Klein Sioux oder eigentlich Siouxsie (immer wieder lustig, das beim Tierarzt zu buchstabieren, ausgesprochen wird es: Klein Ssu oder Ssusie) - was ist mit dir passiert?
Angebrochener Zeh (bei Katzen sind die Zehen sehr lang, und sie laufen auf den Zehenspitzen), und eine tiefe Wunde, die sich entzündet hat.
Fazit: Siouxsie muss einen Kragen tragen, das ist bestimmt sehr ungemütlich, sie hat aber ein eigenes Zimmer ohne Kater aber mit Essen, bekommt Calzium und Schmerzmittel, darf mindestens eine Woche nicht nach draußen (aua!) - und ist im Augenblick gaaaanz lieb. Kein Wunder, hat ja auch die volle Schmerzdröhnung beim TA gekriegt...
Geil, wa? Ich überlege, was dagegen*zu tun, obwohl es bestimmt nutzlos ist. Sorry Leute, aber solange das nicht geklärt wird, habe ich absolut keinen Bock drauf, lustige Beiträge im Blog zu schreiben.
* Link war zwischenzeitlich weg, jetzt ist er wieder da, anscheinend wurde die Seite von Hackern angegriffen. Ich glaube es nicht, soweit sind wir wieder schon?
Die Katzen werden sich ab jetzt streng meinem Reglementente unterwerfen, denn es gibt nur noch EINE Katzenklappe ins Haus, und die führt NUR in den Keller und NICHT in die anderen Stockwerke, in denen lebendige Mäuse abgelegt wurden, die sich über eingelagerte Katzenfutterkonserven in Leichtmetallausführung hermachten - diese aufknabberten und nebenbei alles vollschissen, ha, ich wusste gar nicht, dass man so einen Hass auf diese kleinen Nager empfinden kann, wie auch immer, ich habe sie gekillt, die Superfressmaus, die, nachdem wir alles Fressbare aus dem Dachgeschoss entfernt hatten, fressgierig im Hausflur herumspazierte, wozu sich keine der Hauskatzen äußern wollte, blöde Pennerkatzen, jedenfalls endete das Ganze in einem blutigen Inferno und hatte viel mit Besen und Schrubbern zu tun, und das haben sie jetzt davon, die Katzen, strenge Regeln, verdammt noch mal und das Vorzeigen von allen Pfoten, die grenzenlose Freiheit ist vorbei, denn keine Katze und möglicherweise auch kein Mensch kann die grenzenlose Freiheit vertragen, ohne anderen zu schaden, wow, tief schwimmt Filosofisch, ist aber immer noch besser als Filosomaus, was immer das heißen mag... ;-)
So, jetzt hammers:
Seit Wochen Schmerzen in den Fingern, Gelenke geschwollen, komme mir im Supermarkt beim Fischen nach Kleingeld total ALT vor.
Also Orthopäde. Obwohl ich Ärzte hasse. Termin sofort geklappt, nur 1 Stunde gewartet.
Ortho war nicht begeistert, fragte, ob ich schon beim Rheumatologen war.
Nöö... Immerhin neuer Termin für Blutabnahme und Röntgen, muss geklärt werden, ob normale Arthrose oder Rheuma. Rheuma geschieht durch Entzündungen.
Ergebnis: Alles mittel, keine eindeutige Entzündung...
Aber... muss trotzdem zum Rheumatologen oder Internisten, könnte ja doch watt sein, watt nur DER rauskriegt. Vorschrift!!!
Termin aber erst Anfang März... geil, wa?
Stehe hier mit meinen Händen (paradoxerweise), muss warten, weil Orthopäde auch wartet. Is aber egal: Wenn Arthrose, dann hilft sowieso nix, außer Ersatzteile einzubauen. Verdammt! So gesehen wäre Rheuma toll, s’dauert länger...
So what? ;-) Wir leben und sterben unter Schmerzen, aber solange wir leben, leben wir.
1.) Vorsicht bei Gerüsten...
Das Haus bekommt einen neuen Antrich. Die Maler sind fertig, aber das Gerüst steht noch. Jemand von den Stadtwerken klingelt bei der alten Dame im Erdgeschoss und sagt, auf der etwas entfernten Hauptstraße wäre ein Wasserrohrbruch und ob er mal bei ihr das Wasser laufen lassen könnte. Alte Dame ist froh, Gesellschaft zu haben und erzählt bereitwillig von dem Loch in der Wand in ihrer Küche...
Das Gerüst ist endlich abgebaut. Vor der Wohnung der alten Dame steht eine Frau mit einem riesigen Blumenstrauß, sie entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten, die durch das Gerüst entstanden sind - und wird von alter Dame in die Wohnung gebeten. Frau interessiert sich brennend für das Loch in der Wand in der Küche und hat eine sehr laute Stimme...
Als Frau weg ist, stellt alte Dame fest, dass ihr kleiner Safe aus dem Wohnzimmerschrank herausgebrochen wurde. 500 Euro FUTSCH!
2.) Polizisten können gefährlich sein...
Es war ein sehr freundlicher Polizist, der den Siebenundachzigjährigen besuchte. Er interessierte sich für all dessen Lebensbelange, aber hauptsächlich machte er sich Sorgen um den alten Herrn, weil der sein Geld und den Familienschmuck so leichtsinnig in seiner Wohnung aufbewahrte, wie der alte Herr ihm bereitwillig erzählte.
Die beiden plauderten sehr nett miteinander, und der nette Polizist betonte immer wieder laut, dass der alte Herr sein Geld NIEMALS in der Schrankschublade, NIEMALS unter dem Bett und vor allem NIEMALS den Schmuck in dem Safe hinter dem Rosenbild aufbewahren sollte. Besser alles auf die Sparkasse bringen...
Als der nette Polizist weg war, stellte der Siebenundachzigjährige fest, dass 13.000 Euro futsch waren und der Familienschmuck auch.
Wie auch immer, haltet die Ohren und Augen steif und lasst euch nicht ausbaldowern...
... und nicht fotografiert habe, das waren die Gänse, die sich gerade in riesigen Schwärmen sammeln und die bald unser Land verlassen werden in Richtung Süden, die Glücklichen! Immer wenn ich sie schreien hörte, hatte ich entweder die Kamera nicht zur Hand - oder ich musste gerade ein Katzenklo saubermachen... Egal, andere haben es geschafft, und das sind zwar keine Gänse, aber es ist toll!
Ich musste also Katzenklos saubermachen. Warum? Meine drei (hahaha "meine"...) gehen ja nur draußen ihre Bedürfnisse befriedigen, es sei denn, es läge meterhoch Schnee oder der Boden wäre permafrostig gefroren.
Es war so: Vor fast vier Wochen schellte es bei mir, und die Frau von der Tierwacht fragte mich, ob ich für eine Woche zwei Katzen unterbringen könne. Das Elend ist natürlich groß, alle Plätze sind überfüllt, und sie hatte nur noch die Möglichkeit, die beiden Süßen in einer Dalmatinerbox quasi zu parken. Also sagte ich: "Jau!"
Die beiden sind richtig lieb, viel lieber als meine eigenen. ;-) Ihr Besitzer ist ein Junkie, der öfter mal umziehen muss, aus diversen undurchsichtigen Gründen. Wir haben mittlerweile festgestellt, dass es sich um Papa und Sohn handelt. Der weiße ist der Papa und der getigerte der Sohn. wir kennen noch nicht mal ihre Namen und nennen sie einfach Pappi und Darling. Die Geschwister von Darling hat Junkie an "gute Freunde" verschenkt, die Mutter von Darling hat die Frau von der Tierwacht dem Junkie abgeluchst, kastrieren lassen und gut vermittelt. Auch unsere beiden sind natürlich kastriert und hundertprozentig stubenrein. Also ideale Hauskatzen. Ich versuche gerade, ihnen die Trockenfutterfresserei abzugewöhnen...
Aber was wird mit ihnen, fragte ich Brigitte, die Tierwachtfrau. Anderswohin vermitteln? Der Markt ist gesättigt, und außerdem würde der sich doch sofort Nachschub besorgen, und dann fängt alles wieder von vorne an. Brigitte wusste es auch nicht, stimmte mir aber generell zu.
Okay, ich warte, die Jungs sind ja so lieb, aber fünf Katzen, wenn auch auf drei Etagen verteilt, sind ein bisschen viel. Ich fühle mich mittlerweile wie in einem Hotel. Frühstück erste Etage, Frühstück zweite Etage, Frühstück Erdgeschoss, Rücksicht nehmen auf Diabetiker-Dickie, der muss nämlich vor'm Frühstück und Abendessen gemessen und gespritzt werden. Aufpassen, dass sich der irre Tigger keinen Einlass zur ersten Etage verschafft und dort alles markiert. Mal schau'n, wie's weitergeht.
Falls wir von Junkie nichts mehr hören und falls einer von euch sie dann haben will, BITTE MELDEN !!! ;-)
Im Frühjahr planzt Frau Schaubutt schon
begehrlich auf dem Bauschutt Mohn.
hatte Sohn Fritz dann hitzefrei
dann war ganz schnell der Fritze high
trank er den guten Wappentrunk
ihm bald schon ein' der Trappen wunk
und auch viel von der Meisen Grund
vernahm er aus der Greisen Mund
währenddessen fressen Katzen
die schönsten kessen Fratzen
und schließlich geht Mike Tyson hops
als Opferlamm der heißen Tops
jedoch der Fritz der wird nicht schlau
er will die Dröhnung ganz schlicht now
Was soll ich mit dem Hitzespray
ich will doch nur 'ne Spritze hey!
Okay, das Ende fehlt, war zu schwierig - ist aber vorhersehbar...
Bin im Augenblick verzweifelt: Das altbewährte Frontline gegen Flöhe lässt nach, zumindest gegen ein paar resistente und deswegen sehr renitente Flohstämme. Ich sehe die Stammeshäuptlinge förmlich trommeln: Auf die bepelzten Vierbeiner, stecht sie wo ihr nur könnt, stecht auch die großen nackten Zweibeiner, die schmecken auch nicht schlecht, und besonders schön ist es, wenn sich alle jucken...
Danke ihr kleinen Scheißviecher!
Gut, ein Umgebungsspray haben wir mittlerweile, schon die zweite Flasche - und ich hoffe, dass die Flöhe oder ihre Brut sich wenigstens drüber kaputtlachen. Auch einen Fogger haben wir ausprobiert, dem Himmel sei Dank leben wir alle noch. Trotz neuem Mittel (Advanced heißt es) finde ich immer noch 1-2 Flöhe auf den Katzen, und zwar mit einem altmodischen Flohkamm. Ist 'ne eklige Sache, das zappelige Viehzeugs mit einem Messer plattzuquetschen, aber es befriedigt mich enorm! Andererseits machen sie keinen sehr gesunden Eindruck, aber das ist mir scheißegal, denn eigentlich sollten sie doch gar nicht mehr da sein... Also was tun? Am liebsten möchte ich es ja ohne die chemische Keule machen, denn das ist auf Dauer nicht gut für die Burschen. die Katzen meine ich natürlich.
Mittlerweile las ich, dass Bierhefe nicht nur enorm gut für die Gesundheit der Katzen ist, sondern dass sie sogar eine abschreckende Wirkung gegen obiges Geziefer haben soll. Ich glaube es mal, und es kann ja auch nicht schaden.
Es kann angeblich auch nicht schaden, in den Staubsaugerbeutel ein Stück Flohhalsband zu legen - dann muss man den teuren Beutel nicht immer gleich in die Tonne kloppen nach dem Flohsaugen... Ich hörte zwar, dass man den Beutel auch tiefgefrieren kann, aber das ist mir doch zu ekelhaft, denn warum sollten Flöhe das nicht überleben können, um dann im Freezer ihr Unwesen zu treiben?
Wie auch immer, das Advanced hat also nicht durchschlagend gewirkt, und deswegen haben wir vorgestern ein Biomittel aufgetragen, auf die Katzen natürlich. Es soll die Flöhe vertreiben. Aber wohin gehen bzw. hüpfen die dann? Hoffentlich zu den Nachbarn und nicht zu uns. Das ist blöd, denn das Problem wird dadurch nur verschoben und nicht gelöst. Ist genauso wie mit der biologischen Mausefalle, aber davon berichte ich ein anderes Mal... ;-)
PS: Das angeblich biologische Mittel hat so schlimme Beurteilungen gekriegt, und die Katzen versuchten wie wild es abzukratzen, dass wir es abgewaschen haben. Und jetzt stehn wir erstmal ohne da...
tja, das möchte ich auch, vor allem die richtige Kurve kriegen.
Okay, es geht um Kater Dickie, das ist der mit Diabetes. Und okay, er lebt noch, aber irgendwie sind seine Blutwerte absonderlich.
Unter dem Insulin Lantus sollten sie ja eigentlich eine flache Kurve ergeben, aber nee... Seine Blutzuckerkurve ähnelt einer Achterbahn, mal rauf, dann noch mehr rauf, dann extrem runter - und wie kriegt man raus, warum das so ist?
Jetzt ist es mit der Google-Tabelle verlinkt
Es könnte dran liegen, dass das Insulin länger oder kürzer als 12 Stunden wirkt, sich also überlappt oder gar nix mehr tut. Es könnte auch dran liegen, dass bei manchen Katzen eine Gegenreaktion erfolgt, und zwar von der Leber her.
Die denkt: Aua, nee, watt sinn de Wert heut niedrig! Da müsse mer mal ein bissken Glukose ausschütte, sonst krepiert der uns noch! Wie denn, watt denn, zuvill Glukose? Is mir doch ejall!
So oder ähnlich wird es ablaufen. Wir messen ja kaum in der Nacht - und verpassen deswegen bestimmt viele niedrige Werte, und am nächsten Morgen ist die Gegenreaktion schon voll im Gange. HOCH, und zwar den ganzen Tag über!
Jetzt empfehlen gewisse Ärzte: Dagegen anspritzen!
Andere empfehlen: Zuviel Insulin! Dosis muss niedriger werden!
Oder das Katzendiabetes Forum: Nach unserem Protokoll muss alle 2-3 Tage die Dosis erhöht werden, bis die Werte im gewünschten Bereich sind.
Tja, Pustekuchen! Dagegen anspritzen will ich nicht unbedingt, denn die Werte rauschen dann so in den Keller, dass der Kleene es wohl nicht überleben wird, vor allem nachts, wenn keiner bei ihm misst und er total unterzuckert, weil er eine viel zu hohe Dosis kriegt. Und alle 2-3 Tage die Werte erhöhen? Ha, ist doch das Gleiche! Also sachte reduzieren? Okay, ich hab's versucht, und die Werte waren danach nicht schlechter. Aber auch nicht gut.
Und so basteln wir weiter herum und hoffen. dass die Leber eines Tages ein Einsehen haben wird, dass Lantus die Kurve kriegt und diese flacher wird. Und so weiter... ;-)
Immerhin geht es Kater Dickie gut, auch mit manchmal hohen und manchmal extrem niedrigen Werten. So wie heute...
Ausschnitt aus Verrückt nach BOB...
Sie schreckte aus ihrem Traum auf, wo war sie? Nein, um Himmels Willen nein, mitten in der Öffentlichkeit auf ihrem Balkon! Hoffentlich hatte niemand ihr Stöhnen gehört. So ein Mist! Und vielleicht hatte sie sogar jemand beobachtet. Die Schamesröte stieg ihr ins Gesicht. Was hatte sie sonst noch getan, von allein kam ja nix, vor allem beim Orgasmus... Sie richtete sich auf und spähte unauffällig in die Gegend. Auf der anderen Seite gab es mehrere Häuser mit Balkons, und sie waren gar nicht so weit weg. Caros Augen machten Halt. Der Balkon lag ein bisschen höher als ihrer, ein Mann lehnte sich über die Brüstung, er hielt eine Bierflasche in der Hand und grinste sie geradezu unverschämt an. Caro stöhnte auf vor Wut. Was für ein Blödmann! Typ Bauarbeiter, sehnig muskulös, braungebrannt, er trug ein enges schwarzes T-Shirt, tatsächlich sah er gut aus auf seine grässlich körperliche Bauarbeiterart, er erinnerte sie an einen Schauspieler aus einem uralten Film – Caro liebte uralte Filme – und dann fiel es ihr ein: Er sah aus wie der junge Paul Newman in EXODUS, irre gut jedenfalls. Und wahrscheinlich war er dumm wie Brot!
Der und schlafen!
Kaum liegt sie, da ist schon über ihr, und er macht sich noch nicht einmal die Mühe, ihr das indische Shirt auszuziehen. Er streift es ihr einfach hoch, entfernt ihren Slip irgendwie, wie konnte das geschehen, hat sie ihm etwa dabei geholfen? Hat sie ihren Hintern freiwillig willig hochgehoben? Nein, nein, nein, das kann nicht sein...
Er zwängt sich zwischen ihre Beine - und er ist so leicht in ihr, dass sie es nicht glauben kann.
Ich bin die Sahne, denkt sie erstaunt. Aber hat sie das nicht schon vorher gewusst? Doch, ja, irgendwie.
„Hey, Moment mal“, stammelt sie, aber das wird natürlich ignoriert, denn schließlich hat sie ja nicht ‚nein’ gesagt.
Ja nicht nein gesagt, das ist echt witzig. Ja nicht nein... Ja nicht nein...
Er hat sie gut zurecht gelegt, und irgendwie bewundert Irma seine Geschicklichkeit. Er muss wirklich viel Erfahrung
mit Frauen haben. Die meisten Deppen wissen ja noch nicht einmal, wo eine Frau ihre strategischen Stellen hat. Aber
er schon, und das ärgert sie auch ein bisschen. Wie viele Frauen muss man studiert haben, um zu so einer
Meisterschaft zu gelangen? Andererseits ist sie bis jetzt ziemlich unberührt und cool geblieben. Hahaha!
Was hat sie ihm damals eigentlich erzählt, Sie hat es ein wenig verdrängt, aber es ist noch da, sie muss er nur aus
ihrer Erinnerung abrufen. Während Irma krampfhaft überlegt, versucht sie ihren Körper ganz ruhig zu halten und ja
nicht in seinen Rhythmus einzusteigen. Sie ist ja so was von passiv, obwohl ein Instinkt sie fast dazu treibt, sich
ihm entgegen zubiegen und... nein, nein, nein, das könnte ihm so passen! Außerdem ist sie besoffen, und ihr Körper
ist in diesem Zustand total empfindungslos, das weiß sie aus Erfahrung.
Also was hat sie ihm vor zwei Monaten noch erzählt? Außer das mit dem ‚Jeder Mann, der mit mir schläft, verliebt sich
in mich.’
Und dann fällt es ihr urplötzlich wieder ein: ‚Und außerdem bin ich sowieso frigide’. Himmelherrgottnochmal, wie kann
man so einen Mist erzählen? Natürlich hat er sie dazu provoziert. Aber dieses blöde Gewäsch kann er doch nicht ernst
genommen haben.
Irma versucht immer noch, sich nicht zu bewegen. Warum schreit sie nicht um Hilfe? Warum versucht sie nicht, ihm ins
Gesicht zu boxen oder ihm mit den Knien in irgendwas zu treten. Das könnte sie, wenn sie es wollte. Und trotzdem
liegt sie hier, sie lässt sich von ihm begatten und sie hat seltsame Gedanken dabei. Da war doch dieser Limerick, ein
total blöder Limerick...
There was a young man named Skinner
who took a nice lady to dinner
but before dinner Skinner was in her…
ALLES FERTIG! KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen. Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanden einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17. Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen. Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich. Nebenwirkungen: Keine Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%). Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen) Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert. Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig... *Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz. (Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)