PEINLICHKEITEN

Donnerstag, 15. November 2007

In der Nacht isst man gern alleine...

...Ich kaute im Schlaf auf irgendetwas herum, ich hielt es für ein
Kaugummi, aber es schmeckte so abscheulich, dass ich von dem Geschmack wach wurde und feststellen musste: Es war ein Oropax...

...Ich wachte auf, und mein Kopfkissen* war weg! Ich hatte schon üble Befürchtungen, bis ich sah, dass es auf dem Boden lag...

...Am Morgen fand ich auf meinem Nachtskonsölchen die leere Verpackung von einem Katzen-Lekkerli-Stick...

Allmählich frage ich mich, was ich nachts eigentlich so treibe...

*Kater Garfield hat mal was ähnliches erlebt, er meinte, seine Decke aufgefressen zu haben...

Sonntag, 7. Oktober 2007

Die Büchse der Pandora

Die verrückte Katze Psycho Mum hat sich entschlossen, nun wieder öfter bei uns zu nächtigen, denn es geht ja auf den Winter zu. Als Schlafplatz hat sie sich einen Schrank ausgesucht, der nach vorne hin gut abgesichert ist durch Bücher. Sie leidet ja schrecklich unter Verfolgungswahn, der sich darin äußert, dass sie ihre mittlerweile erwachsenen aber recht gutmütigen Kinder brüllend durch die Wohnung scheucht. Irgend etwas störte sie aber auf diesem Schrank - und sie warf es einfach hinunter.

Ich hatte es lange nicht mehr gesehen und wahrscheinlich auf dem Schrank versteckt, weil es zwar selten war - ich glaube, es diente einst als Behältnis für Zigarettenschachteln - aber nicht besonders schön:


Dann dachte ich: Schau doch mal rein, du hast doch bestimmt irgendeinen Mist drin aufgehoben... Gut, ich öffnete also vorsichtig das Gerät,


und hatte immer noch nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung, was da drin sein könnte. Bis es mir dann schließlich kam:


Gehäkelte Nelken mit Plastikstielchen!!! Ein gut verstecktes Geschenk, und es hat all die Jahre dort unbeschadet überstanden. Wahnsinn! Aber jetzt ist die Büchse der Pandora geöffnet, und ich kann den Inhalt nicht länger verdrängen. Also, falls jemand sie haben will...

Leider kann das Foto die Schönheit dieser erlesenen Kleinode nicht im entferntesten wiedergeben. Schade, schade...

Mittwoch, 8. August 2007

long, longer, longest...

Nein, nicht das was IHR meint! Es handelt sich eher um einen Tatsachenbericht über Tee. Genau, Tee... Seitdem ich diesen Tee genossen habe, denke ich (wenn man das noch denken nennen kann), dass ich ein paar Millionen oder Milliarden Gehirnzellen weniger habe als gestern um die gleiche Zeit.

Denn heute morgen erwachte ich nach einem sehr tiefen Schlaf - und fand mich zu meinem größten Erstaunen in den Kleidungsstücken wieder, die ich gestern wohl angehabt hatte. Was war passiert? Mühsam versuchte ich es zu rekonstruieren.

Also: Ich war gestern abend mit meiner Schwester in einem mexikanischen Restaurant im Einkaufszentrum. Und tatsächlich: Es war gerade die Zeit der glücklichen Stunde, was soviel hieß: Alle Longdrinks zum halben Preis.

Und ich bestellte mir einen Long Island Ice Tea. Dieser Tee wurde in einem eimergroßen Gefäß serviert und schmeckte... lecker.
harmlos
Das Essen war... weiß nicht, ich glaube, es war eher bescheiden, wie immer beim Mexikaner waren zuviele Chips drauf, und es war trocken.

Ich bestellte noch einen zweiten... Tee natürlich. Er schien mir so gut zu der feuchtwarmen Schwüle im Einkaufszentrum zu passen, und außerdem machte er das trockene Essen weniger trocken.

Ich konnte auch noch gut sprechen, ohne zu lallen. Nur als wir dann gehen wollten, strauchelte ich ein wenig heftig. Und ab da habe ich absolut keine Erinnerung mehr an den Abend. Ich weiß nicht, wie ich nach Hause gekommen bin, ich weiß nicht, wie ich ins Bett gekommen bin, ich weiß NICHTS!

Ich weiß nur, dass ich um diesen verdammten Tee demnächst einen großen Bogen machen werde!

Verzapftes:

ist ja nicht viel passiert,...
ist ja nicht viel passiert, ich bin noch da, der oder...
iggy (anonym) - 7. Jul, 12:10
so kurbelt man die wirtschaft...
so kurbelt man die wirtschaft an... und ich würde...
iggy (anonym) - 7. Jul, 12:09
wahnwitzig, genau! :-)...
wahnwitzig, genau! :-) das mit den luftpumpen darfst...
punctum - 7. Jul, 11:17
Da ist man mal ein klitzekleines...
Da ist man mal ein klitzekleines bisschen nicht da.......
Trick_17 - 7. Jul, 10:56
ach schätzelein,...
ach schätzelein, deine kommentare sind wie immer...
Iggy - 6. Jul, 14:52
Ööööööööh........
Ööööööööh........
punctum - 6. Jul, 12:08
jetzt haben wir ja erst...
jetzt haben wir ja erst mal ein wenig ruhe, bis die...
iggy (anonym) - 4. Jul, 12:35

Suche

 

Holidays in Kampodia

KAPITEL VIII - Ausschnitt
„Wieso hast du meine Mutter getötet?“
Max und Zirza wandten sich der Stimme zu, in der die Tränen über den getöteten Kater noch mitschwangen.
Zirza starrte eine Weile mit ihren schwarzen Augen in Andromedas Gesicht, bevor sie schließlich sagte: „Warum wohl? Kassiopeia hat die Götter beleidigt!“
„Wieso? Werde ein bisschen deutlicher!“ Andys Stimme klang hart und unerbittlich.
„Deine Mutter hat mir Archibald weggenommen. Er war fast schon dabei, mir einen Antrag zu machen. Aber nein, er musste sich ja in diese...“, Zirza spuckte die Worte förmlich aus, „ach so gute Frau verlieben. Und das habe ich ihr nicht verziehen.“
„Das ist krank“, sagte Andromeda mit zitternder Stimme.
„Nein, mein Kind, krank ist das, was dein Perseus dir angetan hat!“ Nun klang Zirzas Stimme triumphierend. Sie hatte zwar verloren, aber die Rache war ihr sicher.
„Wieso Perseus? Was meinst du?“
„Nun, er war es doch, der dich entführt hat. Er war der Jäger, der Schneewittchen töten sollte. Und er war auch das Ungeheuer, das Andromeda umbringen sollte...“
„Nein.“ sagte Andromeda leise.
„Oh doch. Frag’ ihn!“ Zirza schien unerbittlich.
„Nein.“ sagte Andromeda angstvoll - und schien nicht fähig zu sein, dorthin zu blicken, wo Max stand.
„Warum glaubst du, hat er dich gefunden? Warum wohl? Natürlich nur, weil er wusste, wo du warst. Ist doch sonnenklar! Ist es nicht herrlich, dass Max, dein Farmerboy und Geliebter, gleichzeitig Perseus und das Ungeheuer ist. Ich hätte das seinem eher schlichten und stereotypen Charakter gar nicht zugetraut.“
„Das ist nicht wahr“, sagte Andy mit tonloser Stimme. Sie wandte sich langsam Max zu und sah ihm in die Augen. In diese grauen Augen, die sie so liebte.
„Sag mir, dass es nicht wahr ist!“
Max konnte es nicht sagen, und deswegen floh er aus dem Zimmer.
Andromeda schaute ihm fassungslos nach. Und sie krümmte sich wie unter einem heftigen Schlag. Ihr ganzes Leben war in diesem kurzen Augenblick in Stücke zertrümmert worden.
Nichts war wahr, was sie für wahr gehalten hatte.
Max war ihr Retter und ihr Verderber zugleich.
Max hatte ein Kind im Wald ausgesetzt und es fast sterben lassen. Und sie war das Kind gewesen.
Aber es konnte nicht wahr sein. Der Max, den sie kannte, hätte das niemals getan.
Und dennoch... Warum war er aus dem Zimmer geflohen? Warum hatte er es nicht abgestritten? Warum, warum, warum...
Was hatte er mit Zirza zu tun. Warum wusste Zirza es?
Es war alles so ekelhaft. So fürchterlich.
Sie wollte nicht daran denken, weil sie nicht glauben wollte.
Sie wollte nicht daran denken, weil es so wehtat.
Sie sank in sich zusammen, und ihr Körper schaltete sich wie von alleine aus, er schaltete für fast zwei Tage ihr Denken aus, um sie vor der brutalen Wahrheit zu schützen, und während dieser Zeit lag sie von Fieberkrämpfen geschüttelt in ihrem Bett.
Keiner konnte sie in diesem Zustand erreichen.
Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird...

meine anderen:







e-mail:
nonamebike at aol dot com

Visitor locations


ALLTAGSFRUST
ALLTAGSLUST
ÄRZTE-ZAHNÄRZTE
DIGITAL
ESSEN.die.STADT
FOTOS-KATZEN-GARTEN
HAUSFRUST
HAUSHALT
HOLIDAYS i.KAMPODIA
KONTOR-KONTOR
LEBEN-STERBEN
PEINLICHKEITEN
UMWELT
V.WANDTSCHAFT
VORLIEBEN
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren