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perfektes unperfektum

Der Samstag war ein ziemlich anstrengender Tag. Die alten Herrschaften feierten zusammen ihren 80sten, und ich musste hinfahren. War aber ganz nett, mal wieder in der alten Heimat zu sein. Es gibt dort massenhaft Verwandte von mir, und alle haben mich wiedererkannt. Anscheinend besitze ich einen hohen Wiedererkennungswert, und das auch nach vierzig Jahren...

Natürlich nutzte ich die Gelegenheit, um zu fotografieren. Und natürlich sind fast alle Bilder nix geworden.

Königspudel versus Pony...

Die perfekte Restaurierung ist schon fast zu perfekt. Früher hab' ich immer gemeckert, wenn ich die Bausünden im Heimatdorf sah, zum Beispiel eklige Glasbausteine an historische Fachwerkhäuser gekletscht. Heute sieht es ganz anders aus:

Frauchen des Köpus und Tante von mir (sich spiegelnd)...



Ist mir schon ein bisschen zu makellos. Wohnen wie im Museum...

Was gar nicht perfekt ist, oder gerade deswegen perfekt ist:
Das ehemalige Herrenhaus - Vorbild zu meinem Hotelgut in "Holidays in Kampodia" und mittlerweile ein Reiterhof - fällt fast in sich zusammen, wie man vielleicht an der schiefen Treppe erkennen kann.
Ich wollte gerade mehr fotografieren, weil es so herrlich schlampig idyllisch aussah, da quakte mich eine Frau an, die aus dem Nichts auftauchte.
SIE: "Sie hätten ja mal fragen können, ob Sie fotografieren dürfen!"
ICH (verblüfft): "Oh! Darf ich?"
SIE (keifend): "Jetzt haben Sie ja schon..."
ICH (Digi demonstrativ wegsteckend): "Schon gut, ich geh' ja schon..."

Irgendwie hat die Frau mir ein bisschen den Tag versaut. Aber sie kannte mich ja nicht und war auch keine Verwandte von mir. Echt ungewöhnlich!

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Verzapftes:

alles...
...wird weniger. da muss man schon froh sein, wenn...
dancefloor - 1. Dez, 14:49
das sowieso,
es juckt mich nicht, anderes juckt mich, aber das hat...
Iggy - 30. Nov, 17:31
der countdown...
...läuft. ob die firma danach noch im normbereich...
dancefloor - 30. Nov, 14:02
ganz normal,
so normal wie es im normbereich der firma ist... ;)...
Iggy - 30. Nov, 13:36
oh die arme...
...ist einfach nur ganz normal bekloppt? die wird doch...
dancefloor - 29. Nov, 14:10

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und hier gibt es richtige Bücher von mir, alias.I:


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Listinus Toplisten

TOPP, die WETTE...

mutiert allmählich zum Roman.
Ausschnitt aus TOPP, wie es begann 3:

Eine halbe Stunde später verließ Chris mit seinen Eroberungen das Strandcafé. Eine wirklich tolle Nacht stand ihm bevor. Er lächelte siegesbewusst und ein bisschen hämisch in sich hinein und dachte: Das hast du jetzt davon, Irma. Du blödes sprödes Weib! Ich werde mich jetzt amüsieren, und dann bist du Legende!
~~~~~~~~~~~
Er wachte auf mit dickem Kopf und einem pelzigen Geschmack im Mund. Vermutlich lag es am vielen Rotwein.
Was war sonst noch passiert? Mühsam versuchte er sich zu erinnern, aber sein Kopf tat zu weh. Und als sich schließlich die Nebel seiner Erinnerung etwas lichteten, stöhnte er gequält auf. Es gab keinerlei Erinnerungen, die irgendwas mit Sex zu tun hatten. War vielleicht gar nichts passiert?
Mit schmerzendem Kopf bemühte er sich weiter, der vergangenen Nacht ihre Geheimnisse zu entringen.
Und nach einer geraumen Weile setzte er sich fassungslos im Bett auf – nicht ohne sich vorher an den schmerzenden Kopf gefasst zu haben – und er fühlte sich entsetzlich. Aber nicht wegen des Katers.
Sondern, oh Gott... Er hatte doch tatsächlich keinen hochgekriegt!
Entsetzen machte sich in ihm breit. Wie konnte das passieren? So alt war er doch noch gar nicht. Bis jetzt hatte er noch nie versagt, und mit einunddreißig durfte so was nicht passieren. Was war los? Was war mit ihm passiert, beziehungsweise nicht passiert?
Er ließ sich stöhnend ins Bett zurücksinken und versuchte, den gestrigen Abend zu rekonstruieren:

Alle Irma-Chris-Stories sind übrigens H I E R, alle bis auf die, die noch kommen...

Holidays in Kampodia

ALLES FERTIG!
KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen.
Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanten einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17.
Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen.
Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich.
Nebenwirkungen: Keine
Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%).
Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen)
Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert.
Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig...
*Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz.
(Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird und fertig ist...