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von neugierigen Faulpelzen

Zur Zeit bin ich etwas unlustig. Es liegt nicht an den Urlaubsvertretungen, die man mir zusätzlich aufgebrummt hat, weil mein Chef meint, nur ich könnte das bewältigen, nein es liegt an den Kollegen. Wenn die nicht wären, dann würde ich bestimmt noch länger als bis sechzig arbeiten wollen. Aber es ist schon entmutigend zu sehen, wie gewisse Leute sich vor Langeweile an den Füßen oder sonstwo herumspielen, wie sie es ablehnen, etwas Neues zu lernen und wie sie in ihren geschützten ökologischen Nischen ein artgerechtes Leben als Faulpelze führen. Okay, damit komme ich zur Not klar, nur das Gequatsche nervt mich. Zum Beispiel über den neuen Exportleiter, für den ich gerade arbeiten muss und der keine Fremdsprachen kann, aus dem Einzelhandel kommt, vom Fach keine Ahnung hat - aber das nur am Rande.

Arbeitskollegin: Sag mal, trägt der Dings orthopädische Schuhe?
ICH: Keine Ahnung, hab ich nicht drauf geachtet. (ICH ARBEITE, DU BLÖDE KUH!)
Arbeitskollegin: Herr Döddel, was meinen Sie? Trägt der Dings wohl orthopädische Schuhe?
Herr Döddel: Die sehen wirklich so aus. Ich kann ihn ja mal fragen... (grinsend)
Arbeitskollegin: Das würde ich Ihnen zutrauen... (hoffnungsvoll)

Am nächsten Tag
Arbeitskollegin: Der Döddel hat den Dings tatsächlich gefragt...
ICH: Was denn?
Arbeitskollegin: Ob der Dings orthopädische Schuhe trägt. Meine Güte, der Döddel hat überhaupt kein Taktgefühl... (ENTRÜSTET)
ICH: Nee, hat er nicht. Und was hat der Dings gesagt?
Arbeitskollegin: Er hat es natürlich abgestritten...
ICH: Aha.

Jetzt frage ich mich, wer wohl schlimmer ist. Die Arbeitskollegin, die sich so für die Schuhe von anderen Leuten interessiert, der Arbeitskollege, der andere Leute direkt danach fragt - oder ich, weil ich diesen beiden aus dem Faulpelzlager nicht in die... Dings haue.

Verzapftes:

alles...
...wird weniger. da muss man schon froh sein, wenn...
dancefloor - 1. Dez, 14:49
das sowieso,
es juckt mich nicht, anderes juckt mich, aber das hat...
Iggy - 30. Nov, 17:31
der countdown...
...läuft. ob die firma danach noch im normbereich...
dancefloor - 30. Nov, 14:02
ganz normal,
so normal wie es im normbereich der firma ist... ;)...
Iggy - 30. Nov, 13:36
oh die arme...
...ist einfach nur ganz normal bekloppt? die wird doch...
dancefloor - 29. Nov, 14:10

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und hier gibt es richtige Bücher von mir, alias.I:


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Listinus Toplisten

TOPP, die WETTE...

mutiert allmählich zum Roman.
Ausschnitt aus TOPP, wie es begann 3:

Eine halbe Stunde später verließ Chris mit seinen Eroberungen das Strandcafé. Eine wirklich tolle Nacht stand ihm bevor. Er lächelte siegesbewusst und ein bisschen hämisch in sich hinein und dachte: Das hast du jetzt davon, Irma. Du blödes sprödes Weib! Ich werde mich jetzt amüsieren, und dann bist du Legende!
~~~~~~~~~~~
Er wachte auf mit dickem Kopf und einem pelzigen Geschmack im Mund. Vermutlich lag es am vielen Rotwein.
Was war sonst noch passiert? Mühsam versuchte er sich zu erinnern, aber sein Kopf tat zu weh. Und als sich schließlich die Nebel seiner Erinnerung etwas lichteten, stöhnte er gequält auf. Es gab keinerlei Erinnerungen, die irgendwas mit Sex zu tun hatten. War vielleicht gar nichts passiert?
Mit schmerzendem Kopf bemühte er sich weiter, der vergangenen Nacht ihre Geheimnisse zu entringen.
Und nach einer geraumen Weile setzte er sich fassungslos im Bett auf – nicht ohne sich vorher an den schmerzenden Kopf gefasst zu haben – und er fühlte sich entsetzlich. Aber nicht wegen des Katers.
Sondern, oh Gott... Er hatte doch tatsächlich keinen hochgekriegt!
Entsetzen machte sich in ihm breit. Wie konnte das passieren? So alt war er doch noch gar nicht. Bis jetzt hatte er noch nie versagt, und mit einunddreißig durfte so was nicht passieren. Was war los? Was war mit ihm passiert, beziehungsweise nicht passiert?
Er ließ sich stöhnend ins Bett zurücksinken und versuchte, den gestrigen Abend zu rekonstruieren:

Alle Irma-Chris-Stories sind übrigens H I E R, alle bis auf die, die noch kommen...

Holidays in Kampodia

ALLES FERTIG!
KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen.
Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanten einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17.
Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen.
Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich.
Nebenwirkungen: Keine
Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%).
Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen)
Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert.
Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig...
*Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz.
(Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird und fertig ist...