POLITIKFRUST

Freitag, 4. Mai 2018

Die gute alte Bronze-Urne ...

Lady Wu

Was brauchen wir einen Kaiser, wo wir doch schon eine Kaiserin haben?
Beispiel China, many many years ago:
Die Kaiserin Wu, das war schon eine ... Nämlich die einzige Frau auf dem Kaiserthron Chinas. Durch Intrigen bis zum Mord an ihrem Gatten - und danach an politischen Gegnern durch viele vor ihr kriechende Schleimscheißer, ferner durch ein ausgeklügeltes Spitzelsystem und Denunziantentum schaffte sie unangefochten den Weg an die Spitze des Staates. Allerdings hat sie nie versucht, ihr eigenes Volk auszurotten.
Und es gab auch aufrechte Männer, die sie bekämpften und die Jahre später die rechtliche Ordnung wieder herstellten.

Echt jetzt? Fände ich gut.

Apropos Denunziantentum:
Ein Novum war eine Bronze-Urne mit vier Schlitzen, in welche die Bevölkerung anonym ihre Beschwerden, Forderungen und Prophezeiungen hineinstecken konnte. Gibt's heutzutage auch wieder, heißt "Facebook". Natürlich wurde (damals wie heute) die Bronze-Urne reichlich frequentiert, und ein unsagbares Gemetzel folgte daraufhin, massenhaft Systemgegner wurden verhaftet, gefoltert, getötet - oder im besten Fall verbannt in ferne Orte, wo sie langsam verhungerten.
Natürlich geht's heute netter zu als damals, meine Güte, Verleumdungen, sozialer Unstatus, Arbeitslosigkeit, Schmierereien an der Hauswand, tätliche Übergriffe auf unliebsame Personen ...

Wen juckt's?

Samstag, 21. April 2018

Geschmacklos?

Das ist dann wohl mein letzter Beitrag hier:



Nee, geschmacklos ist was anderes. Wenn Tote schnell in billigen Staatsgräbern verscharrt werden, wenn eine Kanzlerin erst nach einem Jahr mit den Hinterbliebenden der Toten spricht - aber nur weil die Medien das wollten. Ach Scheiße und Tschüss!

Sonntag, 1. Oktober 2017

Shopping Queen King

Lieber Herr, wie hießen Sie noch? Ich hab's vergessen. Einfach so.
Also, lieber Herr Beliebig, das ist doch ein Wort, das sie gerne benutzen: beliebig - das heißt so viel wie uninteressant, durchschnittlich, langweilig, Mainstream ...
Beliebige Klamotten, beliebige Mode, beliebige Accessoires, beliebige Politik ... Beliebig halt.
Bis letzte Woche - lieber Herr Beliebig - fand ich Sie wirklich witzig. Zumindest haben Sie so getan, als wären Sie witzig in ihrem Shopping Queen-Universum. Sogar Männer mochten Sie. Und ich erstmal: Ich fand Sie Klasse, große Klasse!
Aber als Sie dann Claudia Roth vergötterten wegen deren Antitrump-T-Shirt und sie als quasi unabhängigen Geist - lach schlapp - und als modische Ikone bezeichneten - da bin ich dann umgeschwenkt.
Ich habe nicht mehr viel Zeit in meinem Leben - und ich werde dieses bisschen Zeit nicht mehr mit "Shopping Queen" vergeuden. Ich bin frei !!!!!

Herzlichst von einer ehemaligen Zuschauerin

Sonntag, 2. Juli 2017

Die Lust am Untergang

Ist es die morbide Lust am Untergang? Das haben die Deutschen ja anscheinend in den Genen Wie sonst könnte man die letzten zwei Tage beschreiben, als:
atens das Gesetz "Ehe für Alle" unter fast voller Besetzungszahl im Bundestach unter Konfettiregen so durchflutschte ...
betens das "Netzdurchswerks ... nee, 'Werksdurchnässungsnetz ... nee, Nerddurchsetzungswerk... nee, Netz-Zwergsdurchsetzungsgesetz... - wie auch immer - auch so durchflutschte. Wobei die "Ehe für Alle-Fraktion" schon lange den Acker des Geschehens verlassen hatte und nur noch ein paar kümmerliche Parlamentarier übrigblieben.
Ich fühle mich auch verlassen, aber den Untergang wünsche ich mir lange noch nicht. Untypisch deutsch ich bin. ;-)

Dienstag, 4. Oktober 2016

Wär' er doch beim Banjospiel geblieben



... der Herr Tauber ;-)

Montag, 25. April 2016

RELATIONEN ...

Der US-Dienst Netflix behauptet in einem Interview mit spiegel online, dass er sagenhafte sechs Milliarden weltweit kreativ ausgibt, während das ZDF nur schlappe acht Milliarden - und das nur für Deutschelande irgendwie verballert, was pro Tag circa 22 Millionen wären.
Aber watt soll's, immerhin kommen dabei so tolle Sache raus wie die heute-show, Maybrit Illner, Böhmermann und Claus Kleber. Das ist wirklich ... grandios, so im Vergleich. ;-)

Sonntag, 27. März 2016

Der Gipfel der Verlogenheit ...

"... Deshalb müssen wir aber auch immer wieder fragen: Wo hört Toleranz auf und wo fängt Beliebigkeit an?
Ein Beispiel: Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern."



PS: Falls jetzt jemand meint, das wäre eine ultrarechte These der AFD, dann ist das nicht ganz richtig, es ist vielmehr H I E R zu finden:

Freitag, 18. März 2016

Der geheime Deal

Ich wusste, dass ein Pferdefuß dabei ist.
Oder handelt es sich gar um einen Bocksfuß ?

330.000 Syrer jährlich ...
... will die EU der Türkei abnehmen, aber nur durch Länder, die dazu freiwillig bereit sind. So der zweite, geheime Deal. Alle Nicht-Syrer bleiben Geschäft der Schleuser.

http://diepresse.com/home/politik/eu/4947863/Der-geheime-zweite-Deal-mit-der-Turkei?from=newsletter&xtor=EPR-20003-[rss-newsletter]

Irgendwie krieg' ich den Link nicht untergebracht.

Und noch was Interessantes, nein, eher Erschreckendes

Dienstag, 19. Januar 2016

Wir wollen das Bargeld behalten!

Genau! Und dieses Dokument zeigt auf, warum.
Hartz IV-Empfänger wissen, wie schwer es ist, ein wenig Geld hinzuzuverdienen. Viele schuften sich einen Monat lang ab, um von 450 schwer erarbeiteten Euronen letztendlich 150 behalten zu dürfen. Es gibt natürlich Ausnahmen:

Demokratie staerken ...

Da ich nicht annehme, dass es sich hier um Akademiker mit viel Kohle und wenig Freizeit handelt, setze ich voraus:
BARGELD direkt auf die gewaltbereite Kralle. Keinen Abzug, weil's ja zum Wohle des Staates geschieht. Bis jetzt gibt es nur 25 Euronen pro Stunde - und natürlich die kostenlose Busfahrt zu den Einsätzen für die antifaschistische Sache, ferner den Feiertagszuschlag und den Catering-Service. Haha, und einen Veteranenfond gibt's auch noch. GENIAL! Wer zahlt's? Tipp: Es ist nicht der Schweizer.
Also: Wer richtig Bock hat, ein paar Autos in Brand zu stecken, die Scheiben von Läden - oder gar einem missliebigen Bürger mit 'ner Eisenstange den Schädel einzuschlagen, der ... Ach, wen juckt das? Schließlich haben wir alle was davon, siehe oben: Wir wollen das Bargeld behalten!

Quelle: http://www.jusos.de/sites/default/files/antragsbuch_2015.pdf

Mittwoch, 18. November 2015

Aus der Redaktion der "Unzeit" ...

SCHULZ: Finden Sie diese Kampagne nicht ein bisschen überzogen? Der Mann ist Autor, ist ein Künstler - und außerdem türkischen Ursprungs ...
MÜLLER: Umso schlimmer! Wo kämen wir denn hin, wenn alle Deutschtürken sich auf die Seite des Packs stellen?
SCHULZ: Aber was genau sollen wir ihm vorwerfen? Okay, er hat das schlimme Wort gesagt ...
MÜLLER: Geeenau! Er hat das schlimme Wort gesagt, und das reicht! KZ darf man nicht sagen, es ist unethisch, verwerflich und vor allem rassistisch!
SCHULZ: Der Autor behauptet, dieses ... äääh ... Wort wäre aus dem Zusammenhang gerissen worden.
MÜLLER: Unwesentlich! Er hat es gesagt, und deshalb müssen wir ein Exempel statuieren. Und da leider, leider diese ... äääh.. Lager nicht mehr existieren, werden wir seinen Ruf als Autor in den Dreck ziehen, wir werden seine Verleger unter Druck setzen, damit seine widerlichen Bücher nicht mehr veröffentlicht werden. Tja, willige Buchhändler werden seine Bücher öffentlich schreddern, und selbst in seiner Stammpizzeria wird er nicht mehr willkommen sein. Er wird für seine Blasphemie büßen, der Dreckskerl!
SCHULZ: Sie haben vollkommen recht, Herr Müller! Aber es gibt da noch ein Buch von diesem Dreckskerl, das verfilmt wurde. Und just dieser Film wird HEUTE im TV gezeigt. Auf 3sat kurz nach zehn. Die Tür heißt er.
MÜLLER: Das ist ja UNGEHEUERLICH! Aber ich bin mir sicher, dass jeder Hinweis auf seine Identität entfernt wurde.
SCHULZ: Ich glaube sowieso nicht, das jemand diesen Dreck sehen will. Und falls doch, entlarvt sich Geschmeiß von alleine!

Zwei Wochen später
SCHULZ: Der Müller war mir immer schon suspekt, und jetzt ist es mir auch klar warum. Er hat es gesagt, das schreckliche Wort!
OBERSTER BOSS: Tja, den wird so schnell keiner mehr einstellen ... Weiter so, SCHULZ!

ICH: Schlimm, dass man keine anständige Satire mehr schreiben kann, denn alles ist so schrecklich wahr. ;-(

Verzapftes:

aber der kommt
doch von oben, der Starkregen. ;-)
Iggy - 5. Jun, 14:20
Bei dem vielen Starkregen...
...wäre so eine Mauer auch ein guter Flutschutz.
Lo - 4. Jun, 17:58
Stimmt...
Stimmt...
Rössle - 4. Jun, 14:28
Ja ich weiß ...
aber wer's gar nicht erst versucht, der hat von vorne...
Iggy - 4. Jun, 14:24
Ich fürchte ich...
Ich fürchte ich habe das Vertrauen in Petitionen...
Rössle - 4. Jun, 13:40
... und wieso wird die...
dermaßen eingeschränkt?
Iggy - 4. Jun, 12:40
Das Problem
sind die Politiker. Ich verdenke es niemanden, wenn...
Iggy - 4. Jun, 12:16
Yep, ich will wieder...
Yep, ich will wieder eine Mauer haben (das hat ja im...
C. Araxe - 4. Jun, 03:14

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Mal was anderes...

Ausschnitt aus LOVE GAMES

Blau-weiß-rot...
Der Kleine trägt ein blau-weiß-rot gestreiftes Hemd, und das Muster kommt mir seltsam bekannt vor. Ich hatte mal ein Kleid, das war genauso gestreift wie dieses Hemd, und da war ich ungefähr genauso alt wie dieser Junge.
Blau-weiß-rot...
Es war in meinem Heimatdorf. Ich war in den Ferien mit meinen Eltern dort. Es wurde gerade Schützenfest gefeiert, und ich saß ausnahmsweise nicht auf einem dieser hin und her schwingenden weißen Karussellpferdchen, sondern in der sogenannten Kaffeemühle, einem runden Ding, bei dem sich in der Mitte eine Stange befand, und damit konnte man die Kaffeemühle zum Drehen bringen.
Raatttsch!!! Mein Kleid hatte sich irgendwo verfangen, es gab ein hässliches Geräusch, als etwas riss, und ich war zu Tode erschrocken. Meine Mutter würde mich umbringen.
Vorsichtig schaute ich an mir herunter, ich hatte Glück gehabt, nicht der Stoff selber war zerrissen, sondern nur eine Naht war aufgeplatzt auf circa fünfzehn Zentimetern Länge.
Sie würde mich trotzdem umbringen. Was sollte ich tun?
Ich schlich mich heimlich zum Haus meiner Oma, die nicht mit zum Schützenfest gegangen war. Ich suchte nach Nähzeug, wurde fündig in einem alten Nähkästchen, schloss mich im Klo ein, zog mein Kleid aus und nähte es. Ich nähte die aufgeplatzte Naht wahrscheinlich ziemlich plump und stümperhaft, aber ich nähte sie so, dass niemand etwas merkte. Sogar meine Mutter, deren scharfe Augen ich fürchtete, entdeckte nicht, dass ich sie reingelegt hatte. Irgendwann beim Waschen des Kleides sagte meine Tante zu meiner Mutter, dass die Sachen heutzutage sehr schlecht genäht wären, aber meine Mutter brachte das nicht mit mir in Zusammenhang. Ich hatte Glück gehabt...
Blau-weiß-rot...
Wieso habe ich gerade diese Szene im Sinn, als ich meine Mutter reingelegt hatte und nicht die vielen anderen, wo ich sie nicht reinlegen konnte?

TOPP, die WETTE... mutiert allmählich zum Roman.
Ausschnitt aus TOPP, wie es begann 3:

Chris auf IBIZA...
Die Mädels lächelten ihn an, und er lächelte zurück. Bis jetzt hatte er sich nicht groß um die anderen Urlauber gekümmert, er wollte einfach nur allein sein. Er wusste nicht warum, aber er konnte sich zur Zeit nicht auf andere Menschen konzentrieren. Und das nur, weil ihm diese Irma im Kopf herumspukte.
Aber damit war jetzt Schluss! Endgültig! Die Mädels machten nämlich einen viel versprechenden Eindruck. Vielleicht mal einen flotten Dreier versuchen? Sie sahen zwar nicht interessant aus – das war ihm im Moment sowieso egal – aber sie waren wirklich hübsch, die eine blond und vollbusig, die andere schlank, dunkelhaarig und nicht so üppg wie ihre blonde Freundin. Irgendwie hatte die Dunkelhaarige ein bisschen Ähnlichkeit mit Irma.
Oh nein, NICHT SCHON WIEDER DIE! Es reichte!
Chris riss sich zusammen. Sein Lächeln wurde automatisch eine Spur freundlicher, er beugte sich zum Nachbartisch herüber und sagte in dem gewinnenden Tonfall, den er perfekt beherrschte: „Na Mädels, habt ihr Lust, gleich was mit mir zu unternehmen?“
Die Mädels gackerten ein bisschen und zierten sich nach Weiberart, aber natürlich waren sie einverstanden. Wäre ja noch schöner, wenn seine Masche nicht mehr ziehen würde. Bis jetzt hatte er noch jede Frau gekriegt, die er haben wollte, wenn auch auf Umwegen wie bei der verdammten Irma.
Eine halbe Stunde später verließ Chris mit seinen Eroberungen das Strandcafé. Eine wirklich tolle Nacht stand ihm bevor. Er lächelte siegesbewusst und ein bisschen hämisch in sich hinein und dachte: Das hast du jetzt davon, Irma, du blödes sprödes Weib! Ich werde mich heute mal richtig amüsieren, und danach bist du Legende!

Alle Irma-Chris-Stories sind übrigens H I E R

Holidays in Kampodia

ALLES FERTIG!
KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen.
Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanden einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17.
Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen.
Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich.
Nebenwirkungen: Keine
Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%).
Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen)
Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert.
Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig...
*Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz.
(Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird und fertig ist...

Recent Visitors... ist leider übern Jordan gegangen. Schade drum, es war schön zu sehen, wie die Welt bei mir vorbei schaute...