EIN HEIKLES THEMA

Ich hadere immer noch damit. Sollte ich meine Organe spenden oder nicht? Natürlich tun mir die Menschen leid, die dringend ein Organ benötigen. Aber ich habe Angst. Kann es sein, dass man doch noch etwas spürt, auch wenn das Gehirn tot ist, während man ausgewaidet wird? Es gibt immer noch das Rückenmark für Impulse des Schmerzes. Manche Menschen denken sogar damit. Nein, das war jetzt ein Scherz. Oder nicht?
Andererseits: Was können die schon groß von mir verwenden?
Die Augen? In dem einen habe ich viele Flecken und das andere ist weitsichtig und wird immer lichtempfindlicher. Beide zusammen funktionieren zwar mit einer speziellen Brille, aber das Hirn ist schwer überlastet damit.
Den Magen: Der ist noch richtig gut drauf, ich kann scharfes Essen vertragen und liebe es.
Das Herz: Insuffizienz festgestellt seit Jahren. Ich spüre zwar kaum was davon, muss aber jedes Jahr zum Kardiologen. Das Herz wird es also auch nicht sein. Dafür ist das Herz zu alt.
Der Darm: Bei der Spiegelung vor vier Jahren stellte man fest, dass nix Außergewöhnliches zu sehen wäre.
Die Blase? Wenn man in der Nacht dreimal aufstehen muss, ist das wohl normal. Nein, die braucht auch keiner.
Die Haut? Auch nicht so schlimm. Vielleicht könne man sie teilweise noch verwerten.
Knochen? Natürlich tun sie mir weh, wenn ich im Garten stundenlang arbeite. Oder spüle oder putze. Ich denke mal, die Bandscheibe ist nicht die Jüngste. So wie ich.
Die Leber: Mein schwacher Punkt, ich saufe zuviel. Aber die Werte sind in Ordnung, ähnlich wie bei Charly Harper in "Two and a half man".
Gut, also Magen, Darm und Leber sind noch topp in Ordnung.
Da sollte ich noch dran arbeiten ...
Lo - 22. Sep, 18:58

Und Dein gutes Gemüt?
Das ist doch noch brauchbar.
Aber schwer zu finden.....😉

Iggy - 25. Sep, 11:05

Muss lachen: Das täusche ich nur vor. ;-)
antworten
Lo - 1. Okt, 16:23

machen wir doch alle...😉
antworten
Iggy - 4. Okt, 11:58

Geht das

auch bei Männern? ;-)
antworten
Lo - 4. Okt, 19:48

Klaro ;-)
antworten
pathologe - 28. Sep, 09:10

Wie

sieht es mit dem Hirn aus? Das scheint in letzter Zeit recht knapp geworden zu sein, wenn man sich anschaut, was da an Sachen herausposaunt werden. Früher hätte man sich hingesetzt, das Ganze nochmal durchdacht und abgewogen, ob man sich mit einer Aussage blamieren will. Heutzutage werden Meinungen gebildet und direkt aus dem vegetativen Nervensystem herausgeblökt.
Hirnspende, ja, das wäre was.

Iggy - 28. Sep, 17:26

Da gibt es doch den Spruch:

Herr, lass Hirn fallen!
Braucht aber keiner, denn jeder meint, er hätte schon genug davon. Andererseits ... würde ich gerne mein Hirn spenden, leider ist es ziemlich unangepasst. Das würde ich keinem antun wollen, denn das Nichtdenken kann sehr viel beruhigender sein.
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Verzapftes:

Klaro ;-)
Klaro ;-)
Lo - 4. Okt, 19:48
Geht das
auch bei Männern? ;-)
Iggy - 4. Okt, 11:58
machen wir doch alle...😉
machen wir doch alle...😉
Lo - 1. Okt, 16:23
Da gibt es doch den Spruch:
Herr, lass Hirn fallen! Braucht aber keiner, denn jeder...
Iggy - 28. Sep, 17:26
Wie
sieht es mit dem Hirn aus? Das scheint in letzter Zeit...
pathologe - 28. Sep, 09:10
Muss lachen: Das täusche...
Muss lachen: Das täusche ich nur vor. ;-)
Iggy - 25. Sep, 11:05
Und Dein gutes Gemüt? Das...
Und Dein gutes Gemüt? Das ist doch noch brauchbar. Aber...
Lo - 22. Sep, 18:58
ist leider nicht der...
wäre aber schön. ;-)
Iggy - 17. Mai, 20:18

Andere:





Dort gibt es (natürliche kostenlose) Bücher von mir:




Mal was anderes...

Neue Ausschnitte aus LOVE GAMES (wird bearbeitet) Robert und ich ...
Wir hatten wundervolle Wochen im Januar. "Sniff 'n' The Tears" hörten wir, während wir uns liebten. Und er war ein guter Liebhaber.
"Men at work" waren fantastisch! Und "The Smiths", die waren ganz besonders gut.
Wir hatten auch gemeinsame Interessen, zum Beispiel Science-Fiction. Robert meinte, ich wäre die einzige Frau - unter seinen Exlieben - die Science-Fiction liest. Vermutlich kennt er nicht viele Frauen, aber wir haben gerne Bücher mit Kurzgeschichten ausgetauscht. Er kam mit Heinlein an - und ich mit Dick. Eigentlich mag ich beide, wobei Heinlein natürlich ultrakonservativ ist - und Dick mir manchmal zu mystisch daherkommt.
Ich war zufrieden.
Aber so richtig verliebt bin ich nicht in Robert. Da fehlt was, ich weiß nicht, was es ist. Aber da fehlt einiges, und auf Dauer wird das mit uns nicht klappen.
Trotzdem bleibe ich bei ihm. Ich brauche das, um die Trennung von Parker zu überstehen. Robert hat viele Macken. Ich weiß natürlich, dass ich noch viel mehr Macken habe als er. Deswegen bleibe ich auch bei ihm. Wegen meiner Macken oder wegen der Trennung von Parker? Es ist nur die Trennung, der ich hintertrauere - und nicht Parker, um Himmels Willen! Es geht nur um mein altes bequemes Leben: Nichts hören, nichts sehen, nichts fühlen ...
Ein paar Wochen später im grimmig kalten Februar wird es allmählich stressig mit Robert. Irgendwie scheint er zu spüren, dass ich nicht mehr in ihn verliebt bin. War ich jemals in ihn verliebt? Ich weiß es nicht. Und obwohl die Nächte mit ihm recht geil sind – er ist super gut im Bett und das weiß er auch – sind die Tage öde, ich langweile mich, es liegt nicht an ihm, er ist intelligent und lieb, er lädt mich öfter zum Essen ein, griechisch meistens, und das finde ich schwer erotisch, es gibt mir ein irres Gefühl, von einem Mann mit dem ich schlafe, zum Essen eingeladen zu werden. Das habe ich in den letzten Jahren so nicht erfahren. Nach dem Essen bin ich allerdings so satt, dass ich fast nie Lust habe, mit ihm zu schlafen. Ich dulde es nur. Und da stimmt was nicht. Auch unsere gemeinsame Liebe zur Science-Fiction kann das nicht reparieren. Schade ...
Was kann man auch groß von einer arrangierten Beziehung erwarten?


Alle meine blöden Romane sind übrigens H I E R

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