Der Kreis schließt sich:

1967-68, fuhr ich nach Berlin, um an einer Demo teilzunehmen. Ich habe tatsächlich Rudi Dutschke gesehen - und Uschi Obermaier, oder war's Joan Baez? Egal, die waren beide gleich klein ;-) Nee, wie war ich damals links und gegen die Regierung ...
Und jetzt 50 Jahre später mache ich wieder bei einer Demo mit, in Bottrop diesen Sonntag um 14 Uhr, gegen Gewalt und für Sicherheit - und gegen die Regierung. Aber ich habe Angst!

Obwohl ...
Warum sollte ich das tun? Es dankt mir keiner, dass ich von Pflastersteinen gesteinigt werde, dass ich gejagt und diskriminiert werde. Macht euren Scheiß doch selber! IHR habt schließlich die Parteien gewählt, die für diesen Scheiß verantwortlich sind. Mir ist das jetzt egal. Aber sowas von!
Ich habe meinen Abgang schon geplant, ich bin alt genug, um abzugehen.

Dilemma ...
Andererseits bin ich es mir schuldig, mit aufzumarschieren (lach: Es wird von der Presse natürlich als AUFMARSCH bezeichnet werden, also Drittes Reich pur), und natürlich werden die üblen Gewaltausbrüche diesen dummen, gegen den Staat Prostestierenden zugerechnet werden - und nicht der Antifa.

Das ist einfach widerlich: Die rechte Kundgebung ... Ich bin nicht rechts, ich habe damals gegen die NPD demonstriert, saß mitten in den Glatzköpfen - und die haben meine friedlich demonstrierenden Nachbarköpfe gegen den meinen geschlagen. Ich spüre immer noch den Schmerz.
Mist, und ich überlege immer noch, außerdem bräuchte ich Windeln wegen der Zeitdauer - Hinfahrt, Demo, wieder zurück, datt sind ja ein paar Stunden, das macht meine Blase einfach nicht mehr mit.
Ich überlege ...
Ort ist: Propsteikirche St. Cyriakus, Hochstr. Bottrop

Update:
Kein schönes Land in dieser Zeit,
die Antifa steht schon bereit
um uns zu schinden
wenn wir uns finden
zur Demozeit, zur Demozeit

Refrain:
Um uns zu schinden,
wenn wir uns finden zur Demozeit.


Dies Land ist fertig und verroht
Das Chaos nah, es ist blutrot
Wir sind die Stimme
gegen das Schlimme
das uns bedroht, das uns bedroht

Refrain:
Wir sind die Stimme
gegen das Schlimme, das uns bedroht

Dass wir nun hier an diesem Ort
oder woanders führen Wort
Merkel mag denken,
sie kann uns lenken
Wir geh'n nicht fort! Wir geh'n nicht fort!

Refrain: Merkel mag denken,
sie kann uns lenken
Wir geh'n nicht fort!

Und so weiter und so fort..........................
Rössle - 2. Mrz, 18:19

Tja, ich war auch schon immer eine Linke und an meinen Ansichten hat sich nicht wirklich was geändert, aber damit bin ich heute ja schon sowas von Nazi ;-(...
Das hätte ich mir vor drei Jahren auch nicht vorstellen können.
Fiese Killernazi-Demos gibt es hier in der Gegend zumindest bisher nicht, daher stellt sich mir die Frage nicht, ob ich hingehen soll.
Und Berlin ist aus der schwäbischen Provinz leider zu weit weg, ebenso wie Bottrop.
Irgendwie scheinen alle völlig den Verstand verloren zu haben :-(, na ja fast alle...
Liebe Grüße
P.S: Hast du eigentlich mitbekommen, daß twoday am 31.Mai für immer seine Tore schließt?

Link dazu:
https://info.twoday.net/stories/liebe-blogger-und-bloggerinnen-die-twoday-aera-geht-zu-ende/

Iggy - 2. Mrz, 21:35

Hallo Rössle,

du lebst noch? Finde ich toll.
Wie geht's dir, was treibst du so? Schick mir 'ne Mail!
Das Ableben von twoday geht mir allerdings am Allerwertesten vorbei. Ich habe alles gespeichert, was nett war. Und es war ja schon länger vorbei.
Gruß ins Schawabenland ;-)
Rössle - 4. Mrz, 16:29

Ich habe dir eine Mail an deine "web******@i*************"-Mailaddi geschickt, weil das die Einzige Adresse war, die ich gefunden habe.
Hast du sie bekommen?
Iggy - 4. Mrz, 18:58

Jau!

Iggy - 10. Mrz, 23:00

aber geantwortet habe ich

mit oder durch 'ne andere mailadresse, weil die von meiner homepage nur durchleitet. ;-) also spam möglicherweise. ;-)
C. Araxe - 2. Mrz, 20:16

Sorry, aber man kann auch glaubwürdig und ernsthaft islamismus- oder regierungskritisch sein, ohne sich in die rechte Ecke zu stellen. Ja, in die rechte Ecke, denn es geht hier weitaus mehr als um gerechtfertigte Kritik. Und die gegenteilige Meinung zu solchen Veranstaltungen heißt nicht automatisch, dass man eine gewaltbereite Antifa toleriert. Und nur weil Sie mal eine linke Vergangenheit hatten (oder so), heißt das noch lange nicht, dass Sie nun vor rechten Einflüssen gefeit wären (Horst Mahler lässt grüßen).

Iggy - 2. Mrz, 21:29

Och bitte, Frau Araxe,

"glaubwürdig und ernsthaft islamismus- oder regierungskritisch sein", geht nicht.
Auch die noch so kleinste Kritik am Islam ist mittlerweile verfemt. Auch wenn man reale Schriften aus dem Koran und den Hadithen zitiert, davon war aber hier nicht die Rede. Ich könnte aber jede Menge regierungskritisches Zeugs bennennen, insbesondere Gesetzesbrüche. Bin ich deswegen rechts? Anscheinend ja. Klar, ich bin ja vor nichts gefeit. ;-) Und ehrlich gesagt, habe ich die Nase voll von diesem Geschwätz.
C. Araxe - 2. Mrz, 21:53

Nonsens, aus meiner Sicht kann man, wie schon geschrieben, sehr kritisch sein. Aber deswegen muss man nicht sich nicht so rechts positionieren (also auch was den Background betrifft). Also pro d’accord, aber nicht in diese Richtung.
Iggy - 2. Mrz, 22:40

Was

verstehen Sie unter rechts?
C. Araxe - 2. Mrz, 23:06

Ausgrenzung, weil jemand anders ist. Das ist es vor allem. Eine Fokussierung auf Nationalität, wobei die eigene mehr zählt, ist nur ein Punkt.
Iggy - 3. Mrz, 00:08

Ich respektiere jeden, der mich auch respektiert. Lasse jeden auf mich zukommen. Der Begriff "Nationalität" hat natürlich was Ekliges an sich, liegt an unseren üblen deutschen Vergangenheit, an der ich immer noch kranke, obwohl schon mein Vater nix damit zu tun hatte, mit 15 Jahren musste er an die Flak.
Ich bewundere Israel, das Land wehrt sich. Mögen SIE Israel? Jetzt mal ehrlich ... ;-) Ach ja, die fokussieren sich ja auch. Aufs Überleben, äääh .. auf die Nationalität.
Ich glaube nicht, dass ohne Grenzen das Leben besser wäre. Aber Sie können es ja gerne ausprobieren. Ich werde nicht dabei sein, das steht fest. ;-)
C. Araxe - 3. Mrz, 00:36

Israel ist ein kompliziertes Thema und konfrontiert einen letztendlich damit, was wer als sein „Land” beanspruchen kann. Ich mag definitiv nicht die Siedlungspolitik oder wie das dann auch 1:1 in Jerusalem derzeit aussieht. Jerusalem kann wahrscheinlich nur als geteilte Stadt existieren. Aber das währe zumindest eine faire Lösung. Also als eine Stadt, die sich nicht abgrenzt und offen in alle Richtungen ist, all diese Diskrepanzen dennoch vereint.
Iggy - 3. Mrz, 13:55

Ein schöner Traum. Ich befürchte nur, dass einer von beiden auf der Strecke bleibt, und ich denke, das wäre dann Israel.

Verzapftes:

Korrektur:
Es müsste BRDemenz heißen.
Iggy - 14. Dez, 10:32
Genau, die ist es,
die hat mich wohl voll im Griff. ;-)
Iggy - 13. Dez, 16:31
Das
ist bestimmt diese AfDemenz.
pathologe - 13. Dez, 14:54
Viel zu nahe ...
Sie hat hötere Ziele: „Deutschland wird...
Iggy - 13. Dez, 14:36
Back to the roots?
Die eigene Emigration in die Uckermark. ;-)
Lo - 12. Dez, 19:19
So ist es,
aber ich hab' keinen Nerv mehr, das zu diskutieren....
Iggy - 25. Nov, 14:29
Erst die Petitionen ablehnen,...
Erst die Petitionen ablehnen, dann ist der Server komischerweise...
Rössle - 24. Nov, 20:09
Ach mach
dir mal keinen Kopf drüber, wir sind alle große...
Iggy - 19. Nov, 14:23

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Ausschnitt aus LOVE GAMES

Blau-weiß-rot...
Der Kleine trägt ein blau-weiß-rot gestreiftes Hemd, und das Muster kommt mir seltsam bekannt vor. Ich hatte mal ein Kleid, das war genauso gestreift wie dieses Hemd, und da war ich ungefähr genauso alt wie dieser Junge.
Blau-weiß-rot...
Es war in meinem Heimatdorf. Ich war in den Ferien mit meinen Eltern dort. Es wurde gerade Schützenfest gefeiert, und ich saß ausnahmsweise nicht auf einem dieser hin und her schwingenden weißen Karussellpferdchen, sondern in der sogenannten Kaffeemühle, einem runden Ding, bei dem sich in der Mitte eine Stange befand, und damit konnte man die Kaffeemühle zum Drehen bringen.
Raatttsch!!! Mein Kleid hatte sich irgendwo verfangen, es gab ein hässliches Geräusch, als etwas riss, und ich war zu Tode erschrocken. Meine Mutter würde mich umbringen.
Vorsichtig schaute ich an mir herunter, ich hatte Glück gehabt, nicht der Stoff selber war zerrissen, sondern nur eine Naht war aufgeplatzt auf circa fünfzehn Zentimetern Länge.
Sie würde mich trotzdem umbringen. Was sollte ich tun?
Ich schlich mich heimlich zum Haus meiner Oma, die nicht mit zum Schützenfest gegangen war. Ich suchte nach Nähzeug, wurde fündig in einem alten Nähkästchen, schloss mich im Klo ein, zog mein Kleid aus und nähte es. Ich nähte die aufgeplatzte Naht wahrscheinlich ziemlich plump und stümperhaft, aber ich nähte sie so, dass niemand etwas merkte. Sogar meine Mutter, deren scharfe Augen ich fürchtete, entdeckte nicht, dass ich sie reingelegt hatte. Irgendwann beim Waschen des Kleides sagte meine Tante zu meiner Mutter, dass die Sachen heutzutage sehr schlecht genäht wären, aber meine Mutter brachte das nicht mit mir in Zusammenhang. Ich hatte Glück gehabt...
Blau-weiß-rot...
Wieso habe ich gerade diese Szene im Sinn, als ich meine Mutter reingelegt hatte und nicht die vielen anderen, wo ich sie nicht reinlegen konnte?

TOPP, die WETTE... mutiert allmählich zum Roman.
Ausschnitt aus TOPP, wie es begann 3:

Chris auf IBIZA...
Die Mädels lächelten ihn an, und er lächelte zurück. Bis jetzt hatte er sich nicht groß um die anderen Urlauber gekümmert, er wollte einfach nur allein sein. Er wusste nicht warum, aber er konnte sich zur Zeit nicht auf andere Menschen konzentrieren. Und das nur, weil ihm diese Irma im Kopf herumspukte.
Aber damit war jetzt Schluss! Endgültig! Die Mädels machten nämlich einen viel versprechenden Eindruck. Vielleicht mal einen flotten Dreier versuchen? Sie sahen zwar nicht interessant aus – das war ihm im Moment sowieso egal – aber sie waren wirklich hübsch, die eine blond und vollbusig, die andere schlank, dunkelhaarig und nicht so üppg wie ihre blonde Freundin. Irgendwie hatte die Dunkelhaarige ein bisschen Ähnlichkeit mit Irma.
Oh nein, NICHT SCHON WIEDER DIE! Es reichte!
Chris riss sich zusammen. Sein Lächeln wurde automatisch eine Spur freundlicher, er beugte sich zum Nachbartisch herüber und sagte in dem gewinnenden Tonfall, den er perfekt beherrschte: „Na Mädels, habt ihr Lust, gleich was mit mir zu unternehmen?“
Die Mädels gackerten ein bisschen und zierten sich nach Weiberart, aber natürlich waren sie einverstanden. Wäre ja noch schöner, wenn seine Masche nicht mehr ziehen würde. Bis jetzt hatte er noch jede Frau gekriegt, die er haben wollte, wenn auch auf Umwegen wie bei der verdammten Irma.
Eine halbe Stunde später verließ Chris mit seinen Eroberungen das Strandcafé. Eine wirklich tolle Nacht stand ihm bevor. Er lächelte siegesbewusst und ein bisschen hämisch in sich hinein und dachte: Das hast du jetzt davon, Irma, du blödes sprödes Weib! Ich werde mich heute mal richtig amüsieren, und danach bist du Legende!

Alle Irma-Chris-Stories sind übrigens H I E R

Holidays in Kampodia

ALLES FERTIG!
KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen.
Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanden einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17.
Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen.
Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich.
Nebenwirkungen: Keine
Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%).
Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen)
Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert.
Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig...
*Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz.
(Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird und fertig ist...

Recent Visitors... ist leider übern Jordan gegangen. Schade drum, es war schön zu sehen, wie die Welt bei mir vorbei schaute...