FREUNDE

Samstag, 6. Dezember 2014

Besser spät als nie...

Ach, ist das schön:
Freund K. hat sich mit 49 Jahren richtig verliebt.
Und das Schönste ist: Er weiß es noch gar nicht. Er sinniert immer noch darüber, wieso er diese Frau so attraktiv findet, obwohl sie um die Mitte nicht ganz so schlank ist wie ein Magermodell.
Ich wollte fast schon sagen: "Ich glaube, man nennt das Liebe..."
Aber er kommt schon alleine drauf. ;-)

Samstag, 21. Juni 2014

Tantchen schreibt...

Mein lieben Iggy -
Du biss schon Zuhause?
Warum dat denn, ich hab Dich ja nochnichmals besuchen können.
Un-er-hört!
Zwei Tage ... da nimmt man die Angehörigen ja jeden Spass, mal jemand Wehrloses so richtig aufn Sack gehen zu können!
Bestell dem Krankenhaus mal einen schönen Gruß von Deine Tante Hedwig: JAHABTIHRSIENOCHALLE?!
Dem kranken Kind erss anne Kehle gehen - und dann nach zwei Tagen vor die Tür setzen! Dat nenn ich: Krankenschändung. So.
Krankenschändung iss sowatt!
Nochnichmal `n gutes Buch konntese lesen. Meins zum Beispiel...
Ununund der Mann vonne Iggy hatte ja gar keine Zeit, den Haushalt so richtig zu verwahrlosen.
Aber ein Gutes hattes ja, nä?
Dat Iggy konnte in der kurzen Zeit KEINEN EINZIGEN Pfleger mittem offenen Nachthemd wuschich machen, nä, Iggy? Konnze nich, nä?
Wiewat, konnze doch?
Du lech Dich gezz mal schön wieder im Bett, Kind!
Ab, inne Pupskissen!

Dienstag, 17. Juni 2014

Mailverkehr, leicht frivol...

Tante Hedwig schrieb mir:

Wann gehste denn ins Krankenhaus, mein Kind?
Ich geb dir schonmal im voraus ein paar feuchte Küsse mit auf den Weg... warum nimmste bloß den Läppi nich mit...tztztztzt... Wenn du nich privat liegst, musste doch den ganzen Tag fernsehen - schon, weil deine Mitpatienten das tun, oder?
Haste gute Bücher, Kind?
Und Patientenverfügung?
Gute Unterwäsche?
HachichmachmirsolcheSorgen.
Schick mir gleich danach 'n Foto, ohne Schilddrüse, damit Tante Gesine gucken kann, obse das auch richtig gemacht haben, haste gehört, mein Iggy?
Mein Rat: Lass Dir gleich das Doppelkinn mit wech machen, wenn die schonmal dabei sind...
Und iss ordentlich, haste gehört?
Und träum was Schönes inne Narkose.
Und kein Sex, hörst du!
Auch nich mitte Nachtschicht.
Das sind doch noch ganz junge Kerle, und pervers sind die auch, stehen auf Blut, Schweiß und Tränen... Stell dir bloß vor, du sollst so einem 'n Blowjob machen...
Willst du NOCHMAL zum Logopäden?
Nein, willze nich!
Also halt dein Nachthemd zu, Iggy!
Haste mich verstanden?
So - und nun geh deine Sachen packen!
Wirdschonallesgutwerden.
Hör auf deine Tante Hedwig

Ich schrieb Tante Hedwig zurück (weniger lustig):

Jo jo, alles klar. Ich mach mir wie beim erstenmal gar keine Sorgen. Wird schon gut(schief)gehen. ;-)
Die Voruntersuchungen waren gestern - und morgen dann früh ins Krankenhaus.
Ich nehm datt Läpp nicht mit, auch keine Bücher, höchstens ein Buchwerk, das ich noch zusammennähen muss, weil ich ja zuhause keine Zeit dafür habe.
Ich betrachte das als Urlaub: Vom Mann, von den immer hungrigen Katzen, vom Haus, Internet.
Sonst noch watt? Weiß nich. Wenn ich Pech hab, lieg ich im Dreibettzimmer mit zwei Türkinnen zusammen - plus Familie.
Aber auch das werde ich überstehen: Kopfhörer, Verdunklungsbrille... Fällt mir gerade ein, dunkle Sonnenbrille einpacken.
Unterwäsche: Jau, aber bequem und bestimmt nicht sehr antörnend.
Essen: Muss ich wohl aus Langeweile.
Doppelkinn wegmachen: Gerne - plus Doppelbauch auch wegmachen.
Blowjob: Ich doch nicht bei denen - die bei mir. *lach*
Nachthemd: Wäre eher abschreckend, es auf zu halten.
Und last but not least (verdammt, hab nie verstanden, was das bedeutet) Patience-Verfügung: dieses Kartenspiel kann ich nicht.
Nachtrag: ich nehm' doch ein Buch mit: Pompeji, 's passt so gut zu meinem neuen (Rom)roman.
also Tante Hedwig, mach dir keine Sorgen - wird schon schiefgehen. ;-)


AVAAZ.org-Die Welt in Aktion Wasser… Noch ein geheimes Abkommen: TISA stoppen!

Kleinigkeiten
ZEICHNENSTUNDE... ;-)


K.O.M.M.E.N.T.A.R.E

Verzapftes:

Wie sagte schon Kant.
dass nur der freie Wille ein guter Wille sein kann. Ja...
Iggy - 7. Jun, 16:58
Diese Reize erwarten...
Diese Reize erwarten uns überall. Ich muss mich...
Moonbrother - 31. Mai, 02:22
Von wegen der 76 ...
Einfach mal umdrehen, datt is auch schon ätzend....
Iggy - 14. Feb, 17:22
dieses "Märchen"
Des Kaisers neue Worte... das hat was!! Habs gleich...
herbstfrau - 11. Feb, 19:48
drei Eisbären im...
waren's dann wohl. Weiße Schrift auf weißem...
iggy (Gast) - 9. Feb, 16:51
bitte mal reingucken..
bei mir. Iggy sagt- sie sieht keine Schrift bei mir...
herbstfrau - 9. Feb, 15:11
nee jetzt
76?? wenns kein Witz war, dann freut`s mich irgendwie. "header...
herbstfrau - 6. Feb, 12:02
kein Politiker
und das ist das Problem..
herbstfrau - 6. Feb, 11:58

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Mal was anderes...

Ausschnitt aus LOVE GAMES

Blau-weiß-rot...
Der Kleine trägt ein blau-weiß-rot gestreiftes Hemd, und das Muster kommt mir seltsam bekannt vor. Ich hatte mal ein Kleid, das war genauso gestreift wie dieses Hemd, und da war ich ungefähr genauso alt wie dieser Junge.
Blau-weiß-rot...
Es war in meinem Heimatdorf. Ich war in den Ferien mit meinen Eltern dort. Es wurde gerade Schützenfest gefeiert, und ich saß ausnahmsweise nicht auf einem dieser hin und her schwingenden weißen Karussellpferdchen, sondern in der sogenannten Kaffeemühle, einem runden Ding, bei dem sich in der Mitte eine Stange befand, und damit konnte man die Kaffeemühle zum Drehen bringen.
Raatttsch!!! Mein Kleid hatte sich irgendwo verfangen, es gab ein hässliches Geräusch, als etwas riss, und ich war zu Tode erschrocken. Meine Mutter würde mich umbringen.
Vorsichtig schaute ich an mir herunter, ich hatte Glück gehabt, nicht der Stoff selber war zerrissen, sondern nur eine Naht war aufgeplatzt auf circa fünfzehn Zentimetern Länge.
Sie würde mich trotzdem umbringen. Was sollte ich tun?
Ich schlich mich heimlich zum Haus meiner Oma, die nicht mit zum Schützenfest gegangen war. Ich suchte nach Nähzeug, wurde fündig in einem alten Nähkästchen, schloss mich im Klo ein, zog mein Kleid aus und nähte es. Ich nähte die aufgeplatzte Naht wahrscheinlich ziemlich plump und stümperhaft, aber ich nähte sie so, dass niemand etwas merkte. Sogar meine Mutter, deren scharfe Augen ich fürchtete, entdeckte nicht, dass ich sie reingelegt hatte. Irgendwann beim Waschen des Kleides sagte meine Tante zu meiner Mutter, dass die Sachen heutzutage sehr schlecht genäht wären, aber meine Mutter brachte das nicht mit mir in Zusammenhang. Ich hatte Glück gehabt...
Blau-weiß-rot...
Wieso habe ich gerade diese Szene im Sinn, als ich meine Mutter reingelegt hatte und nicht die vielen anderen, wo ich sie nicht reinlegen konnte?

TOPP, die WETTE... mutiert allmählich zum Roman.
Ausschnitt aus TOPP, wie es begann 3:

Chris auf IBIZA...
Die Mädels lächelten ihn an, und er lächelte zurück. Bis jetzt hatte er sich nicht groß um die anderen Urlauber gekümmert, er wollte einfach nur allein sein. Er wusste nicht warum, aber er konnte sich zur Zeit nicht auf andere Menschen konzentrieren. Und das nur, weil ihm diese Irma im Kopf herumspukte.
Aber damit war jetzt Schluss! Endgültig! Die Mädels machten nämlich einen viel versprechenden Eindruck. Vielleicht mal einen flotten Dreier versuchen? Sie sahen zwar nicht interessant aus – das war ihm im Moment sowieso egal – aber sie waren wirklich hübsch, die eine blond und vollbusig, die andere schlank, dunkelhaarig und nicht so üppg wie ihre blonde Freundin. Irgendwie hatte die Dunkelhaarige ein bisschen Ähnlichkeit mit Irma.
Oh nein, NICHT SCHON WIEDER DIE! Es reichte!
Chris riss sich zusammen. Sein Lächeln wurde automatisch eine Spur freundlicher, er beugte sich zum Nachbartisch herüber und sagte in dem gewinnenden Tonfall, den er perfekt beherrschte: „Na Mädels, habt ihr Lust, gleich was mit mir zu unternehmen?“
Die Mädels gackerten ein bisschen und zierten sich nach Weiberart, aber natürlich waren sie einverstanden. Wäre ja noch schöner, wenn seine Masche nicht mehr ziehen würde. Bis jetzt hatte er noch jede Frau gekriegt, die er haben wollte, wenn auch auf Umwegen wie bei der verdammten Irma.
Eine halbe Stunde später verließ Chris mit seinen Eroberungen das Strandcafé. Eine wirklich tolle Nacht stand ihm bevor. Er lächelte siegesbewusst und ein bisschen hämisch in sich hinein und dachte: Das hast du jetzt davon, Irma, du blödes sprödes Weib! Ich werde mich heute mal richtig amüsieren, und danach bist du Legende!

Alle Irma-Chris-Stories sind übrigens H I E R

Holidays in Kampodia

ALLES FERTIG!
KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen.
Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanden einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17.
Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen.
Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich.
Nebenwirkungen: Keine
Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%).
Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen)
Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert.
Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig...
*Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz.
(Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird und fertig ist...

Recent Visitors... ist leider übern Jordan gegangen. Schade drum, es war schön zu sehen, wie die Welt bei mir vorbei schaute...