ALLTAGSLUSTFRUST

Mittwoch, 22. August 2012

Irgendwo in IOWA, quack... Ludwigsfelde

Freund W. aus L. ist immer für seine gute Beobachtungsgabe... ääh gut. ;-)

Mittwoch, 15. August 2012

Altmodisch...

Ist es eine Beleidigung, wenn man als altmodisch bezeichnet wird? Altmodisch hat ja irgendwie den biederen Klang der 60er Jahre, oder den der 50er? Jedenfalls tönt er von Plüschsofas und keinerlei Anpassungsfähigkeit an die Moderne.
Wo war ich, ach ja, ob es eine Beleidung ist. Ich denke mal, es kommt auf den Tonfall an.
Denn altmodisch (auf eine gute Art) bin ich. Ich brauche halt ein paar Eckpfeiler, um mich festzuhalten in dieser schnelllebigen Zeit. Brauche alte Gebäude, die ich kenne und schön finde. Hänge an bekannten Wegen und Bäumen – und wenn ich mal mit dem Zug fahren muss, dann will ich es tun wie früher: Nämlich mindestens zweimal umsteigen und keinen ICE benutzen...
Als ich das meiner Tante erzählte, sagte sie in einem sehr vorwurfsvollem Tonfall: „Du bist ja altmodisch...“

Danke schön, liebe Tante! Leider bin ich nicht nur ‚altmodisch’, sondern auch gar nicht schlagfertig, denn sonst hätte ich ihr zurückgegeben: „Und das sagt eine, die noch nicht einmal einen Computer hat...“

Montag, 14. November 2011

Was ich unbedingt fotografieren wollte

... und nicht fotografiert habe, das waren die Gänse, die sich gerade in riesigen Schwärmen sammeln und die bald unser Land verlassen werden in Richtung Süden, die Glücklichen! Immer wenn ich sie schreien hörte, hatte ich entweder die Kamera nicht zur Hand - oder ich musste gerade ein Katzenklo saubermachen... Egal, andere haben es geschafft, und das sind zwar keine Gänse, aber es ist toll!




Ich musste also Katzenklos saubermachen. Warum? Meine drei (hahaha "meine"...) gehen ja nur draußen ihre Bedürfnisse befriedigen, es sei denn, es läge meterhoch Schnee oder der Boden wäre permafrostig gefroren.
Es war so: Vor fast vier Wochen schellte es bei mir, und die Frau von der Tierwacht fragte mich, ob ich für eine Woche zwei Katzen unterbringen könne. Das Elend ist natürlich groß, alle Plätze sind überfüllt, und sie hatte nur noch die Möglichkeit, die beiden Süßen in einer Dalmatinerbox quasi zu parken. Also sagte ich: "Jau!"

Die beiden sind richtig lieb, viel lieber als meine eigenen. ;-) Ihr Besitzer ist ein Junkie, der öfter mal umziehen muss, aus diversen undurchsichtigen Gründen. Wir haben mittlerweile festgestellt, dass es sich um Papa und Sohn handelt. Der weiße ist der Papa und der getigerte der Sohn. wir kennen noch nicht mal ihre Namen und nennen sie einfach Pappi und Darling. Die Geschwister von Darling hat Junkie an "gute Freunde" verschenkt, die Mutter von Darling hat die Frau von der Tierwacht dem Junkie abgeluchst, kastrieren lassen und gut vermittelt. Auch unsere beiden sind natürlich kastriert und hundertprozentig stubenrein. Also ideale Hauskatzen. Ich versuche gerade, ihnen die Trockenfutterfresserei abzugewöhnen...

Aber was wird mit ihnen, fragte ich Brigitte, die Tierwachtfrau. Anderswohin vermitteln? Der Markt ist gesättigt, und außerdem würde der sich doch sofort Nachschub besorgen, und dann fängt alles wieder von vorne an. Brigitte wusste es auch nicht, stimmte mir aber generell zu.

Okay, ich warte, die Jungs sind ja so lieb, aber fünf Katzen, wenn auch auf drei Etagen verteilt, sind ein bisschen viel. Ich fühle mich mittlerweile wie in einem Hotel. Frühstück erste Etage, Frühstück zweite Etage, Frühstück Erdgeschoss, Rücksicht nehmen auf Diabetiker-Dickie, der muss nämlich vor'm Frühstück und Abendessen gemessen und gespritzt werden. Aufpassen, dass sich der irre Tigger keinen Einlass zur ersten Etage verschafft und dort alles markiert. Mal schau'n, wie's weitergeht.
Falls wir von Junkie nichts mehr hören und falls einer von euch sie dann haben will, BITTE MELDEN !!! ;-)

Sonntag, 19. Dezember 2010

Schwere Kaliber...

Im Moment taumele ich hin und her zwischen Renovieren und Schneeschippen, weiß jetzt nicht genau, woher die Kreuzschmerzen kommen. Vom Schleppen des Sofas, vom Einkleistern der Wände (Supersache das mit den Vliestapeten, leider ist mir der Kleister zu dünn geraten, und die Hälfte davon kleckerte auf den Boden), oder eben vom Schneeschaufeln. Mist, die Schneeberge werden immer höher und der Gehweg immmer enger.
Die Munition im Keller ist auch abgebaut und der Polizei ausgeliefert worden. Schwesterchen ist sogar nach ihrem Tode noch für eine Überraschung gut. Als ich ihren Keller ausräumte, fand ich eine Art Silvesterfeuerknallwerk:
Irgendwie gefallen mir diese Kaliber, schön rundlich wie Jules Vernes Raketen, aus Messing teilweise, echt gute Qualität...

Okay, ohne Puste, Ballermann, Schießeisen oder Knarre kann man nicht viel damit anfangen. Zur Not könnte man damit werfen, schwer genug sind sie ja. Und seltsam, bei Google ist das Wort Puste für Schusswaffe, sowie das Wort Zachel für Messer unbekannt. Ist wahrscheinlich Ruhrpöttsch.
Wie auch immer, wenn ich mich nicht mehr melde, wünsche ich jetzt schon allen einen guten Rutsch und einen guten Schuss ins neue Jahr. *gg*

Mittwoch, 17. November 2010

....... fürs Leben?

Erhielt ich tatsächlich heute von einer Versicherung einen Brief, in dem stand (sinngemäß):

Ihr bisheriger Arbeitgeber hatte - zur Verbessererung ihrer Altersvorsorge - eine Versicherung für Sie abgeschlossen.
Wie ihr Arbeitgeber uns mitteilte, sind Sie ja nun blöderweise aus dem Arbeitsleben ausgeschieden, also machen wir Ihnen ein großzügiges Angebot:
Zur Verbesserung ihrer (und unserer) Altersvorsorge können Sie die Versicherung privat weiterführen, es kostet Sie nur 1368,15 Euro im Jahr. Damit können Sie die erreichte Zusatzrente von 10 Euro im Monat, welche mit 65 oder 67 oder 70 Jahren fällig wird) noch weiter aufstocken.

NEE, WATT HAB' ICH GELACHT !!!

Mittwoch, 2. Juni 2010

Ist schon irre,

was man in der Gegend so alles findet:


Um diese... Sachen zu verewigen, musste ich nur durch ein enges Gartentor hindurch fotografieren. Aber welche Pracht! Welche Vielfalt! Und man sagt ja: In der Dämmerung werfen auch Zwerge lange Schatten. Ein wirklich weiser Spruch, so aktuell und so.

Wo war ich? Ach ja, die Gegend... Direkt gegenüber vom Gartenzwergparadies befand sich (mit Betonung auf BEFAND) immer ein ganz flaches Haus, eigentlich sah es aus wie eine Fassade, es war sozusagen zweidimensional, absolut nicht fotografierbar, denn es wirkte auf Fotos wie ein graues Viereck (Front?) mit schwarzen Vierecken (Fenstern?) drin, die mit weißen Spitzentortenuntersetzern (Gardinen?) verziert waren. POTEMKIN ließ grüßen.
Aber gerade als meine Augen sich an die Zweidimensionaliät gewöhnt hatten - circa nach neun Jahren - da passierte es auf einmal: Es war anscheinend noch eine Dimension runtergegangen, war eindimensional geworden, ein unsichtbarer Strich auf dem Boden. Also abgerissen!

Aber von wegen Gartenzwerge und Zweidimensionaliät... Ich bin auch nicht viel besser, konnte dieser echt plastisch dreidimensionalen Krähe bei Brutto nicht widerstehen...


Auch MEIN Schatten ist sehr, sehr lang...

Sonntag, 8. November 2009

Nicht schlecht, die Aussicht, 'ne wahr?


Aus dem Büro heraus fotografiert. Und Frau Iggy glaubt tatsächlich, sie könnte just diese Aussicht vermissen, aber sonst eigentlich nichts.
Denn es geht zügig auf das Ende zu, nur noch 18 (in Worten achtzehn) reine Arbeitstage, dann ist Frau Iggy in Rente.
Ob sie es bereuen wird? Niemand weiß das. Und sie weiß nur, dass sie demnächst vielleicht statt morgens zur Arbeit zu den Ärzten fahren wird, denn dieses Kribbeln in den Beinen ist irgendwie irritierend, vor allem im Sitzen.

Aber was soll's, im Augenblick gibt es im Umkreis viel Schlimmeres bei viel Jüngeren.


AVAAZ.org-Die Welt in Aktion Wasser… Noch ein geheimes Abkommen: TISA stoppen!

Kleinigkeiten
ZEICHNENSTUNDE... ;-)


K.O.M.M.E.N.T.A.R.E

Verzapftes:

die Lust am Untergang
endlich l e s e ich wieder was von dir, dass es gerade...
angelface (Gast) - 3. Jul, 07:38
Wie sagte schon Kant.
dass nur der freie Wille ein guter Wille sein kann. Ja...
Iggy - 7. Jun, 16:58
Diese Reize erwarten...
Diese Reize erwarten uns überall. Ich muss mich...
Moonbrother - 31. Mai, 02:22
Von wegen der 76 ...
Einfach mal umdrehen, datt is auch schon ätzend....
Iggy - 14. Feb, 17:22
dieses "Märchen"
Des Kaisers neue Worte... das hat was!! Habs gleich...
herbstfrau - 11. Feb, 19:48
drei Eisbären im...
waren's dann wohl. Weiße Schrift auf weißem...
iggy (Gast) - 9. Feb, 16:51
bitte mal reingucken..
bei mir. Iggy sagt- sie sieht keine Schrift bei mir...
herbstfrau - 9. Feb, 15:11
nee jetzt
76?? wenns kein Witz war, dann freut`s mich irgendwie. "header...
herbstfrau - 6. Feb, 12:02

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Dort gibt es (natürliche kostenlose) Bücher von mir:




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Mal was anderes...

Ausschnitt aus LOVE GAMES

Blau-weiß-rot...
Der Kleine trägt ein blau-weiß-rot gestreiftes Hemd, und das Muster kommt mir seltsam bekannt vor. Ich hatte mal ein Kleid, das war genauso gestreift wie dieses Hemd, und da war ich ungefähr genauso alt wie dieser Junge.
Blau-weiß-rot...
Es war in meinem Heimatdorf. Ich war in den Ferien mit meinen Eltern dort. Es wurde gerade Schützenfest gefeiert, und ich saß ausnahmsweise nicht auf einem dieser hin und her schwingenden weißen Karussellpferdchen, sondern in der sogenannten Kaffeemühle, einem runden Ding, bei dem sich in der Mitte eine Stange befand, und damit konnte man die Kaffeemühle zum Drehen bringen.
Raatttsch!!! Mein Kleid hatte sich irgendwo verfangen, es gab ein hässliches Geräusch, als etwas riss, und ich war zu Tode erschrocken. Meine Mutter würde mich umbringen.
Vorsichtig schaute ich an mir herunter, ich hatte Glück gehabt, nicht der Stoff selber war zerrissen, sondern nur eine Naht war aufgeplatzt auf circa fünfzehn Zentimetern Länge.
Sie würde mich trotzdem umbringen. Was sollte ich tun?
Ich schlich mich heimlich zum Haus meiner Oma, die nicht mit zum Schützenfest gegangen war. Ich suchte nach Nähzeug, wurde fündig in einem alten Nähkästchen, schloss mich im Klo ein, zog mein Kleid aus und nähte es. Ich nähte die aufgeplatzte Naht wahrscheinlich ziemlich plump und stümperhaft, aber ich nähte sie so, dass niemand etwas merkte. Sogar meine Mutter, deren scharfe Augen ich fürchtete, entdeckte nicht, dass ich sie reingelegt hatte. Irgendwann beim Waschen des Kleides sagte meine Tante zu meiner Mutter, dass die Sachen heutzutage sehr schlecht genäht wären, aber meine Mutter brachte das nicht mit mir in Zusammenhang. Ich hatte Glück gehabt...
Blau-weiß-rot...
Wieso habe ich gerade diese Szene im Sinn, als ich meine Mutter reingelegt hatte und nicht die vielen anderen, wo ich sie nicht reinlegen konnte?

TOPP, die WETTE... mutiert allmählich zum Roman.
Ausschnitt aus TOPP, wie es begann 3:

Chris auf IBIZA...
Die Mädels lächelten ihn an, und er lächelte zurück. Bis jetzt hatte er sich nicht groß um die anderen Urlauber gekümmert, er wollte einfach nur allein sein. Er wusste nicht warum, aber er konnte sich zur Zeit nicht auf andere Menschen konzentrieren. Und das nur, weil ihm diese Irma im Kopf herumspukte.
Aber damit war jetzt Schluss! Endgültig! Die Mädels machten nämlich einen viel versprechenden Eindruck. Vielleicht mal einen flotten Dreier versuchen? Sie sahen zwar nicht interessant aus – das war ihm im Moment sowieso egal – aber sie waren wirklich hübsch, die eine blond und vollbusig, die andere schlank, dunkelhaarig und nicht so üppg wie ihre blonde Freundin. Irgendwie hatte die Dunkelhaarige ein bisschen Ähnlichkeit mit Irma.
Oh nein, NICHT SCHON WIEDER DIE! Es reichte!
Chris riss sich zusammen. Sein Lächeln wurde automatisch eine Spur freundlicher, er beugte sich zum Nachbartisch herüber und sagte in dem gewinnenden Tonfall, den er perfekt beherrschte: „Na Mädels, habt ihr Lust, gleich was mit mir zu unternehmen?“
Die Mädels gackerten ein bisschen und zierten sich nach Weiberart, aber natürlich waren sie einverstanden. Wäre ja noch schöner, wenn seine Masche nicht mehr ziehen würde. Bis jetzt hatte er noch jede Frau gekriegt, die er haben wollte, wenn auch auf Umwegen wie bei der verdammten Irma.
Eine halbe Stunde später verließ Chris mit seinen Eroberungen das Strandcafé. Eine wirklich tolle Nacht stand ihm bevor. Er lächelte siegesbewusst und ein bisschen hämisch in sich hinein und dachte: Das hast du jetzt davon, Irma, du blödes sprödes Weib! Ich werde mich heute mal richtig amüsieren, und danach bist du Legende!

Alle Irma-Chris-Stories sind übrigens H I E R

Holidays in Kampodia

ALLES FERTIG!
KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen.
Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanden einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17.
Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen.
Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich.
Nebenwirkungen: Keine
Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%).
Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen)
Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert.
Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig...
*Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz.
(Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird und fertig ist...

Recent Visitors... ist leider übern Jordan gegangen. Schade drum, es war schön zu sehen, wie die Welt bei mir vorbei schaute...