ESSEN.die.STADT

Dienstag, 15. Juli 2014

Volkssport...

Der Herr Nömix hat mir verraten, wie man einen alten Betrag wieder nach "vorne" holen kann, ohne dass die Kommentare verloren gehen. Ich versuch's mal... Ist schon ein bisschen älter, aber immer noch aktuell.

Heute
... erhielt ich einen Brief, und oh Wunder, es war der Oberbürgermeister von Essen daselbst, der mich ganz lieb drum bat, CO2 einzusparen, weil die Stadt Essen es sich zur Verpflichtung gesetzt hätte, den Ausstoß von CO2 um blablabla Prozent pro Jahrzehnt zu senken. Das gab mir echt zu denken - denn senken und denken gehört irgendwie zusammen.
Okay, ich fahre kein Auto, andererseits fahre ich Fahrrad, und dabei produziert man ja ganz schön viel CO2.
Andererseits hab' ich zehn Jahre Zeit, und vielleicht werde ich dann ein Zeichen setzen und einfach aufhören zu atmen...

... fielen mir zwei sehr junge Frauen im Supermarkt auf, die kichernd nach Großpackungen mit kleinen Softschnäpsen suchten.
"Wieviel kosten die wohl?", fragte die kleinere und hielt eine Schachtel mit 'großen Mutigen' hoch.
"Neunzehnneunundneunzig", sagte eine Stimme, deren junger und einwandfrei männlicher Besitzer vor mir an der Kasse stand.
"Ach ja?" Die kleinere kicherte. "Was meinst du, wieviel Fläschchen da wohl drin sind?", fragte sie ihre Freundin nach einer Weile. War wohl zu dämlich, fünf mal vier auszurechnen.
"ZWANZIG!" Wieder ertönte die Stimme aus dem jungen männlichen Korpus. "Aber im Internet kriegt ihr sie für VIERZEHN Euro..."
"Du hast ja echt Ahnung!" Diesmal wurde er nicht ignoriert, aber darüber grinste er nur kurz und guckte weg von den beiden hübschen Mädels.
Aber jetzt war MEIN Interesse geweckt, ich schaute mir die Sachen an, die er auf das Einkaufsband gestellt hatte.
Es handelte sich tatsächlich um DREI Flaschen Wodka - und sonst nix...

Samstag, 12. Juli 2014

Greise, Gegend und Frisöre

In unserer Gegend ist nicht mehr viel los, gleichzeitig ist es aber voller geworden.
Tag für Tag ziehen Wandergruppen vorbei, auch Einzelstalker und viele Radlfahrer sind unterwegs. Alle wollen auf die Fahrrad-Wanderwegtrasse, die über die alte Bahnstrecke gebaut wurde. Der neue Verkehr gefällt mir nicht, denn immer wenn ich im Vorgarten (Vorgärten sind Mist) werkele, trabt irgendeiner an mir vorbei und glotzt neugierig, was ich blödes Fossil denn da so treibe. Das nervt.
Aber eben war es nett: Ich beschnitt gerade mit dem Heckentrimmer (Mann kauft mir immer großartige Geräte, mit denen ich die Arbeit machen kann, die er nicht machen will), einen Buxbaum - da sagte eine greisenhafte Stimme zu mir: "SCHNEIDEN SIE AUCH HAARE?"
In Abwehrstellung richtete ich mich auf, aber es war wirklich nur ein Greis, der da stand.
"Hmmm...", ich überlegte. "Klar, warum nicht!", und deutete vielsagend auf den Heckentrimmer.
Es stellte sich heraus, dass der gute Greis keinen Männerfrisör mehr in der Gegend fand, die waren - wie die anderen Geschäfte hier - ausgestorben. Welch ein Jammer!
Mir fiel ein Gerät ein, das ich immer bestellen wollte, aber es hatte nie geklappt - es handelte sich um den Flobi, eine Art Haircutter, für den man nur einen Staubsauger brauchte. Super Teil! Damit konnte man die ganze Familie trimmen, Jung, Alt und den Hund.
- Oder Greise, die keinen Frisör mehr finden...
Natürlich gibt es den Flobi heute nicht mehr. Oder doch? Mussen gucken... Ha, es gibt ihn noch, er heißt zwar nicht Flobi, und er kostet 114 Euronen, stolzer Preis! Aber ich könnte Mann und mir damit die Haare schneiden, und wenn ich sämtliche hier vorbeiflobierende Greise dazunehme, dann hat sich datt Ding nach zwei Monaten rentiert. ;-)

Dienstag, 10. Juni 2014

Der Sturm

Kurz vorher war noch der Strom ausgefallen - das allein fand ich schon beunruhigend. Aber dann kam der Hurricane, karrebickmäßig. Er verdunkelte alles, peitschte gnadenlos über die Straße und das bergauf. Ich wartete immer auf Haie, die vom Himmel fielen. Sharknado, den grottenschlechtesten Film aller Zeiten hatte ich im Sinn. Ich weiß, ich bin verrückt: Während um mich das Chaos tobte, Dachpfannen herunterschossen, Bäume zerlegt wurden, dachte ich an Haie.
Im Garten ist alles stehengeblieben, nur total zerfluddert, aber Nachbars Birke hat's voll erwischt. Mann, wie hab ich diesen Baum gehasst mit seinen abertausenden von Samen, die auf mich herunterrieselten, alle Tür- und Fensterritzen überwanden, alle Nasen verstopften, sich in alle Unterhosen und BHs einnisteten.
Jetzt ist er tot, und er tut mir leid.


tot, tot... Ansonsten herrscht das Chaos, soviel abgebrochene Äste, heruntergeschmetterte Dachpfannen, soviel abgesperrte Straßen, weil man durch das Ästegewirr nicht durchkommt,


soviel Bäume, die viel lassen mussten,

vor allem die alten Platanen

Jetzt scheint die Sonne wieder. Und das lässt die Verwüstungen noch verwüsteter aussehen.

Freitag, 27. Dezember 2013

Bürgerentscheid in Essen

Die etwa 458.000 Essener Abstimmungsberechtigten sind aufgefordert über folgende Fragestellung abzustimmen:
"Sind Sie dafür, dass der Beschluss des Rates der Stadt Essen vom 17. Juli 2013 über den Neubau der Messe für 123 Millionen Euro aufgehoben wird und die Messe-Aufsichtsratsmitglieder verpflichtet werden, die Neubauplanung abzulehnen?" Diese Frage ist mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten.

Mit "Ja" natürlich! Ich muss schon lachen wenn ich 123 Millionen lese. Für diese Peanuts wollen die so ein Projekt durchziehen? Kann ich nicht glauben. Außerdem würde dadurch der Grugapark verkleinert und große alte Bäume gefällt werden.
Zu allem Überdruss ist die Stadt Essen auch noch schwer verschuldet: mit über 3 MILLIARDEN Euro...

Freitag, 6. Mai 2011

zum erstenmal in der Gruga,

dort wo die Rehe (Hirsche,Damwild???) sehr müde sind...

die Frösche noch dünn...

und die Katzen merkwürdig gefellt...

War ganz nett, hab's Fahrradl in Schwung gekriegt, die Strecke ohne große Probleme geschafft - und mir eine Jahreskarte gekauft. Das heißt: Ich kann auch tagsüber rein und muss nicht erst bis 19:00 Uhr warten.

Montag, 9. August 2010

Essen ist 'ne große Stadt,

die auch schöne Gräber hat:



doch leider ist die Skyline
bei weitem nicht so skyfein:



Die Gegend, die ist grässlich
und Gleise gibt es mässlich

man kann sie gut erreichen
die Schienen und die Weichen

wohin führt wohl die Reise
schmiss man sich auf die Gleise...

Nur ein Witzchen, ich habe keine Absicht, mich auf die Gleise zu schmeißen. Aber diese Stadt ist dermaßen, ich will nicht hässlich sagen... Okay, sage ich einfach potthässlich. Potthässlich kommt bestimmt von Pott = Ruhrgebiet. Es gibt natürlich auch schöne Ecken, aber die Gegend um den Bahnhof ist dermaßen deprimierend, da könnte man sich wirklich auf die Gleise schmeißen...

Samstag, 6. März 2010

nine, nine, nine...



nine, nine, nine... Es gab einmal eine Band mit diesem Namen, vielleicht gibt es sie heute noch. Ist mir egal. Nicht egal ist mir die Linie 9, die nervt mich schon seit Jahren. Immer wenn ich von der Arbeit kam, musste ich an einem hässlichen unterirdischen Ort namens Porscheplatz umsteigen, und zwar in die 9. Aber die 9, die angeblich zur gleichen Zeit auf dem Gleis nebenan abfahren sollte, sah ich immer nur von hinten. Und die nächste 9 hatte MINDESTENS zehn Minuten Verspätung...
Also versuchte ich die frühe 9 auszutricksen. Ich stieg schon am Hauptbahnhof aus der langsamen 7, und fuhr mit U11, U17 oder U18 weiter, die waren nämlich schneller als die langsame 7 und hatten eine Haltestelle weniger zu bewältigen bis zum Berliner Platz, wo ich mir die 9 schnappen wollte.
Und tatsächlich, es klappte! Ich musste zwar eine endlose Treppe hinunter rennen, aber ich habe sie gekriegt, die frühe 9.
Zweimal habe ich sie gekriegt. Danach hatte sie sich wohl drauf eingestellt, dass ich mich umgestellt hatte. Also doch wieder auf dem Porscheplatz rumhängen, am besten ohne Musike und ohne Kopfhörer, denn dadurch entgingen mir manchmal wichtige Durchsagen, zum Beispiel:
BLÖRKKK... Lin KRACKS 9 BLÖRKKK... STÖRUNG KRACKS BUSSE KRACKS BLÖRKKK... bereit KRACKS ...BLÖRKKK...
Was soll ich sagen: Diese Bahn war mir ein Gräuel - und auch ein Grund dafür, vorzeitig in Rente zu gehen.
Was hat das alles mit dem Foto zu tun, werdet ihr euch fragen.
Die 9 hat mich immer noch im Griff, zum Beispiel wenn ich bei Real einkaufe. Meistens stehe ich dann eine halbe Stunde an der Haltestelle und warte. Und warte. Und warte, bis sie endlich kommt, voll bis zu den Haltegriffen. Wenn ich aber trotzdem einen Sitzplatz ergattere, dann ertönt mit Sicherheit die Stimme des Fahrers: Dieser Wagen ist kaputt, bitte steigen Sie aus, die nächste Bahn kommt direkt dahinter.
Der einzige Vorteil liegt darin, dass ich beim Warten die Tauben fotografieren kann, sie hocken massenhaft auf den Straßenbahnkabeln, aber irgendwie kriege ich sie nie scharf hin. Werde aber weiterprobieren...

Sonntag, 12. Juli 2009

Warten auf...


Tja, auf was wohl? Anscheinend auf das gleiche wie ich. Auf besseres Wetter, auf bessere Zeiten...
Aber mittlerweile klart es auf. Typisch! Am späten Sonntagnachmittag klart es auf! Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Werktätigen! ;) Aber was soll's, immerhin bin ich heute morgen ein bisschen aus der Bude rausgekommen, suchte am (teilweise sogar wieder begehbaren) Bahnhof einen offenen Laden heim, der Filtertüten verkauft. Denn die Alternativen dazu, nämlich Haushalts- oder gar Klopapier erschienen mir doch allzu grauslich.

PS: Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil, gerade geht ein gewaltiger Tropenschauer darnieder... Und es ist so feucht, dass ich die Commentfunktion erstmal ausgeschaltet habe. Okay, das hat andere Gründe, ist aber egal.

Montag, 22. Juni 2009

Diesseits von Afrika...

Urlaub! Natürlich handelte es sich um Renovierungsurlaub, wie immer. Aber irgendwann wurd's mir dann zuviel mit dem Renovieren. Also weg! Der Baldeneysee, auch Lago Baldini genannt, bot sich an. S-Bahn oder Bus? Ich nahm den Bus aus bestimmten Gründen.
Nach ein paar Umwegen, ein paar Sackgassen und tippel, tippel, tippel, endlich ein Schild: Baldeneysee - Zeche Carl Funke. Na also! Nochmal tippel, tippel, tippel... Keine halbe Stunde später, nachdem das bisher leichte Gewölk hinter mir ein bisschen schwerer und vor allem finsterer geworden war, sah ich ihn endlich. Den See...
Und es herrschte auch richtiges Seewetter, die Wolken erinnerten an die Nordseeküste und der Wellengang... äähmm... auch an die Nordseeküste.

Schloss Baldeney wurde natürlich gerade renoviert. Durchgang verboten, daher keine Fotos. Immerhin eine Ente geschossen...

Eine schwer renovierungsbedürftige Behausung erblickt, ich nenn' sie einfach mal "Diesseits von Afrika"...

Und dann die S-Bahn genommen, Haltestelle Hügel. Genau, das ist da, wo die Villa Hügel ist, Krupps und so.
Am Hauptbahnhof (der übrigens gerade renoviert wird, das heißt, es gibt keine Pommes, keine Bücher, keine Süßigkeiten, kaum Bahnsteige und das wohl auf JAAAHRE hinaus) lief ich einfach den anderen hinterher. Die wussten nämlich, wo der Ausgang war.
Die Bushaltestellen waren natürlich auch nicht da, wo sie hätten sein sollen, denn die werden gerade renoviert. Riesige Baustelle!
Also Straßenbahn fahren, dafür musste ich zum Porscheplatz laufen, vorbei am Münster. Der Burgplatz vor dem Münster wird natürlich auch gerade renoviert - riesige Baustelle!
Und sogar das Citycenter am Porscheplatz wird... Na ja, lassen wir das. Abgesehen vom RIWI-Markt, da stellen sie seit Monaten alles von einer Ecke in die andere. Genauso wie ich zuhause.

Irgendwie hat diese Stadt keinen hohen Wiedererkennungswert.

Freitag, 15. Mai 2009

Allein mir fehlt die Hoffnung...

Ich weiß nicht, was das jemals werden soll. Es wird vollmundig angekündigt als «Krupp-Gürtel» und als Perspektive für innovative Architektur. Aber da versagt sogar bei mir die Fantasie. Bis jetzt erkenne ich nur eine riesige Großbaustelle (muss jeden Morgen mit der Straßenbahn dran vorbeifahren), mit ein paar Vertiefungen, einer Erhöhung, die aussieht wie Golgatha - und eine Art vierspurige Autobahn, die durch den Gürtel führen wird.

Die Ackerblumen vom letzten Jahr, die mitten auf der Straßenbahntrasse wuchsen und blühten...
...sind verschwunden und haben den Platz frei gemacht für Eins A Schotter. Ist ja auch viel ordentlicher, genauso ordentlich, wie das ganze Gelände wohl mal sein soll.

Aber ich lasse mich gerne überraschen, allein mir fehlt die Hoffnung.


AVAAZ.org-Die Welt in Aktion Wasser… Noch ein geheimes Abkommen: TISA stoppen!

Kleinigkeiten
ZEICHNENSTUNDE... ;-)


K.O.M.M.E.N.T.A.R.E

Verzapftes:

die Lust am Untergang
endlich l e s e ich wieder was von dir, dass es gerade...
angelface (Gast) - 3. Jul, 07:38
Wie sagte schon Kant.
dass nur der freie Wille ein guter Wille sein kann. Ja...
Iggy - 7. Jun, 16:58
Diese Reize erwarten...
Diese Reize erwarten uns überall. Ich muss mich...
Moonbrother - 31. Mai, 02:22
Von wegen der 76 ...
Einfach mal umdrehen, datt is auch schon ätzend....
Iggy - 14. Feb, 17:22
dieses "Märchen"
Des Kaisers neue Worte... das hat was!! Habs gleich...
herbstfrau - 11. Feb, 19:48
drei Eisbären im...
waren's dann wohl. Weiße Schrift auf weißem...
iggy (Gast) - 9. Feb, 16:51
bitte mal reingucken..
bei mir. Iggy sagt- sie sieht keine Schrift bei mir...
herbstfrau - 9. Feb, 15:11
nee jetzt
76?? wenns kein Witz war, dann freut`s mich irgendwie. "header...
herbstfrau - 6. Feb, 12:02

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Dort gibt es (natürliche kostenlose) Bücher von mir:




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Mal was anderes...

Ausschnitt aus LOVE GAMES

Blau-weiß-rot...
Der Kleine trägt ein blau-weiß-rot gestreiftes Hemd, und das Muster kommt mir seltsam bekannt vor. Ich hatte mal ein Kleid, das war genauso gestreift wie dieses Hemd, und da war ich ungefähr genauso alt wie dieser Junge.
Blau-weiß-rot...
Es war in meinem Heimatdorf. Ich war in den Ferien mit meinen Eltern dort. Es wurde gerade Schützenfest gefeiert, und ich saß ausnahmsweise nicht auf einem dieser hin und her schwingenden weißen Karussellpferdchen, sondern in der sogenannten Kaffeemühle, einem runden Ding, bei dem sich in der Mitte eine Stange befand, und damit konnte man die Kaffeemühle zum Drehen bringen.
Raatttsch!!! Mein Kleid hatte sich irgendwo verfangen, es gab ein hässliches Geräusch, als etwas riss, und ich war zu Tode erschrocken. Meine Mutter würde mich umbringen.
Vorsichtig schaute ich an mir herunter, ich hatte Glück gehabt, nicht der Stoff selber war zerrissen, sondern nur eine Naht war aufgeplatzt auf circa fünfzehn Zentimetern Länge.
Sie würde mich trotzdem umbringen. Was sollte ich tun?
Ich schlich mich heimlich zum Haus meiner Oma, die nicht mit zum Schützenfest gegangen war. Ich suchte nach Nähzeug, wurde fündig in einem alten Nähkästchen, schloss mich im Klo ein, zog mein Kleid aus und nähte es. Ich nähte die aufgeplatzte Naht wahrscheinlich ziemlich plump und stümperhaft, aber ich nähte sie so, dass niemand etwas merkte. Sogar meine Mutter, deren scharfe Augen ich fürchtete, entdeckte nicht, dass ich sie reingelegt hatte. Irgendwann beim Waschen des Kleides sagte meine Tante zu meiner Mutter, dass die Sachen heutzutage sehr schlecht genäht wären, aber meine Mutter brachte das nicht mit mir in Zusammenhang. Ich hatte Glück gehabt...
Blau-weiß-rot...
Wieso habe ich gerade diese Szene im Sinn, als ich meine Mutter reingelegt hatte und nicht die vielen anderen, wo ich sie nicht reinlegen konnte?

TOPP, die WETTE... mutiert allmählich zum Roman.
Ausschnitt aus TOPP, wie es begann 3:

Chris auf IBIZA...
Die Mädels lächelten ihn an, und er lächelte zurück. Bis jetzt hatte er sich nicht groß um die anderen Urlauber gekümmert, er wollte einfach nur allein sein. Er wusste nicht warum, aber er konnte sich zur Zeit nicht auf andere Menschen konzentrieren. Und das nur, weil ihm diese Irma im Kopf herumspukte.
Aber damit war jetzt Schluss! Endgültig! Die Mädels machten nämlich einen viel versprechenden Eindruck. Vielleicht mal einen flotten Dreier versuchen? Sie sahen zwar nicht interessant aus – das war ihm im Moment sowieso egal – aber sie waren wirklich hübsch, die eine blond und vollbusig, die andere schlank, dunkelhaarig und nicht so üppg wie ihre blonde Freundin. Irgendwie hatte die Dunkelhaarige ein bisschen Ähnlichkeit mit Irma.
Oh nein, NICHT SCHON WIEDER DIE! Es reichte!
Chris riss sich zusammen. Sein Lächeln wurde automatisch eine Spur freundlicher, er beugte sich zum Nachbartisch herüber und sagte in dem gewinnenden Tonfall, den er perfekt beherrschte: „Na Mädels, habt ihr Lust, gleich was mit mir zu unternehmen?“
Die Mädels gackerten ein bisschen und zierten sich nach Weiberart, aber natürlich waren sie einverstanden. Wäre ja noch schöner, wenn seine Masche nicht mehr ziehen würde. Bis jetzt hatte er noch jede Frau gekriegt, die er haben wollte, wenn auch auf Umwegen wie bei der verdammten Irma.
Eine halbe Stunde später verließ Chris mit seinen Eroberungen das Strandcafé. Eine wirklich tolle Nacht stand ihm bevor. Er lächelte siegesbewusst und ein bisschen hämisch in sich hinein und dachte: Das hast du jetzt davon, Irma, du blödes sprödes Weib! Ich werde mich heute mal richtig amüsieren, und danach bist du Legende!

Alle Irma-Chris-Stories sind übrigens H I E R

Holidays in Kampodia

ALLES FERTIG!
KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen.
Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanden einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17.
Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen.
Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich.
Nebenwirkungen: Keine
Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%).
Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen)
Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert.
Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig...
*Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz.
(Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird und fertig ist...

Recent Visitors... ist leider übern Jordan gegangen. Schade drum, es war schön zu sehen, wie die Welt bei mir vorbei schaute...