer, negative Eigenschaften festzustellen, aber:&lt;br /&gt;
MAßLOS, EGOISTISCH, GROßSPURIG, DOGMATISCH, BELEHREND, HOCHSTAPLERISCH, SCHEINHEILIG, ANGEBERISCH, REIZBAR, BESSERWISSERISCH....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na also, auch der grandiose Schütze hatte seine Vorzüge. Skorpion und Schütze zusammen, DAS WAR SIE, die neue Spezies, und die Schlange war in Wirklichkeit eine Spinne. Wenn schon Astrologie, dann richtig! Ihr Frohlocken steigerte sich zu haltlosem Entzücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie machte einen herrlich ruhigen Abendspaziergang. Die Dämmerung hatte schon eingesetzt, und der Park war fast menschenleer. Allein zu sein, wie wunderbar! Kein Bernie, der besitzergreifend neben ihr herging, ihr die Ohren voll plapperte, ihr Komplimente machte und von seinem letzten Seitensprung erzählte, den er natürlich aus lauter Frust begangen hatte. Daphne war es natürlich egal, wenn er fremdging, das Blöde war nur, er kam immer wieder angekrochen und erzählte ihr dann, wie es mit der anderen Frau gewesen war, nämlich so, als ob er sein Ding in ein Waschbecken mit lauwarmen Wasser gehalten hätte. Aber sie fühlte sich schon lange nicht mehr geschmeichelt durch dieses Geschwätz. Der Kerl musste weg! Warum kapierte er das nicht! Nein, der war zu dämlich dafür! Oder, dieser Gedanke kam ihr unwillkürlich, er machte auf blöd, weil er nicht weg von ihr wollte. Dieser hinterhältige Kerl! &lt;br /&gt;
Doch jetzt war Schluss, sie konnte ihn nicht mehr gebrauchen, und sie würde ihn töten, falls er sich ihr jemals wieder näherte.&lt;br /&gt;
Was für ein absurder Gedanke. Aber er schien ihr nicht grausam zu sein, sondern notwendig und... praktisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie darüber nachgrübelte, wie sie den allerletzten Streit mit Bernie inszenieren sollte, lief sie fast in ein Spinnennetz hinein. &lt;br /&gt;
Die große Kreuzspinne hing lässig in der Mitte ihres perfekten Netzes. Das Netz schaukelte im Abendwind, der braungesprenkelte Körper der Spinne war unförmig aufgetrieben und sah aus, als würde er bald platzen, aber das beeinträchtigte die Eleganz der Spinne nicht im mindesten.&lt;br /&gt;
Sie war schön... Und sie war anscheinend trächtig oder wie man das bei Spinnen so nennen würde. &lt;br /&gt;
Sie war genauso trächtig wie sie... Daphne legte beschützend die Hände auf ihren üppiger werdenden Bauch. &lt;br /&gt;
Plötzlich sah sie, wie eine kleinere Spinne am äußeren Rand des Netzes auftauchte und sich vorsichtig der Mitte näherte. Doch die große Spinne schien nicht in der Stimmung, den kleineren Eindringling freundlich zu empfangen, sie stürzte sich auf, biss ihn mit ihren Kieferzangen, umwickelte ihn mit Fäden und wob ihn schließlich in den Rand ihres Netzes ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daphne lächelte. Hallo Schwester, sagte sie und trat noch näher an das Netz heran.

&lt;center&gt;ENDE&lt;/center&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>V.WANDTSCHAFT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-05T17:55:00Z</dc:date>
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    <title>Wenn heute Samstag wäre,</title>
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    <description>dann würde ich ins Rhein-Ruhr-Zentrum gehen - und mir mehrere dieser Tops kaufen, die so sagenhaft billig sind und so supergut passen.&lt;br /&gt;
Aber da ja heute kein Samstag ist, sondern eher Totensonntag, muss ich es wohl lassen...&lt;br /&gt;
Verdammt, ich hasse Feiertage, die auf einen Samstag fallen!</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>Feiertagsfrust</dc:subject>
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    <title>Verdammisch,</title>
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    <description>&lt;big&gt;&lt;br /&gt;
geh&apos; ich jetzt wählen oder nicht? &lt;img src=&quot;http://wiki.piratenpartei.de/images/f/f0/Button_rd_black_pirat.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiß jemand, ob die Erststimme zwingend erforderlich ist? Irgendwie finde ich nix darüber. ;))&lt;/big&gt;</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
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    <title>No longer blond</title>
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    <description>Heute stellte ich fest: Meine Haare sind irgendwie olivgrün, also absolut farblos, und sie machen mich unfreundlich.&lt;br /&gt;
Bisher war ich blond, noch früher blonder, und ganz früher genügte im Sommer ein einziger Sonnenstrahl, um mein blondes Haar zur Weißglut zu treiben, fast sah ich dann aus wie ein Albino. 

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://ingridgrote.de/Fotos/nochblond.jpg&quot; /&gt;&lt;/center&gt;

Zu dieser Zeit war ich sehr freundlich, wie es schien. Aber im Laufe der Jahrzehnte verschwand diese Eigenschaft, und ich war einfach nur noch mittelblond, später dann straßenköterblond, aber immer noch irgendwie blond. &lt;br /&gt;
Doch jetzt nicht mehr. Meine Haarfarbe passt perfekt zu der olivgrünen Strickjacke, die ich verabscheue.&lt;br /&gt;
Also Aufblonder gekauft, soeben strähnchenweise aufs Oliv aufgetragen - und jetzt harre ich der Dinge, warte auf Freundlichkeit...</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>ALLTAGSFRUST</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-17T18:20:00Z</dc:date>
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    <title>Hei diddel dei...</title>
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    <description>In diesem Monat habe ich Wichtiges vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten werde ich mein Kabelfernsehen kündigen. Vor zehn Jahren zahlte ich eine nicht unerhebliche Summe ein, um die  monatlichen Beiträge geringer zu halten.&lt;br /&gt;
Das waren sie dann auch, abba... Seitdem bei Kabelcom zweimal der Besitzer wechselte und die Programme auch nicht besser wurden, musste ich feststellen, dass ich genauso viel zahlte wie die anderen. Also weg damit, die können mich mal, mit DVB-T komme ich auch gut klar, zumal ich kaum noch gucke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten werde ich meinen Laaaangzeitjob kündigen und in Rente gehen. Ich muss zugeben, das verschafft mir eine tiefe Befriedigung all meiner Sinne, und ich kann es kaum noch erwarten. Und Witz lass nach, ich stellte fest: Weil ich Anfang der 70er Jahre mal drei Monate lang rumgammelte, also nicht arbeitete und auch nicht beim Arbeitsamt deswegen vorstellig wurde (es wäre zu dieser Zeit absolut albern gewesen), müsste ich diese drei Monate nacharbeiten... Also weg damit, die können mich mal, ich nehme jetzt das, was ich kriegen kann, das ist zwar wenig, so im HIV-Bereich, aber ich bin sehr genügsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auf ein Neues! ;))</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
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    <dc:date>2009-09-12T20:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nimmermehr.twoday.net/stories/5919264/">
    <title>Herbst</title>
    <link>http://nimmermehr.twoday.net/stories/5919264/</link>
    <description>Bin total wirr im Kopf. &lt;br /&gt;
Der Sturm fegt mir mitten durchs Gehirn und legt den größten Teil meiner Synapsen lahm. &lt;br /&gt;
Ich kann keinen klaren Gedanken fassen, kann nichts denken, kann nichts schreiben. &lt;br /&gt;
Millionen von Birkensamen fallen auf mich herab, ich gebe mir nicht die Mühe, sie zu zählen - am Sternenhimmel sieht man nicht so viele Sterne wie hier auf dem Boden Birkensamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, es wird Herbst.</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-03T15:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nimmermehr.twoday.net/stories/5893214/">
    <title>Watermelone Man...</title>
    <link>http://nimmermehr.twoday.net/stories/5893214/</link>
    <description>&lt;b&gt;oder wie ich lernte, die Melone zu hassen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser elende Ohrwurm, ich krieg&apos; ihn einfach nicht aus meinem Kopf! Und das Bild der riesigen Melone auch nicht. Dabei fing alles ganz harmlos an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fahr&apos; für eine Woche nach Holland, teilte meine Schwester mir mit  sie wohnt im gleichen Haus wie ich. Und als Abschiedsgeschenk von ihr fand ich am nächsten Tag eine riesige Melone vor meiner Türe, mit einem Zettel darauf: Lasst sie euch gut schmecken!&lt;br /&gt;
Wie nett von ihr, und Wahnsinn, so eine riesige Melone hatte ich noch nie gesehen  sie war einfach überwältigend! Nur wo unterbringen? Den Kühlschrank samt Zwischenböden ausräumen? Auch dann hätte sie nicht hineingepasst. Also in die kühle Waschküche, ja wirklich, wir nennen eine altmodische Waschküche unser eigen, okay, es ist eher eine modrige feuchte Gruft... Ich nahm also die Sackkarre und hievte die Melone in die Gruft... äääh Waschküche, um sie etwas zu kühlen. Die Melone natürlich und nicht die Waschküche.&lt;br /&gt;
Der Transport schien mich zu beschwingen, denn schon in der Waschküche hörte ich diese Melodie im Kopf. Ein Stück von Herbie Hancock war es, nämlich &apos;&lt;b&gt;Watermelone Man&lt;/b&gt;&apos;... Ich musste lachen, früher hatte ich immer gedacht, es hieße &apos;&lt;b&gt;WHAT A MELLOW MAN&lt;/b&gt;&apos;... Aber &apos;&lt;b&gt;Watermelone Man&lt;/b&gt;&apos; passte viel besser!

&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bookrix.de/book.php?bookID=alias.i_1250969409.3819279671&amp;lang=de&amp;page=1&amp;preview=&amp;MaxW=1280&amp;MaxY=994&amp;tm=1252129475&amp;bmkPAGE=&amp;DoSelfFocus=1&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Wassermelone ma&quot; height=&quot;134&quot; alt=&quot;Wassermelone ma&quot; width=&quot;111&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nimmermehr/images/Watermelone-man.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;

Nach zwei Tagen wagte ich es, die Melone anzuschneiden. Ich brauchte dazu eine Axt, denn kein normales Messer hätte sie durchtrennen können. Ich metzelte also ein Viertel davon ab, schleppte es nach oben und präsentierte es meinem Mann. Wow, sagte der schwer beeindruckt. Gut, wir aßen den ganzen Abend lang Melone, dann schnitt Bobo den Rest in appetitliche Stücke, die ich in meiner größten Tupperschüssel unterbrachte. Der Kühlschrank war voll. Und am nächsten Tag nahm ich die Tupperschüssel mit ins Büro  das war nicht sehr angenehm, weil ich bei der Fahrt dorthin zwei Sitzplätze belegen musste... Aber die Sache war es wert, denn meine Kollegen konnten sich endlich einmal richtig satt essen. &lt;br /&gt;
Leider war immer noch was vom ersten Viertel übrig. Die Kollegen verspürten keinen Hunger mehr auf Melone, meine Freunde winkten ab... Was blieb mir also übrig? Kurzentschlossen verteilte ich die Melonenstücke in der hintersten Ecke des Gartens auf einem Stück Brachland, wo eh nix wuchs. Aber vielleicht würde ja die gewaltige Düngung durch die Melone einen Wachstumsschub bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und immer noch hörte ich es im Geiste: &apos;&lt;b&gt;Watermelone Man&lt;/b&gt;&apos;... Aber es klang mittlerweile ein wenig lästig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Tage später nahmen wir das zweite Viertel in Angriff. Irgendwie war uns ein bisschen die Lust auf Melone vergangen, und wir pickten uns nur die süßen Innenstücke heraus, den Rest warf ich unauffällig beim Spazierengehen in die Gegend. Ich brauchte zehn Spaziergänge dazu, und mich zwackte dabei ein ziemlich schlechtes Gewissen. Man wirft doch keine Lebensmittel weg, das hat mir meine Schwiegermutter eingebläut. Klar doch, die isst alles, auch wenn es schon halb vergammelt ist. Aber ICH NICHT! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, die Hälfte war gegessen, beziehungsweise entsorgt. Ich wuchtete die übrig gebliebene Hälfte der Melone von der Waschküche auf meine Terrasse. Meine Schwester würde nämlich bald wieder da sein, und in der Waschküche hätte sie die verflixte Melone sehen können.&lt;br /&gt;
Ich versteckte sie auf der Terrasse unter alten Zeitungen. Sie sah in ihrem Müllbeutel immer noch prächtig aus, ihr zartrotes Fruchtfleisch wirkte immer noch sehr, na ja zartrot... &lt;br /&gt;
Ab und zu beim Abstauben schaute ich sie vorsichtig an. Und sie schaute vorwurfsvoll zurück. Warum isst du mich nicht?, schien sie zu fragen, jedenfalls bildete ich mir das ein. Und in meinem Kopf ertönte unangenehm das Stück &apos;&lt;b&gt;Watermelone Man&lt;/b&gt;&apos;. &lt;br /&gt;
Was sollte ich nur tun? Wegschmeißen konnte ich sie nicht, die Mülltonne wäre unter ihrem Gewicht glatt zusammengebrochen, und Garten und Gegend waren ja auch schon melonengesättigt. Also wartete ich... Aber auf was? Meine Schwester war mittlerweile wieder zu Hause, doch seltsamerweise fragte sie nicht, ob die Melone mir gemundet hätte. &lt;br /&gt;
Wirklich seltsam... Und dann kams mir. Ich erinnerte ich mich daran, dass ich die Melone schon bei ihr gesehen hatte, die musste uralt sein, älter als Methusalem. Klar doch, Schwesterherz hatte mich reingelegt, sie schmeißt nämlich auch nicht gerne was weg.&lt;br /&gt;
Das verdammte Stück &apos;&lt;b&gt;Watermelone Man&lt;/b&gt;&apos; dröhnte in meinem Kopf...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verdrängte die Melone aus meinen Gedanken, nur durch Zufall warf ich ihr heute Morgen einen verlegenen Blick zu, und was soll ich sagen: Sie war im Begriff, sich aufzulösen. Das Fruchtfleisch fing an zu wässern und vergammelte anscheinend. Das war die Gelegenheit! Ich ergriff todesmutig den triefenden Riesenabfallbeutel, schleppte ihn vorsichtig ins Badezimmer und hielt ihn über die Kloschüssel. Dort wrang ich den Beutel regelrecht aus, während ich mir die Nase zuhielt, denn das Zeug stank wie die Pest. Nachdem der Saft ins Klo abgegangen war, konnte ich den Rest endlich in die Mülltonne entsorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triumphierend erklang die Melodie, aber ich hatte den Text ein wenig abgewandelt, nämlich zu seiner ursprünglichen Form, nämlich: &apos;&lt;b&gt;WHAT A MELLOW MAN&lt;/b&gt;&apos;. Das passte viel besser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@ Danke Herbie Hancock!</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>ALLTAGSFRUST</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Iggy</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-22T19:55:00Z</dc:date>
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    <title>Basteln bei B......</title>
    <link>http://nimmermehr.twoday.net/stories/5884659/</link>
    <description>Ich hab&apos; nicht mehr viel Zeit, seitdem ich bei bookrix ab und zu etwas veröffentliche.&lt;br /&gt;
Ist interessant da, aber... Man kriegt eigentlich nur Kommentare, wenn man viele Freunde hat, und wenn man viele Freunde hat, dann kriegt man auch viele Sternchen, und wenn man noch mehr Freunde hat, kriegt man noch mehr Sternchen. Ein richtiges Schneeballsystem, sehr sehr stressig - und auf Dauer nichts für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bookrix.de/-alias.i&quot;&gt;&lt;img title=&quot;sieht geil aus, was&quot; height=&quot;304&quot; alt=&quot;sieht geil aus, was&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nimmermehr/images/bookr.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Aber man kann so schöne Cover basteln, man kann Bilderbücher machen, man kann alles mögliche machen. Seufz...</description>
    <dc:creator>Iggy</dc:creator>
    <dc:subject>DIGITAL</dc:subject>
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