Samstag, 10. Mai 2008

Jaaa dann...

Wenn an Straßenrändern
staubige Blumen blühen
auf sonst weißen Knien
Sonnenbrände glühen

jaaa...

Wenn Mädchen in Shorts
auf Barhockern sitzen
und lange Beine auf
Kunstleder schwitzen

jaaa dann...

Wenn blasse Männer
in Sandalen und Socken
mit neckischen Hüten
in Biergärten hocken

jaaa dann ist...

Wenn es brenzlig aus
den Gärten duftet
und kein Mensch mehr
wie blöde schuftet

jaaa dann ist's Sommer... ENDLICH!!!

PS: Ich wollte auch mal ein Gedicht schreiben. *lach*
Und ich wünsche allen schöne Pfingsten!

Sonntag, 4. Mai 2008

Gewöhnungsbedürftig...

Lausig kalt ist es draußen, das hat mich aber nicht davon abgehalten, meiner Kondition hinterher zu radeln. Aber es ist schon ziemlich peinlich, wenn man auf 7 Kilometern (unauffällig) dreimal Pause machen muss... Letztes Jahr um die Zeit war ich schon viiiieeel weiter, aber da gab es auch keine Tulpen mehr. Im Gegensatz zu heute:



Die Farbe ist natürlich gewöhnungsbedürftig, und ich konnte sie natürlich (wie immer) nicht so richtig scharf kriegen.
Und jetzt werde ich mich wieder in die Gartenarbeit stürzen. Bis denne!

Mittwoch, 30. April 2008

Verzweifelt vermisst...

wird Christi Himmelfahrt, der sogenannte Vattertag. Das ist der Tag, an dem Väter und Nichtväter mit kleinen neckischen Wägelchen hinaus in die Natur (nächste Kneipe) ziehen und sich dort besaufen.
Denn leider fallen dieses Jahr Christi Himmelfahrt und der 1.Mai auf EINEN Tag. Frechheit! Und das betrifft ALLE Bundesländer! Ihr habt es noch nicht bemerkt? Dann betrachtet bitte diese Nachricht als gegenstandslos...
Außerdem fällt Allerheiligen auf einen Samstag, und 2008 ist ein Schaltjahr. Sonst noch was? Ich glaube, Weihnachten findet dieses Jahr wie immer ab dem 24.Dezember statt, und das ist dieses Jahr ein Montag. Na immerhin!

Donnerstag, 24. April 2008

Wildwechsel

Nachts auf der Terrasse gibt es ein Kommen und Gehen. Alle sind scharf auf das Katzentrockenfutter, welches eigentlich nur für den wilden Grautiger Tigger bestimmt ist.

(vorm Kastrieren)
Da ist die scheue weiße Katze mit den schwarzen Ohren, die von mir Mützchen genannt wird. Oder der große fette schwarze Kater, den ich für den mutmaßlichen Vater von Dicky und Siouxsie halte. Oder die weiß-braun gefleckte Alpenkuh äääh... Katze mit den kurzen vorderen Beinchen, die aber nur ganz selten kommt. Und ich möchte nicht wissen, wer noch alles im Dunkel der Nacht am Trockenfutter nascht. Ich meine sogar, eine riesige gelbe Katze mit einer üppigen Halskrause gesehen zu haben. Muss einen größeren Teller nehmen...

Die Amseln allerdings tun es am hellichten Tage,
und es sind mindestens fünf verschiedene... Das Bild ist natürlich schlecht, kein Wunder, wenn man 1.) nach draußen und 2.) durch eine Glastür hindurch fotografiert - und dann noch einen Bildausschnitt macht. So gesehen gar nicht schlecht für die kleine Digi. Habe sowieso den Verdacht, die gute EOS fotografiert ein wenig unscharf (das kann nicht immer ICH gewesen sein) und man sieht (aber nur bei hellem Hintergrund) so seltsame Flecken (oben rechts) auf den Bildern. Eine absolute Fehlinvestition, das Geld hätte ich lieber sparen sollen für schlechte Zeiten, weil ich nämlich von meinem Job absolut die Nase voll habe, aber darüber schreibe ich ein andermal oder auch nicht.

Freitag, 18. April 2008

Doll by Doll...

Jahrelang habe ich im Netz nach ihnen gefahndet, und was war? NULL! Dabei waren sie so gut, Jackie Leven sang (singt immer noch) so leidenschaftlich und gefühlvoll. Außerdem sah er tatsächlich wie ein Exlover von mir aus, der auch in einer Band sang...
Jackie L.
(klicken for "Stripshow" - mp3 1,5 mb)

Aber jetzt auf einmal gibt es sie wieder zu kaufen, und das sogar auf CD. Seltsamerweise war ich fast schon so weit, eine schlechte digitalisierte Fassung meines Lieblingssongs hochzuladen. Aufgenommen vor zehn Jahren - auf barbarische Weise von einer uralten (1979?) Schallplatte abgekratzt mit einer maroden Nadel und alles ohne USB irgendwie in den Computer gekriegt. Hört sich wirklich nicht gut an, aber ich wollte es in Erinnerung rufen, es konservieren für alle Ewigkeiten auf diesem Server. Na ja, hat sich erledigt, aber ich kann es mir nicht verkneifen, einen kleinen Ausschnitt von "Stripshow" zu bringen. Ob das wohl verboten ist? In diesem Fall sehe ich es als Reklame. JA! Das Schärfste ist, er tritt demnächst hier auf, und zwar am 18.09.2008 um 20:00 Uhr in der Zeche Carl. Sollte ich hingehen?

city was bursting into flowers for the spring
it's time to dress up in that old costume againe
before we go down to the stripshow...

Verzapftes:

@ dr_adi_waberl
(wie gut, dass es copy und paste gibt) seltsamerweise...
Iggy - 12. Mai, 17:08
@ herold
sie leben in einer parallelwelt und sind von diesem...
Iggy - 12. Mai, 17:02
männer, sandalen...
... sollte nicht gehen Aber leider sieht man/frau das...
dr_adi_waberl - 12. Mai, 15:10
männer, sandalen...
... geht gaaaar nicht. aber sonst ist das gedicht gut....
herold - 12. Mai, 14:47
ist das erst ein paar...
ist das erst ein paar tage her? kaum zu glauben. hier...
Iggy - 12. Mai, 14:16
dieser blog hat es in...
dieser blog hat es in sich! 4.5. "lausig kalt" 10.5....
flor - 12. Mai, 11:31
hier ist nix verordnet,...
hier ist nix verordnet, hier brüllt man freiwillig......
Iggy - 11. Mai, 15:45

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Holidays in Kampodia

KAPITEL VI - Ausschnitt
Mittlerweile ist Rebekka aufgestanden, sie hat sich einen Pullover übergestreift, ist nach unten gegangen und starrt durch die geöffnete Terrassentür nach draußen. Sie kann es immer noch nicht begreifen.
„Morgaine, wo bist du?“ ruft sie in die Dunkelheit. Und als keine Antwort kommt, geht sie nervös nach vorne zur Eingangstür und blickt auch dort nach draußen. Sie sieht bleich aus unter der normalerweise leicht braun getönten Haut. Und sie ist sehr ruhig. Sie sagt nichts, sondern lauscht nur irgendwohin, aber sie hört nichts, alles ist stumm, Morgaine ist nicht da, und sie meldet sich nicht. Sie geht in den Stall, macht das Licht an und späht in die Gänge hinein. Niemand ist da, zumindest kein Mensch. Die Pferde rascheln leise in ihren Boxen. Kalybos, der weiße Ziegenbock schläft neben seinem Pferdefreund, dem wild gescheckten Mustang Zagato, der immer noch nicht auf der Sommerweide ist. Zagato selber steht wie ein Standbild unbeweglich in seiner Box und träumt vor sich hin. Vielleicht träumt er von der Prärie. Auch die Schweine schlafen friedlich, und sie schnarchen tatsächlich. Aber wo ist Morgaine? Rebekkas Augen schmerzen, sie wollen weinen, aber sie können es nicht. Rebekka lässt sie nicht weinen. Es gibt keinen Grund zum Weinen. Morgaine wird gefunden werden. Sie geht aus dem Stall heraus und läuft in die Finsternis hinein, die sich auf dem Fußweg neben dem Gut niedergelassen hat. Wie anders ist es jetzt als am ersten Tag, als Morgaine fröhlich mit Kuhscheiße spielen wollte. Jetzt ist es finster, und in den Büschen knistert und raschelt es. In den Bäumen rauscht es unheimlich, und Rebekka beschleicht ein Gefühl der Angst vor der Natur. Ist das normal? Könnte die Natur einem feindlich gesinnt sein? Oder sind das nur die Menschen, vor denen man Angst haben muss?

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater - weil keine zeit - sondern dort:
Was geschah und geschehen wird...

meine anderen:







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