Samstag, 8. Februar 2025

HOHLES STROH

In den USA sind seit Kurzem Papiertrinkhalme verboten.
Ich sauge nicht viel, aber wie ich aus gut informierten Kreisen erfuhr, waren die Papierdinger unmöglich: Sie knickten ein und weichten auf. Ihre Bestimmung, nämlich das Saugen, hatten sie verfehlt.
Und nun werden sie wieder aus Plastik hergestellt.
Schade drum. Ich hatte immer gehofft, dass die ursprüngliche Variante - nämlich der Strohhalm - eine Renaissance erleben würde. Wo es doch soviel hohles Stroh gibt, das dreimal täglich gedroschen wird.

Und Tschüss

Donnerstag, 16. Januar 2025

NEUE WÄHRUNG?

"Es gibt mittlerweile außer Barzahlung und Geldkarte eine neue Währung."
"Echt jetzt? Und was ist das für eine?"
"Es ist das Flaschenpfand!"

Das erfuhr ich von einem weisen Mann, will heißen von dem Kassierer meiner Netto-Filiale.
Und er hat recht:
Wenn ich Pfandflaschen schreddern will (es werden ja immer mehr), dann ist meistens vor mir schon jemand da mit einem Überseekoffer, voll gefüllt mit Pfandgut.
Leider streikt der Automat nach fünf bis sechs Gebinden. Es wird nach Hilfe gerufen, eine Fachkraft kommt und bringt den Automat wieder zum Schreddern. Manchmal allerdings klappt das nicht und der Automat schweigt für ein paar Tage. Tja, Personal ist knapp in diesem unserem Lande.
Falls aber doch das Reingeschiebe klappt, wird nicht alles Flaschenpfand akzeptiert.
Weil:
Ein Pärchen stand vor mir an der Kasse. Beide wollten nichts kaufen, sondern nur ihre Pfandzettel einlösen. Es handelte sich wohl um einen größeren Betrag.
Kassierer: "Da muss ich erstmal jemanden rufen. Denn bei solchen Beträgen müssen wir nachfragen."
Zum Glück kam jemand und gab die Summe frei.

Fazit: Keine Währung ist sicher. ;-)

Dienstag, 31. Dezember 2024

WHERE YOU ARE ...


Ansonsten wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge es besser werden als das alte.
Jetzt muss ich lachen. Und sollte das verbliebene Tischfeuerwerk von 2014 endlich im Garten verballern. ;-)

Und Tschüss

Mittwoch, 18. Dezember 2024

TUNNEL DER ANGST

Meine Nachbarin ist gestorben. Sie war eine richtig Gute, bisschen quatschsüchtig vielleicht, aber sie hat nie von jemandem schlecht gesprochen. Auch wenn er es verdient hätte. Und sie war zu jung zum Sterben, ist gerade mal 60 geworden.
Ich bin jetzt nicht der Beerdigungsfreak, weiche immer aus, habe immer Ausreden, warum ich nicht kommen kann. Aber diesmal werde ich hingehen.
Ich kenne den Friedhof. Das ist allerdings Jahre her. Egal, übermorgen ist die Beerdigung und ich muss mich wieder vertraut mit dem Weg machen.
Also marschiere ich in Richtung Erinnerung.
Und jetzt weiß ich auch, warum ich nie wieder dort war.
Zuerst muss man über eine schwer befahrene Straße rennen. Sie hat einen Knick und deshalb kann man nur eine Seite einsehen, die andere Seite muss man hören. Es gibt keinen Bürgersteig, nur einen Radweg und man fühlt sich total hilflos.
Falls man es dennoch geschafft hat, kommt das nächste Hindernis. Und zwar in Form von zwei dunklen Tunneln. Über diesen dröhnt in kurzen Abständen eine S-Bahn hinweg. Die Tunnel ist eng, alt und nur für 1 Fahrzeug gemacht. Und wieder gibt es keinen Bürgersteig. Allmählich krieg ich Angst. Wie soll ich da durchkommen?
Die beiden Tunnel sind auch noch versetzt und ich kann nicht erkennen, ob mir auf der anderen Seite ein Auto entgegen kommt. Es sei denn, es passiert direkt vor meiner Nase.
Es gibt zur Beruhigung ein Vorsichtsschild: Achtung Fußgänger! GANZ TOLL! Und natürlich gibt es eine Ampel. Aber nur für Fahrzeuge. Und als Fußgänger weiß man nicht, wie lang die Grünphase ist:
1 Minute oder 10 Minuten? Man fühlt sich wie ein Hase auf der Flucht, wenn man sich in die Tunnel hineinwagt.
Und man weiß auch nicht, auf welcher Seite man gehen oder rennen soll. Wenn ich ein Fahrzeug höre, presse ich mich eng an die nasse Wand, hoffentlich ist es die richtige. Es ist das totale Wagnis. Dagegen ist Fallschirmspringen harmlos, denn da hat man einen Rettungsschirm.
Fazit: Ich muss mir einen besseren Weg suchen. Denn so geht datt nich!

Dienstag, 10. Dezember 2024

SPIEL OHNE GRENZEN -

- oder wie man sich irren kann***


SPIEL OHNE GRENZEN war in den 70ern eine Fernsehshow. Europäische Gemeinschaft auf Spielebene. Ich erinnerte mich an Nachbarn, die einen Umweltparcours gnadenlos abräumten, war zwar nicht im Sinne der Veranstalter, aber sie erhielten trotzdem ein echtes Gemälde von Friedensreich Hundertwasser. Leider befand es sich außen um ihr Wohnzimmerfenster herum, war also nicht veräußerbar. Die Wohnungsbaugesellschaft tolerierte es mühsam und ließ es allmählich verrotten.
Genau in diesen 70ern sah ich ein Konzert von 'Genesis' Ich fand es eher langweilig. War nur da, weil mein Freund es toll fand.
Die Bühnenshow: Der Sänger Peter Gabriel trat in einem Käfig auf, verkleidet als Vogel? Himmel, das ist mittlerweile zig Jahre her. Viele meiner Bekannten mochten seine Musik, überwiegend handelte es sich um Männer. Den Mädels war das zu langweilig.
Später trat Phil Collins in Peters Fußstapfen. Und an einem frühen Morgen hörte ich im Autoradio Genesis - und war erstaunt.
Ich fand Phils Songs gut. Sie hatten eine romantische Schlichtheit. Aber gekauft hätte ich sie mir nie. Wie auch immer, jedenfalls hatte Genesis ab da sehr viele weibliche Fans.
Die Jahre zogen dahin. Die Fans zankten sich, wer der bessere war: Peter oder Phil. Und zanken sich immer noch.
Und ich war immer noch kein Fan von Peter. Aber mittlerweile lerne ich ihn zu schätzen. Dazu muss er keine riesige Bühnenshow abliefern, denn seine Musik ist auch ohne die absolut dynamisch. Na ja, bis auf die Sache mit Kate Bush und deren Piepsstimme. ;-)
Das war's dann schon.
*** Nee, war es nicht! Denn ich habe mich total verirrt in den Abgründen des Hirns. Gehirn ohne Grenzen, abgekürzt GoG.
Die Show hieß: "Wünsch dir was" und nicht "Spiel ohne Grenzen". Das mit dem Hundertwasser-Gemälde stimmt aber. Nachbarn müssten sich noch dran erinnern.
Ist der Wunsch der Vater des Geschreibsels? Mist, und es passte doch so gut! Man muss es sich nur wünschen

Montag, 18. November 2024

Es kann schnell vorbei sein

Ein Morgen wie jeder andere:
Einkaufen gehen, über eine verkehrsreiche Kreuzung gehen. Fußgängerampel zeigt grün ...
Es gibt drei Fahrspuren, die dritte für Rechtsabbieger und Geradeausfahrer ist nicht einsehbar, weil Lieferwagen und andere Vehikel den Blick darauf versperren.
Zwei Drittel des Weges sind also geschafft. Warum sich Sorgen machen, ist ja alles im grünen Bereich. Vor allem die Ampel.
Doch beim nächsten Schritt erkreischt eine grelle Sirene. Ein Polizeiwagen fährt mit Karacho voll an mir vorbei und über die Kreuzung. Er kam aus dem Hinterhalt der dritten Spur.
Einen Schritt weiter, und ich wäre tot gewesen. Denk ich mal. Tod wäre vielleicht besser gewesen.
Seltsam, mein Blutdruck hat sich nicht erhöht, und ich stand auch nicht unter Schock. Sprang nur zurück und schüttelte den Kopf.
Danke schön, Dein Freund und Helfer! Wolltest sicher schnell irgendwo einen Kaffee trinken.

Donnerstag, 31. Oktober 2024

HALLOWEEN ODER WAS?

Gestalten zu Halloween


Oh jemine, datt sin Gestalde,
datt soll man nisch für möchlisch halde

Aus Teufels Küche wohl entsprungen
wie es die Alten lang schon sungen

Auch ist ein Engelein dabei
Doch nur zur Deko - letzter Schrei!


Heimlich fotografiert inne Wollwort*, deswegen auch ohne Blitzlicht.
* Wollwort - im Ruhrgebiet Ausdruck für Woolworth. Sacht jeder hier, bis auf ein paar englischsprechende Angeber.

Montag, 21. Oktober 2024

Mussorgsky versus Gibson Brothers

▶️Mussorgsky zu dramatisch. Die Gibson Brothers passen viel besser.

Schmort schon seit dem letzten Sommer auf dem PC herum. Und jetzt muss es weg, bevor es ganz verloren geht.

Freundin Susanne hatte Lust auf Museum. Nun gut, ich war bereit für fast alles und musste sie unbedingt fotografieren:


Susanne im Museum


Noch mal, aber anders:


Perspektiefen


Die alten Meister kannte ich einigermaßen - und die aus den nachfolgenden Jahrhunderten auch. Vieles hat sich zwar verändert, aber auch Abstraktes kann man auf sich einwirken lassen und vielleicht irgendwie anknüpfen an irgendetwas ...

Versuchte Fotos zu machen. Ohne Blitzlicht natürlich ...


Perspektiven1


Wenn man Kunst fotografiert (mit sich selber drauf), wird man zu einem Teil dieser Kunst. Vielleicht ... Gut, ich musste es selber in die Hand nehmen und es verfremden.


Perspektiven2

Perspektiven4



Ach ja, die Ausstellung der 'Jungen Künstler': Da war eine Nymphe von hinten zu sehen, die sich aber von vorne als Nymph entpuppte. Aber was soll's: dieser Nymph konnte phantastisch gut Saxophon spielen und sah auch nett aus.


>Wie eine Nymphe, nur männlich


Leider war mein Lieblingsmaler nicht mehr in der Ausstellung.


Ernst-verfremdet


Ja, es ist immer noch MEIN Max Ernst, er ist einfach nur genial! Und natürlich musste ich dran rumspielen und es auf den schwarzen Kopf stellen. Ansonsten war das Bier verdammt teuer im Biergarten.


Iggy aktuell a.20.8.2023


Zum Schluss: Sich auf Toiletten zu fotografieren, ist bei mir Tradition. Nur im Spiegel natürlich, und die Bilder haben deswegen eine schöne Unschärfe. Falten sind weg und Picasa tut auch einiges, um Illusionen aufrecht zu erhalten.

Cuba, quiero bailar la salsa
Cuba, quiero bailar la salsa
You dance to the music
Like nobody does
The first time I saw you
I knew it was love

Und Tschüss!

Samstag, 12. Oktober 2024

Der verflixte grüne Daumen

Wieso bin ich immer die, die alles ausbaden muss.
Kräuter zum Beispiel, die zum Verrecken nicht gedeihen wollten, sollte ich dann aufpäppeln.
Und Mist: Ich hatte Erfolg, aber auch die Nase voll.
Letztes Beispiel: Der Bonsai. Ein durch Beschneidungen künstlich verkleinertes Bäumchen. Es stand auf einer Fensterbank, befand sich in einer winzigen Schale und machte keinen guten Eindruck. Es tat mir leid.
"Du hast doch den grünen Daumen."
"Wer? Ich? Das ist doch nur Zufall, wenn bei mir was überlebt."
Es endete damit, dass ich mit einem winzigen Baum nach Hause ging. Und ich hatte keine Ahnung, wie ich mit diesem Winzling umgehen konnte.
Gut, als erstes schaffte ich ihn an die frische Luft. Zwar nicht direkt in den Sturm oder einen Sturzregen, aber gut geschützt. Und goss ihn regelmäßig mit ein paar Tropfen Regenwasser. :-)
Das tat ihm gut, denn seine winzigen gelben Blättchen wurden weniger.
Ich machte mir Gedanken: Was ist ein Baum? Kann ein Baum Freude empfinden?
Kann ein Baum Mangel empfinden? Fühlt er sich dann krank?
Wie ist es, wenn eine Krähe an ihm vorbeifliegt? Ist das wie ein Drachen? Musste an Games of Thrones denken.
Wie ist mein Minibaum so drauf? Hilfe, jetzt ist es schon MEIN Minibaum!
Sind dicke Regentropfen für ihn wie Bombeneinschläge?
Sind Wespen für ihn wie riesige Vögel? Und Fruchtfliegen wie Kuscheltiere?
Ich werde ihm im Winter ein artgerechtes Plätzchen verschaffen.
So ein kleiner Kerl ...
Und falls er es überleben sollte, dann werde ich ihn auswildern.
Ich habe da schon einen Platz.
Nämlich die verfaulten Wurzeln der umgekippten Goldulme (sehet letzten Beitrag)

Und Tschüss!

Donnerstag, 10. Oktober 2024

Das Haupt der Medusa - mit Rätsel

Haupt der Medusa

Na gut, es sieht ähnlich aus, falls man die Zweige und Ästchen für mehr oder weniger dicke Schlangen hält.
Meine Medusa ist der Kopf eines gefallenen Baumes.
Einst war dieser Baum eine prächtige Goldulme. Doch dann wurde sie von Schädlingen befallen. Ast für Ast wurde abgesägt, bis es schließlich den ganzen Baum erwischte. Also fällen lassen.
Es gab noch reichlich Stümpfe, um dem Efeu und dem wilden Wein eine Kletterchance zu geben. Und beide haben es geschafft, haben quasi einen neuen Baum erschaffen.
Doch dann kippte der tote Baum aus seinen uralten Latschen. Die Latschen, bzw. die Wurzeln waren einfach nicht mehr da.
Fazit: Ein Haufen Arbeit steht bevor. Aber Arbeit ist gut und lenkt ab.
Warum? Weil Gernial, der geniale Worträtselschaffer auch einfach nicht mehr da ist. Also erfinde ich eigene Begriffe.
Falls aber Gernial wieder da sein sollte, dann ziehe ich mich demutsvoll zurück. Okay? Der Begriff von mir:

Gebeineliebhatte …

Okay, keiner will ran. Also die Auflösung: Skelettküste.

Suche

 

Verzapftes:

Ja, aber das Stroh aus...
Ja, aber das Stroh aus den Köpfen der aktuellen Trumpeltiere...
Lo - 10. Feb, 00:20
😉👍
😉👍
Lo - 19. Jan, 07:24
Versuch ein bisschen...
in Ruhe und Gemütlichkeit Dann schmelzen deine Sorgen...
Iggy - 17. Jan, 14:21
Freundlichkeit ist auch...
Freundlichkeit ist auch eine schöne Währung. Lässt...
Lo - 16. Jan, 18:51
Danke,
liebe Angel. Ich war um 12 Uhr in der Silvesternacht...
Iggy - 2. Jan, 14:36
liebe Ingrid
und schon kommt ein ganz lieber Wunsch für dich über...
kontor111 - 31. Dez, 20:01
Ach Angel,
mach dir keine Sorgen um mich. Ich hab es hinter mir,...
Iggy - 20. Dez, 14:56
bei sowas nie alleine...
liebe Iggy - jetzt machst du mir * sowas wie Angst...
kontor111 - 20. Dez, 10:49

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