Mittwoch, 21. September 2022

EIN HEIKLES THEMA

Ich hadere immer noch damit. Sollte ich meine Organe spenden oder nicht? Natürlich tun mir die Menschen leid, die dringend ein Organ benötigen. Aber ich habe Angst. Kann es sein, dass man doch noch etwas spürt, auch wenn das Gehirn tot ist, während man ausgewaidet wird? Es gibt immer noch das Rückenmark für Impulse des Schmerzes. Manche Menschen denken sogar damit. Nein, das war jetzt ein Scherz. Oder nicht?
Andererseits: Was können die schon groß von mir verwenden?
Die Augen? In dem einen habe ich viele Flecken und das andere ist weitsichtig und wird immer lichtempfindlicher. Beide zusammen funktionieren zwar mit einer speziellen Brille, aber das Hirn ist schwer überlastet damit.
Den Magen: Der ist noch richtig gut drauf, ich kann scharfes Essen vertragen und liebe es.
Das Herz: Insuffizienz festgestellt seit Jahren. Ich spüre zwar kaum was davon, muss aber jedes Jahr zum Kardiologen. Das Herz wird es also auch nicht sein. Dafür ist das Herz zu alt.
Der Darm: Bei der Spiegelung vor vier Jahren stellte man fest, dass nix Außergewöhnliches zu sehen wäre.
Die Blase? Wenn man in der Nacht dreimal aufstehen muss, ist das wohl normal. Nein, die braucht auch keiner.
Die Haut? Auch nicht so schlimm. Vielleicht könne man sie teilweise noch verwerten.
Knochen? Natürlich tun sie mir weh, wenn ich im Garten stundenlang arbeite. Oder spüle oder putze. Ich denke mal, die Bandscheibe ist nicht die Jüngste. So wie ich.
Die Leber: Mein schwacher Punkt, ich saufe zuviel. Aber die Werte sind in Ordnung, ähnlich wie bei Charly Harper in "Two and a half man".
Gut, also Magen, Darm und Leber sind noch topp in Ordnung.
Da sollte ich noch dran arbeiten ...

Montag, 20. Juni 2022

Ja, die Vöglein ...

Sie flöten so süß.
Dieser eine Vogel ist vermutlich männlich, weil die unauffälligen Vogelweiber das Singen nicht brauchen, um Geschlechtspartner anzulocken.
Jedenfalls flötet dieser begnadete Singvogel ein wundervolles Lied. Es hört sich an wie "Friday, Friday." Ganz tolle Performence, er wirft sich dabei voll in die Brust und es klingt unwiderstehlich schön. Kurz danach flötet er ein gefühlvolles "Bouillabaisse - Bouillabaisse."
Könnte es mit dem Freitag zusammenhängen, von wegen Fisch nicht essen sollen oder wollen?
Aber bisher ist noch kein Weibchen drauf angesprungen, sonst würde er nicht flöten. Ist sein Geflöte zu konservativ oder zu progressiv? Oder zu laut oder zu leise? Verstehe einer die Vogelweiber. Ich wünsche ihm aber viel Glück.
Doch auch die Vogelweiber haben ihre Probeme. Ich beobachtete eine Krähe auf dem Dach. Sie sendete eine Art Lockruf aus, ein furchtbares Gekrächze nach Menschengehör, denn Krähen sind keine Flötvögel.
Woraufhin ein unauffälliges Krähenweibchen erschien. Es machte sich klein, duckte sich hin und signalisierte wohl Paarungsbereitschaft.
Tja, der vermutliche Freier flog einfach weg und krächzte sein Lied noch dazu. Was hat der erwartet? Noch besser Gefiedertes? Oder gar Männliches? Oder was auch immer? Himmel, heute habe ich dieses Pärchen wieder gesehen und es lief genauso ab.
Also wenn mich jemand so verarschen würde, dann wäre ich stinksauer. Aber ich bin ja keine Krähe und bei mir ist alles anders. ;-)

Freitag, 13. Mai 2022

Kontertenöre ...


Ich wusste bis vor Kurzem nicht, dass es sie gibt. Sie singen fast wie eine Frau, sind aber keine Kastraten, sondern benutzen ihre Kopfstimme. Einer der berühmtesten Kontertenöre ist Andreas Scholl.
Er singt aus Georg Friedrich Händels Oper XERXES die Arie 'Ombra mai fu'.
Ich werde das alles vermissen.

Donnerstag, 7. April 2022

DARAUF EINEN DUJARDIN

oder einen anderen Schnaps! Die Abstimmung war gut

Montag, 28. März 2022

HERZSTURM

Manchmal frage ich
meistens weine ich
Warum nur, warum?
Sturm in meinem Herzen
reißt mich auseinander

Selten scheint die Sonne
meistens kommt die Flut
Kann ich Donner hören
oder bin ich nur verwirrt
von dem, was nun passiert

Sturm in meinem Herzen
reißt mich fast entzwei
und geht wohl nie vorbei

Dienstag, 15. Februar 2022

Bald kommt der Russ

Oh welch Verdruss!
Kommt er über Oberammergau
oder über Unterammergau
sorgt sich der Reiner
noch weiß es keiner


(frei nach Peter Wackel)

Nachsatz: Wenn er denn wirklich kommt, dann werde ich das ganz schnell löschen.

Dienstag, 18. Januar 2022

Aber jetzt noch nicht!

Du schlenderst durch die Menge wie ein Detektiv in einem alten Film. Denkst über ein Verbrechen nach.
Sie kommt dir entgegen in einem Seidenkleid - wie ein Aquarell im Regen.
Sie lässt dir keine Zeit für Fragen, während sie deinen Arm berührt. Und du folgst ihr, bis dein Gefühl für die Richtung verschwindet.
Vorbei an versteinerten Wänden gibt es eine Tür, zu der sie dich führt.
Sie sieht dich kühl an und ihre Augen leuchten verschwommen wie das Spiegelbild des Mondes im Meer.
Du nimmst sie, um herauszufinden, was in ihr wartet und was du in ihr fühlst.
Der Morgen bricht an und du bist immer noch bei ihr und in ihr.
Der Bus ist weg, dein Ticket ist verfallen. Du hast deine Wahl getroffen, also wirst du bleiben. Vorerst?
Doch die Trommelschläge der Nacht bleiben im Rhythmus des neugeborenen Tages. Du weißt, dass sie dich eines Tages verlassen wird.
Aber jetzt noch nicht!

Donnerstag, 2. Dezember 2021

Andere korrigieren?

Fang ich von hinten an: Ich hab im Augenblick nur Hänger beim Schreiben, ich zweifle alles an, was ich je geschrieben habe und arbeite lieber das Vorhandene auf. Manchmal halte ich mich an einem Satz fest, der mir nicht gefällt und der sich gegen jede Verbesserung sträubt.
Dabei muss ich an Nicole denken, eine junge Frau mit guten Ideen und viel Phantasie. Wenn doch ihre Rechtschreibung und ihre Formulierungen auch so gut gewesen wären ...
Eine Zeit lang habe ich versucht, des Mädels Geschichten zu korrigieren, um sie in eine lesbare Version zu verwandeln. Aber das war dermaßen stressig, ich musste praktisch alles neuschreiben, und manche Sätze habe ich einfach nicht kapiert. Den zum Beispiel:

--- "Nein ernsthaft kennen wir uns ?" blieb sein blick Sehens überrascht von ihr ,das jedoch im positiven Sinne. ---

ich habe es dann aufgegeben, irgendwann war es nur noch lästig und stressig. Und sie musste ja auch nichts lernen, weil ihre Leser genauso drauf waren wie sie - und es wohl verstanden haben.

Samstag, 10. Juli 2021

Hallo Traurigkeit ...

Ich finde es gut, dass ich jetzt schreiben kann, was ich will. Keiner kümmert sich drum, und das ist gut so! Also: Hallo Traurigkeit ...

Wieder einmal war ich bei Michael und Katrin zu Besuch. Ich konnte einfach nicht anders, obwohl ich mich dafür hasste. Auch jetzt zu Weihnachten musste ich es tun.
Doch heute spürte ich, dass ich unwillkommen war, zumindest bei Katrin, die zickte rum und wollte mich wohl loswerden, aber mit stoischer Gelassenheit ignorierte ich ihre Anspielungen. Stattdessen bewunderte ich überschwänglich den Weihnachtsbaum mit seinen blinkenden LED-Lichtern. Kleine Glöckchen zitterten leise an seiner Spitze, und das fand ich schön. Es erinnerte mich an etwas, aber ich wusste nicht, woran...
Ob Katrin was gemerkt hatte? Na und wenn schon, die Schlampe ging genauso fremd wie ihr Ehemann. Nur dass SIE es eher getan hatte als ER. Woher ich das wusste? Nun, ER hatte es mir erzählt. Und kurz darauf landeten wir im Bett. Es handelte sich köstlicherweise um das Ehebett des Paares, denn Katrin war nicht da, vermutlich hielt sie sich bei und mit ihrem Liebhaber auf.
Es war schön mit Michael. Seine Küsse berauschend, sein Körper vertraut und aufregend zugleich – ich hatte ihn immer angebetet, schon als kleines Mädchen. Er sah so gut aus, er war so einfühlsam, so gebildet - und so ausgehungert nach Liebe. Ich weiß nicht, ob es ihn nur nach körperlicher Liebe verlangte, vielleicht brauchte er ja das volle Paket: Anbetung, Respekt und so weiter. Von mir bekam er alles. Wie sehr musste Katrin ihn runtergebracht haben. Andererseits gibt es bei solchen Dingen immer zwei Schuldige, doch in diesem Fall war ich geneigt, alles seiner Frau anzukreiden.
Katrin ging in die Küche, und ich rutschte näher an Michael heran. Wir hörten die Haustür klappen. Seine Frau war weg. Er seufzte auf und nahm mich in seine Arme. Liebte er sie noch? Es war mir egal, ich lechzte nach ihm und überließ mich seinem Mund und seinen Händen.
Später sagte er: „Cécile, meine Kleine, ich möchte bei dir schlafen, in deinem Bett!“
„Das ist aber gefährlich“, ich musste lachen, „meine Eltern sind doch da und Tante Sophie auch, die kommt immer zu Weihnachten angereist...“ Ich wunderte mich über seinen Wunsch, es sei denn, er hätte einen Entschluss gefasst. Wollte er sich zu mir bekennen? Das kam mir unwahrscheinlich vor. Vielleicht wollte er nur ein Zeichen setzen, wenn ich nur wüsste, was für ein Zeichen…
„Ist mir egal...“, Mit diesen Worten küsste er meine Bedenken hinweg.
Es war schon spät, also brachen wir kurz darauf auf und schlichen uns ins Haus meiner Eltern. Leise, ganz leise. Ich zog einen züchtigen Schlafanzug an. Und Michael auch, er hatte einen von zuhause mitgenommen. Wir mussten kichern, als wir uns betrachteten: Wir sahen aus wie ein altes Ehepaar.
Und so lagen wir auch in meinem Bett und hielten uns fest. Vollkommen unschuldig, kein Sex, nur leise Gespräche, nur ein bisschen Streicheln, ich glaube, er hatte nicht einmal eine Erektion. Ich fand es richtig und kuschelte mich an ihn. Vielleicht war es der schönste Augenblick in meinem Leben, und ich wollte diesen Augenblick voll auskosten, Michael zu spüren, seinen Körper, seine Hände, seine Worte.
In der Nacht wurde ich von einem entsetzlichen Schrei geweckt. Ich fuhr auf. Michael lag nicht mehr neben mir. Er war bestimmt ins Badezimmer gegangen – und irgendjemanden voll in die Arme gelaufen. Im besten Fall der Tante Sophie. Im schlimmsten Fall… nein nicht der! Das wäre übel, ganz übel.
Ich vergrub mich unter der Bettdecke und wartete atemlos. Bis ich spürte, dass eine Hand nach mir tastete, es war seine Hand. „Es wird alles gut“, flüsterte Michael mir zu. Ich tauchte wieder auf und legte meinen Kopf an seine Schulter. Wie tröstlich er sich anfühlte und wie sehr ich ihn liebte. Seltsam, dass es so wehtat, jemanden so zu lieben.
Leider war der schlimmste Fall eingetreten, denn keine Minute später standen Mutter und Vater - Mutter hatte Vater zu Hilfe geholt – anklagend vor meinem Bett.
„Wir möchten euch sprechen!“
„Okay“, sagte ich. Ich erhob mich und fühlte den Blick meiner Mutter listig über meinen unschuldigen Schlafanzug wandern. Sie war bestimmt sehr enttäuscht darüber, hätte mich lieber nackt erwartet. Meine Mutter und ich - wir mögen uns nicht besonders...
„Zieh dir was an“, sagte ich leise zu Michael, er hockte neben mir auf der Bettkante, und sein Gesicht wirkte vollkommen undurchschaubar. „Ich will nicht, dass sie dich so sehen.“
Wenig später saßen Michael und ich nebeneinander auf dem altmodischen Sofa im Wohnzimmer meiner Eltern, er hatte sich angekleidet und wieder respektabel gemacht, ich hingegen fühlte mich sehr verletzlich in meinem unschuldigen Schlafanzug. Uns gegenüber meine Eltern und die permanent nach Zigarettenqualm stinkende Tante Sophie, die uns aus ihren Vogelaugen anglotzte. Der mickrige Weihnachtsbaum in der Ecke des Raumes war nicht besonders schön geschmückt, und die schwere Christbaumspitze drückte ihn noch mehr hinunter. Seltsam, was man in so einem Augenblick für Gedanken hat.
Mein Vater wirkte verwirrt, aber nicht besonders ärgerlich, vermutlich bewunderte er Michael, der als relativ alter Sack noch so ein junges Mädchen ins Bett gekriegt hatte: ‚Hat er? Und wie ist das wohl?’ Ich las meinem Vater die Gedanken von der Stirn ab - und konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Mein Vater ist ein ziemliches Ferkel, ein Ferkel, das meine Mutter oft betrogen hat…
„Lach nicht, du Hure!“, schrie meine Mutter mich an.
„Und du bist eine ungepflegte Schlampe“, sagte ich gelassen. „Vielleicht geht dein Mann deswegen fremd…“
Sie glotzte mich blöd an und verzog das Gesicht, als ob sie gleich weinen wollte.
Ja, ich war gemein, aber ich fühlte mich überaus stark, und ich wollte auf keinen Fall klein beigeben. Warum auch? Das Leben war eben so. Die Liebe... die war nach ein paar Jahren weg. Und der Respekt, der meiner Meinung nach viel wichtiger war als die Liebe, der war auch weg. So what? Ich weiß, ich bin manchmal zynisch, ähnlich wie die junge Cécile in „Bonjour Tristesse“, deren Namen ich zufällig trage. Die hatte die zukünftige Ehefrau ihres Vaters durch Intrigen in den Tod getrieben. Würde ich genauso rücksichtslos sein, um einen geliebten Menschen für mich zu behalten? Die Sagan hat den Roman 1954 geschrieben, seitdem ist eine lange Zeit vergangen. Und eine Siebzehnjährige von heute ist bestimmt noch viel abgebrühter...
Keiner von meiner Verwandtschaft sagte etwas, alle schwiegen dumpf brütend vor sich hin.
„Was glaubt ihr eigentlich von uns!“ Auch darauf erfolgte keinerlei Reaktion, also fuhr ich fort: „Es geht hier nicht um Liebe, ich liebe Michael nicht, und er liebt mich auch nicht.“
Ich wandte mich Michael zu, in seinen Augen stand Enttäuschung, doch dann verwandelte sich dieser Ausdruck in Erleichterung. Er verstand es, und er wusste es. Zumindest was ihn selbst anging.
Es tat mir weh, sehr weh, und umso heftiger wurde meine Rede: „Also, was wollt ihr von uns? Wir könnten ja auch noch Katrin dazubitten, die hat seit längerer Zeit ein Verhältnis. Wer trägt Schuld daran? Michael vielleicht, ich vielleicht, Katrin vielleicht ... Also haltet die Klappe! Haltet ja die Klappe! “
Und sie hielten die Klappe. Gut für sie!
Michael verließ nach kurzem Zögern das Haus, und ich wusste, es war vorbei. Fast wollte ich ihm hinterherlaufen, ihn küssen, ihn von meiner Liebe überzeugen und davon, dass ich die Richtige für ihn wäre. Aber ich bezwang diesen Wunsch und ging wieder ins Bett, als wäre nichts geschehen.
Mein Gott, was hatte ich getan? Ich liebte ihn doch, würde ihn immer lieben. Und er hatte sich doch schon für mich entschieden. Warum sonst wollte er bei mir schlafen im Haus meiner Eltern. Es war so wunderbar gewesen, und ich würde immer daran denken. Oder denken müssen. Aber mit mir konnte er nicht glücklich werden. Ich war nicht die Richtige für ihn, war viel zu jung. Ich musste ihm eine Chance geben, entweder mit Katrin, seiner Frau oder mit einer anderen, die ihn zu schätzen wusste. Oh nein, ich hasste sie alle!
Ich fühlte, wie mein Gesicht nass wurde, als ich allein in meinem Bett lag. Das Kissen war noch warm von ihm. Neben mir lag sein Schlafanzug, der nach ihm roch, ich vergrub meine Tränen darin. Michael war weg, und ich würde ihn nie wieder sehen. Oder doch? Vielleicht ein paar Jahre später, wenn ich erwachsen wäre… Nein, nicht drauf verlassen. Es war vorbei. Endgültig.
Aus dem Wohnzimmer hörte ich ein leises Klingeln, und ich stand auf. Es kam vom Weihnachtsbaum, von diesem mickrigen toten Gewächs. Die Christbaumspitze, geschmacklos wie alles in diesem Haus vibrierte vor sich hin, und es hörte sich gut an. Wie ein leises Gebet in einer Kirche. Ich liebe Kirchen, dort fühle ich mich getröstet, die Wände strahlen etwas aus, vielleicht ist es die Patina von allen Gebeten, die dort je gesprochen wurden. Seltsam, das hier in diesem Wohnzimmer zu erleben. Aber ich zweifle nie etwas an, das mich berührt. Weihnachten, das Fest der Liebe. Diesmal war es wirklich voll Liebe gewesen. Meiner Liebe …

Nachwort: Diese Story habe ich geträumt, ich schrieb den Traum auf, füllte die unverständlichen Lücken mit Worten – und widme die Geschichte Françoise Sagan und ihrem Roman „Bonjour tristesse“.

Samstag, 10. April 2021

Spike - for ever!

Als die vermutlich älteste noch lebende Spike-Bewunderin habe ich das gefunden:

▶️Ich liebe den Kerl...

Ist gar nicht so schlecht. Die blonden Haare sind natürlich weg, und James Marsters ist natürlich nicht Spike, aber auch ohne Spike ist er sehr anregend, ääh ... berührend ... ;-)

Suche

 

Verzapftes:

Klaro ;-)
Klaro ;-)
Lo - 4. Okt, 19:48
Geht das
auch bei Männern? ;-)
Iggy - 4. Okt, 11:58
machen wir doch alle...😉
machen wir doch alle...😉
Lo - 1. Okt, 16:23
Da gibt es doch den Spruch:
Herr, lass Hirn fallen! Braucht aber keiner, denn jeder...
Iggy - 28. Sep, 17:26
Wie
sieht es mit dem Hirn aus? Das scheint in letzter Zeit...
pathologe - 28. Sep, 09:10
Muss lachen: Das täusche...
Muss lachen: Das täusche ich nur vor. ;-)
Iggy - 25. Sep, 11:05
Und Dein gutes Gemüt? Das...
Und Dein gutes Gemüt? Das ist doch noch brauchbar. Aber...
Lo - 22. Sep, 18:58
ist leider nicht der...
wäre aber schön. ;-)
Iggy - 17. Mai, 20:18

Andere:





Dort gibt es (natürliche kostenlose) Bücher von mir:




Mal was anderes...

Neue Ausschnitte aus LOVE GAMES (wird bearbeitet) Robert und ich ...
Wir hatten wundervolle Wochen im Januar. "Sniff 'n' The Tears" hörten wir, während wir uns liebten. Und er war ein guter Liebhaber.
"Men at work" waren fantastisch! Und "The Smiths", die waren ganz besonders gut.
Wir hatten auch gemeinsame Interessen, zum Beispiel Science-Fiction. Robert meinte, ich wäre die einzige Frau - unter seinen Exlieben - die Science-Fiction liest. Vermutlich kennt er nicht viele Frauen, aber wir haben gerne Bücher mit Kurzgeschichten ausgetauscht. Er kam mit Heinlein an - und ich mit Dick. Eigentlich mag ich beide, wobei Heinlein natürlich ultrakonservativ ist - und Dick mir manchmal zu mystisch daherkommt.
Ich war zufrieden.
Aber so richtig verliebt bin ich nicht in Robert. Da fehlt was, ich weiß nicht, was es ist. Aber da fehlt einiges, und auf Dauer wird das mit uns nicht klappen.
Trotzdem bleibe ich bei ihm. Ich brauche das, um die Trennung von Parker zu überstehen. Robert hat viele Macken. Ich weiß natürlich, dass ich noch viel mehr Macken habe als er. Deswegen bleibe ich auch bei ihm. Wegen meiner Macken oder wegen der Trennung von Parker? Es ist nur die Trennung, der ich hintertrauere - und nicht Parker, um Himmels Willen! Es geht nur um mein altes bequemes Leben: Nichts hören, nichts sehen, nichts fühlen ...
Ein paar Wochen später im grimmig kalten Februar wird es allmählich stressig mit Robert. Irgendwie scheint er zu spüren, dass ich nicht mehr in ihn verliebt bin. War ich jemals in ihn verliebt? Ich weiß es nicht. Und obwohl die Nächte mit ihm recht geil sind – er ist super gut im Bett und das weiß er auch – sind die Tage öde, ich langweile mich, es liegt nicht an ihm, er ist intelligent und lieb, er lädt mich öfter zum Essen ein, griechisch meistens, und das finde ich schwer erotisch, es gibt mir ein irres Gefühl, von einem Mann mit dem ich schlafe, zum Essen eingeladen zu werden. Das habe ich in den letzten Jahren so nicht erfahren. Nach dem Essen bin ich allerdings so satt, dass ich fast nie Lust habe, mit ihm zu schlafen. Ich dulde es nur. Und da stimmt was nicht. Auch unsere gemeinsame Liebe zur Science-Fiction kann das nicht reparieren. Schade ...
Was kann man auch groß von einer arrangierten Beziehung erwarten?


Alle meine blöden Romane sind übrigens H I E R

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