HAUSFRUST

Dienstag, 8. April 2008

Ha, gestern war ich schlecht drauf,

aber heute noch viel mehr....

Gestern kehrten die Ameisen zurück und liefen locker flockig über die Arbeitsplatte...
Heute haben sie sich vermehrt, kriechen aus allen Ritzen der Küche und suchen nach Fressbarem (Tipp: ein Katzenleckerli-Stick, der nicht ganz dicht ist...)

Gestern hatte ich ein bisschen Angst vor der Nachmessung des Schornsteinfegers...
Heute weiß ich, dass die Angst berechtigt war. Messung immer noch schlecht, Behörde muss verständigt werden... Deal mit Schornsteinfeger: Vier Tage Zeit zum Nachbessern. Was, wenn nicht gebessert? Verhaftung? Pah, bestimmt Geldstrafen!!!

Gestern: Alles andere, wie dicken fetten Efeu im Garten auszumisten - und dass die Wandfarbe nicht die eklig gelben Riesenflecken an der Badezimmerdecke abdeckt... Alles Killefitt!
Heute bin ich soweit, dass eine Verhaftung verlockend wäre...

Mittwoch, 2. April 2008

zwangweiser Frühjahrsputz ...

Im Zuge der Ameisenvernichtung bzw. Vertreibung versuche ich, die Jungs auszuhungern. Es scheint zu klappen, denn seit zwei Tagen habe ich keine Ameise mehr erblickt. Ist ja auch kein Wunder:
Wenn man statt der Mülleimer kleine Plastiktüten benutzt, die nicht viel Müll aufnehmen können...
Wenn man sogar das bisschen Müll einpackt, bevor man es kurzfristig entsorgt...
Wenn man den Katzen nur auf schriftliche Anforderung Feuchtfresschen serviert und den Rest davon sofort einschweißt...
Wenn man alles mit Essigessenz einreibt, mit Backpulver bestreut, mit Zimt garniert und mit Flüchen belegt...
Wenn man sogar den Kücheneckschrank saubermacht, dieses Horrorteil...
...Man kommt an nix ran ohne ausgefeilte Logistik und Körperverrenkungen. Aber geschafft! Alles blitzt und strahlt vor Sauberkeit. Und ich habe zwei neue Begriffe erfunden: "Ameisenrein" und "Frühjahrsameisenputz". Das heißt jetzt nicht, dass ich mich nur mit Putzen beschäftige. Ich halte mich manchmal auch im Garten auf - und putze... NEEIIN!!!
Ansonsten ist nicht viel los, die Tage werden merklich länger, und alles kleidet sich in zartes artiges Grün... Das Haus riecht nach Heizöl, die Handwerker werkeln laut vor sich hin, ich habe zwei Tage Urlaub - und immerhin tut sich etwas. Halleluja!!!

Montag, 24. März 2008

Leichen pflastern meinen Weg,

allerdings sind es nur Ameisenleichen. Ich habe nämlich Ameisen in der Küche, ganz kleine schwarze, und sie fressen vorzugsweise Katzenfutter. Bis jetzt habe ich mich damit begnügt, sie auf ökologische Weise totzuquetschen, aber es sind einfach zu viele. Der Fluch des Gartens...


Das ist kein Winterbild, nein, es ist ein Osterbild.

Und morgen findet dann der Einbau der neuen Öltanks statt. Das wird lustig. Die Schutzmauer muss umgehauen werden, die Steine müssen raus und (irgendwann) entsorgt werden. Der Inhalt der alten Tanks muss irgendwie in die neuen kommen, wahrscheinlich auf abenteuerlichen Umwegen. Und das alles kann nur unter der Bedingung passieren, dass die NEUEN überhaupt durch diese verschnöselten verbauten Kellertüren passen. Es könnte knapp werden...

Freitag, 29. Februar 2008

Von wegen Glücksbringer ...

So lustig war er gar nicht, der neue Bezirksschornsteinfeger, der sich persönlich zu uns aufgemacht hatte, um alles niederzumachen. Monopoli
Zuerst machte er das Rauchofenrohr nieder, das vor kurzem erst repariert worden war. Dieses Rohr (seit Jahrzehnten im Dienst) wäre überhaupt nicht für Ölheizungen geeignet. Also erneuern! Okay...
Und man sollte meinen, so ein flatschneuer Brenner würde gut genug brennen, um keine Ölrückstände zu fabrizieren. Haha! Das erwies sich als Irrtum! Und auch Kohlenmonoxid wurde reichlich gemessen. Oh Gott! Absolut tödlich!
Ich weiß nicht, wen ich jetzt mehr hasse, den neuen BZSF (der im übrigen ein fieser kleiner Sack ist), den Installateur oder die Firma, welche die Brenner herstellt. Oder mich, weil ich eine Ölzentralheizung habe...
Allerdings haben wir sechs Wochen Zeit, um alles reparieren zu lassen. Und vielleicht haben wir ja Glück und die neu anfallenden Öltanks können bis dahin eingebaut werden. Auch das wird eine irre Aktion mit unberechenbaren Folgen werden. Abgesehen von den Kosten...

Jedenfalls bin ich mies drauf. Und der getigerte kastrierte Drecks.... äääh Kater sollte heute unbedingt zum Nachimpfen. Mal schauen, ob das klappt.

Das einzig Gute heute war, als meine Schwester sagte: Du hast ja wirklich ein Superfigürchen, Hintern und Taille und überhaupt...
Meinen Bauch hat sie netterweise übersehen... ;))

Sonntag, 20. Januar 2008

Der kleine Horrorkeller

Eben im Heizungskeller herumgewühlt. Große Aktionen stehen bevor: Alte Öltanks müssen hinaus, und neue müssen herein.
Soviel Spinnweben! Soviel Müll! Alter Müll von den Vorbesitzern und neuer obendrauf. Viel in die Mülltonne geworfen, entdeckte die größte Sammlung von verrosteten Feilen - und seltsame Krümel in einem Regal, tippte zuerst auf Mäusedreck, war aber zu groß dafür. Stellte schließlich fest, dass es sich um getrocknete Asseln handelte *würg*.
Diese Leute von früher, das müssen Riesen gewesen sein, wenn man sie an ihrem groben Werkzeug misst, diese überdimensionale Glühbirne, nee nee... Aber den Handbohrer, den behalte ich, der sieht nett aus.


War zu verlockend, damit herumzuspielen:

Sonntag, 6. Januar 2008

Das Gespenst auf der Wand...

Es fing an mit einem Fleck neben der Haustür. Er ähnelte einer Zeichnung von Picasso, und ich habe ihn kaum wahrgenommen, auch nicht als er größer wurde. Hätte ich es mal getan...
Oder dieser seltsame Geruch im Badezimmer... Er roch wie aufgelöster alter Kleister, alte Farbe oder so modrig wie ein Grab. Auch das ignorierte ich.
Später am Tag fiel mir dann auf, dass die Badezimmerdecke zarte gelbliche Flecken hatte. Das ist nur eine Sache der Beleuchtung, dachte ich - und ignorierte es.
Richtig stutzig wurde ich, als ich zwei Stunden später wieder ins Badezimmer ging - und Wasser von mindestens zwei Wänden herunterlaufen sah. Ich trat entsetzt näher - aber das Phantom des Wassers verschwand einfach nicht.
Ich ging nach draußen und sah mir die Hauswand an. Oh Grausen! Mittlerweile sah der Fleck nicht mehr aus wie eine Zeichnung von Picasso, sondern wie eine riesige Geistergestalt aus einem Comic.

Und als ich zurückkehrte ins Badezimmer, da trat ich eine gewaltige Pfütze, die sich auf dem Fußboden gebildet hatte.
Das konnte ich nun wirklich nicht mehr ignorieren!
Mit ein bisschen Scharfsinn fand Mann heraus, dass es sich um den Abfluss der oberen Badewanne handeln musste. Alles klar, Schwester wurde verboten, zu baden und zu duschen, Klempner stellte zwei Tage später fest (ist schwierig, jemanden am Neujahrstag zu bekommen), dass dieser Abfluss 1.) aus Messing (???) und 2.) quasi verrottet war.

Aber jetzt ist alles repariert, und in ein paar Wochen werden Decken und Wände trocken und der seltsame Geruch verschwunden sein. Hoffentlich!

Was sagt uns das? Ignoriere nie einen Fleck auf der Wand, der nach Picasso aussieht...

Verzapftes:

ist ja nicht viel passiert,...
ist ja nicht viel passiert, ich bin noch da, der oder...
iggy (anonym) - 7. Jul, 12:10
so kurbelt man die wirtschaft...
so kurbelt man die wirtschaft an... und ich würde...
iggy (anonym) - 7. Jul, 12:09
wahnwitzig, genau! :-)...
wahnwitzig, genau! :-) das mit den luftpumpen darfst...
punctum - 7. Jul, 11:17
Da ist man mal ein klitzekleines...
Da ist man mal ein klitzekleines bisschen nicht da.......
Trick_17 - 7. Jul, 10:56
ach schätzelein,...
ach schätzelein, deine kommentare sind wie immer...
Iggy - 6. Jul, 14:52
Ööööööööh........
Ööööööööh........
punctum - 6. Jul, 12:08
jetzt haben wir ja erst...
jetzt haben wir ja erst mal ein wenig ruhe, bis die...
iggy (anonym) - 4. Jul, 12:35

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Holidays in Kampodia

KAPITEL VIII - Ausschnitt
„Wieso hast du meine Mutter getötet?“
Max und Zirza wandten sich der Stimme zu, in der die Tränen über den getöteten Kater noch mitschwangen.
Zirza starrte eine Weile mit ihren schwarzen Augen in Andromedas Gesicht, bevor sie schließlich sagte: „Warum wohl? Kassiopeia hat die Götter beleidigt!“
„Wieso? Werde ein bisschen deutlicher!“ Andys Stimme klang hart und unerbittlich.
„Deine Mutter hat mir Archibald weggenommen. Er war fast schon dabei, mir einen Antrag zu machen. Aber nein, er musste sich ja in diese...“, Zirza spuckte die Worte förmlich aus, „ach so gute Frau verlieben. Und das habe ich ihr nicht verziehen.“
„Das ist krank“, sagte Andromeda mit zitternder Stimme.
„Nein, mein Kind, krank ist das, was dein Perseus dir angetan hat!“ Nun klang Zirzas Stimme triumphierend. Sie hatte zwar verloren, aber die Rache war ihr sicher.
„Wieso Perseus? Was meinst du?“
„Nun, er war es doch, der dich entführt hat. Er war der Jäger, der Schneewittchen töten sollte. Und er war auch das Ungeheuer, das Andromeda umbringen sollte...“
„Nein.“ sagte Andromeda leise.
„Oh doch. Frag’ ihn!“ Zirza schien unerbittlich.
„Nein.“ sagte Andromeda angstvoll - und schien nicht fähig zu sein, dorthin zu blicken, wo Max stand.
„Warum glaubst du, hat er dich gefunden? Warum wohl? Natürlich nur, weil er wusste, wo du warst. Ist doch sonnenklar! Ist es nicht herrlich, dass Max, dein Farmerboy und Geliebter, gleichzeitig Perseus und das Ungeheuer ist. Ich hätte das seinem eher schlichten und stereotypen Charakter gar nicht zugetraut.“
„Das ist nicht wahr“, sagte Andy mit tonloser Stimme. Sie wandte sich langsam Max zu und sah ihm in die Augen. In diese grauen Augen, die sie so liebte.
„Sag mir, dass es nicht wahr ist!“
Max konnte es nicht sagen, und deswegen floh er aus dem Zimmer.
Andromeda schaute ihm fassungslos nach. Und sie krümmte sich wie unter einem heftigen Schlag. Ihr ganzes Leben war in diesem kurzen Augenblick in Stücke zertrümmert worden.
Nichts war wahr, was sie für wahr gehalten hatte.
Max war ihr Retter und ihr Verderber zugleich.
Max hatte ein Kind im Wald ausgesetzt und es fast sterben lassen. Und sie war das Kind gewesen.
Aber es konnte nicht wahr sein. Der Max, den sie kannte, hätte das niemals getan.
Und dennoch... Warum war er aus dem Zimmer geflohen? Warum hatte er es nicht abgestritten? Warum, warum, warum...
Was hatte er mit Zirza zu tun. Warum wusste Zirza es?
Es war alles so ekelhaft. So fürchterlich.
Sie wollte nicht daran denken, weil sie nicht glauben wollte.
Sie wollte nicht daran denken, weil es so wehtat.
Sie sank in sich zusammen, und ihr Körper schaltete sich wie von alleine aus, er schaltete für fast zwei Tage ihr Denken aus, um sie vor der brutalen Wahrheit zu schützen, und während dieser Zeit lag sie von Fieberkrämpfen geschüttelt in ihrem Bett.
Keiner konnte sie in diesem Zustand erreichen.
Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird...

meine anderen:







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