[>>]

UMWELT

Sonntag, 11. Oktober 2009

Und sie leuchten doch...

Hässlich fand ich sie eigentlich immer schon, die sagenhaften Energiesparlampen, und die teuren birnenförmigen waren nach zwei Jahren kaputt. Ich habe sie in die Mülltonne entsorgt. Stand drauf, dass sie Sondermüll sind? Keine Ahnung. Jedenfalls ist Quecksilber drin, zwar eine winzig kleine Menge, aber bei den Massen könnte es sich summieren, und der Stromverbrauch ist bei weitem nicht so niedrig wie angegeben.

LEDs waren bis jetzt keine Alternative, sie können eine bestimmte Größe nicht überschreiten, und die Leuchtkraft ist einfach zu gering. Mann wurmt das schon seit zwei Jahren, er meinte: Warum soll man nicht viele LEDs auf eine Birne oder sonstwas draufpappen, das muss doch irgendwie gehen!

Und tatsächlich: Es geht:
Ist natürlich teuer, vor allem bei solchen mit größerer Leuchtkraft, andererseits hat man nach ein bis zwei Jahren den Kaufpreis wieder raus, und sie halten angeblich bis zu 50.000 Betriebsstunden durch.

Aber mal schauen, was DIE für Nachteile haben. Man erfährt es ja immer erst ein paar Jahre später...

PS: Der Text ist ein bisschen, na ja, Schnupfen und Husten haben mich im Würgegriff.

Sonntag, 26. April 2009

Bin ich blöd oder was?

Sah und hörte gerade die Werbung eines namhaften europäischen Autokonzerns, der damit angab, das neue Auto hätte NUR einen CO2-Ausstoß von 120 Gramm auf einen Kilometer.
Ist das okay? Das scheint mir doch reichlich viel zu sein. Ein Kilometer... Und bei hundert Kilometern wären das schon, lass mal rechnen... 12 Kilogramm?
Wenn das wirklich stimmt, dann wird die Erde bald wie die Venus sein. Kohlendioxid in Massen, Schwerkraft in Massen - und vor allem unbewohnbar.
Aber ich hoffe ja immer noch, dass es ein Rechenfehler war...

Samstag, 17. Januar 2009

Wie (noch) ein Unheil in die Welt kam...

Eines Tages wurde das weltweite Spinnennetz erfunden, und viele Leute fingen an, es zu nutzen. Nicht viel später wurden die Suchmaschinen erfunden. Es waren vollkommene Maschinen, denn sie konnten angeblich alle Fragen beantworten. Und Fragen hatte die Menschheit ja immer schon.

Und so standen die Leute Schlange. Man fragte nach Reppzeppzionen und was ein Stalker Anzug wäre, ob es die Chatterlinge leichter im Leben hätten, ob Räkelhöcke in Raupenform schwer zu räkeln wären, warum die Katzen Oropax fressen, ob man Lorbeeren aufräumen muss, wie ein Trampeltier sich wohl tarnt, ob Hunde den Bildschirm ablegen - und ob es jemanden gäbe, der Lorex-Uhren reparieren könnte (Hmmm, wenn ich einen wüsste, könnte ich damit reich werden...).

Alle diese Fragen waren natürlich für das leibliche Wohl des fragenden Individiums unerlässlich. Und die Maschinen bemühten sich auch redlich und gewissenhaft, alle diese Fragen zu beantworten; meistens konnten sie das auch, aber in schweren Fällen gaben sie nur ungewisse Definitionen, führten die Suchenden wer weiß wo hin und verzettelten sich in vagen Andeutungen.
Aber dennoch suchten die Suchenden weiter.
Was sie nicht wussten war: Ihre Sucherei war so stromaufwändig, dass im Laufe von ein paar Jahren der Strombedarf des Planeten eine Schieflage erfuhr. Früher waren Industrie und private Kunden die größten Verbraucher von Energie gewesen, aber mittlerweile waren das die großen Suchmaschinen.
Und so kam es wie es kommen musste:

And wenn the engine died
we stood allone in the heat
an all the searching engines
forgot the name of their shit...


(Für FLOR, der leider wie so viele nicht mehr im Bloggeschäft weilt...) Und ich habe ein Semikolon benutzt bei diesem nicht ganz ernst zu nehmenden Beitrag. Hurra!

Donnerstag, 23. August 2007

Ausgestorben:

1.) Saurer Regen (Jugendliche* kennen den gar nicht)
2.) Smogalarm (siehe oben)

Heute gibt es stattdessen Feinstaub - und den kann man bekämpfen, indem man die Straßen mit Wasser besprengt...

Wie einfach das Leben doch geworden ist!

* wobei "Jugendliche" auch schon ein ausgestorbenes Wort ist.
(Iggy, zynisch)

Verzapftes:

ich will auch so bleiben,
wie ich bin! ;)) denn jetzt geht es gerade noch so... lieben...
Iggy - 22. Nov, 17:24
es haben...
...schon soviele die wende überstanden, dann werden...
dancefloor - 22. Nov, 14:01
Witzig geschrieben, aber...
Witzig geschrieben, aber doch mit ernstem Hintergrund...
Trick_17 - 22. Nov, 11:51
klar doch,
erst einmal müssen wir weihnachten überstehen,...
Iggy - 21. Nov, 19:55
ich behalte es auch,
und ich hab' den zettel weggeworfen, den wo "KISS the...
Iggy - 21. Nov, 19:41

Suche

 

meine anderen:




und hier gibt es richtige Bücher von mir, alias.I:


e-mail:
nonamebike at aol dot com
Visitor locations

Counter



Listinus Toplisten

TOPP, die WETTE...

mutiert allmählich zum Roman.
Ausschnitt aus TOPP, wie es begann 3:

Eine halbe Stunde später verließ Chris mit seinen Eroberungen das Strandcafé. Eine wirklich tolle Nacht stand ihm bevor. Er lächelte siegesbewusst und ein bisschen hämisch in sich hinein und dachte: Das hast du jetzt davon, Irma. Du blödes sprödes Weib! Ich werde mich jetzt amüsieren, und dann bist du Legende!
~~~~~~~~~~~
Er wachte auf mit dickem Kopf und einem pelzigen Geschmack im Mund. Vermutlich lag es am vielen Rotwein.
Was war sonst noch passiert? Mühsam versuchte er sich zu erinnern, aber sein Kopf tat zu weh. Und als sich schließlich die Nebel seiner Erinnerung etwas lichteten, stöhnte er gequält auf. Es gab keinerlei Erinnerungen, die irgendwas mit Sex zu tun hatten. War vielleicht gar nichts passiert?
Mit schmerzendem Kopf bemühte er sich weiter, der vergangenen Nacht ihre Geheimnisse zu entringen.
Und nach einer geraumen Weile setzte er sich fassungslos im Bett auf – nicht ohne sich vorher an den schmerzenden Kopf gefasst zu haben – und er fühlte sich entsetzlich. Aber nicht wegen des Katers.
Sondern, oh Gott... Er hatte doch tatsächlich keinen hochgekriegt!
Entsetzen machte sich in ihm breit. Wie konnte das passieren? So alt war er doch noch gar nicht. Bis jetzt hatte er noch nie versagt, und mit einunddreißig durfte so was nicht passieren. Was war los? Was war mit ihm passiert, beziehungsweise nicht passiert?
Er ließ sich stöhnend ins Bett zurücksinken und versuchte, den gestrigen Abend zu rekonstruieren:

Alle Irma-Chris-Stories sind übrigens H I E R, alle bis auf die, die noch kommen...

Holidays in Kampodia

ALLES FERTIG!
KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen.
Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanten einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17.
Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen.
Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich.
Nebenwirkungen: Keine
Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%).
Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen)
Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert.
Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig...
*Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz.
(Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird und fertig ist...